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Senat prüft: Mehr Tempo 30 auf Hauptstraßen

Tempo 30 Berlin

Berlin soll neue Tempo-30-Zonen bekommen.

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imago/Schöning

Berlin -

Autofahrer müssen damit rechnen, dass sie auf weiteren Hauptverkehrsstraßen in Berlin ausgebremst werden. Für 68 Abschnitte mit einer Gesamtlänge von fast 24 Kilometern lässt der Senat prüfen, ob auch dort Tempo-30-Schilder aufgestellt werden sollen. Das teilte Petra Rohland, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Berliner Zeitung mit.

40 Abschnitte werden daraufhin untersucht, ob dort  künftig rund um die Uhr oder tagsüber Tempo 30 gelten soll, hieß es. Zusammen bringen sie es auf eine Länge von  14,5 Kilometern, berichtete Rohland. Heute  gelten solche Beschränkungen in Berlin bereits für 372 Kilometer Hauptverkehrsstraße – wobei jede Richtung  einzeln gerechnet wird.

Auf weiteren 28 Abschnitten könnte für die Nächte Tempo 30 angeordnet werden, hieß es. Gesamtlänge: 9,1 Kilometer. Derzeit müssen die Autofahrer in Berlin auf 164 Kilometern zwischen 22 und 6 Uhr langsamer fahren – auch hier wird jede Fahrbahnseite separat gewertet. Für die Nächte wird Tempo 30 meist gefordert,  damit der Verkehrslärm zurückgeht.  Für Tempo 30 tagsüber gibt es auch andere Gründe  wie die Verkehrssicherheit.

Um welche Straßen es in beiden Fällen geht, wollte der Senat nicht mitteilen. Schließlich könne es ja sein, dass sich die Fachplaner dazu entschließen, es in einigen Fällen bei Tempo 50 zu belassen. Klar sei:  Koalitionsvertrag und der Stadtentwicklungsplan Verkehr fordern  die Prüfungen, die momentan erfolgen.  Und: Wenn es um Tempo 30 auf Hauptstraßen gehe, sei Berlin bereits Vorreiter, sagte Rohland.