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Stars beim Deutschen Filmpreis 2012: Lena meldet sich und Gwisdeck verwackelt die Bilder

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Die Sängerin Lena Meyer-Landrut zu Gast beim Deutschen Filmpreis.
Die Sängerin Lena Meyer-Landrut zu Gast beim Deutschen Filmpreis.
 Foto: dapd
Berlin –  

Eine Botschaft dieses Abends lautete: Hallo, da bin ich! Sie kam von der Sängerin Lena Meyer-Landrut, die bei der Filmpreisverleihung am Freitagabend unterwegs war und ihre Verfügbarkeit für die versammelte Filmbranche signalisierte.

Neuerdings kann man sie nämlich bei der Agentur Die Agenten buchen, bei der auch Kollegen wie Fritzi Haberlandt, Claudia Michelsen und Katja Riemann unter Vertrag sind.

Lena Meyer-Landrut: „Wir wollen mal gucken, was so kommt. Es geht aber nicht darum, in zwei Monaten 24 Filme zu drehen. Es muss zu mir passen.“ Sie würde gern, das verriet sie am Rande, was „Verrücktes drehen, so psychomäßig.“ Aber vielleicht kam ihr das auch nur in den Sinn, weil ihr der extrem hohe, irrsinnig rosafarbene Hut von Rosa von Praunheim in den Blick geraten war.

Produzentin Minu Barati kam mit dem Schauspieler Vladimir Burlakov zur Gala, mit dem sie das bestimmt gern nächstes Jahr wiederholen würde. Ihr Film „Ausgerechnet Sibirien“, in dem Burlakov neben Joachim Król eine Hauptrolle spielt, startet am 10. Mai und gehört daher zum Filmpreisjahrgang 2013. Der bescheidene Wunsch der Produzentin: „Es wäre schön, die Vorauswahl zu überstehen.“

Gwisdeks mieses Timing

Dieses Jahr ist das Hollywoodregisseur Roland Emmerich mit seinem Shakespeare-Verschwörungsfilm „Anonymus“ gelungen. Er freute sich über sieben Nominierungen und über einen guten Freund, den Regisseur Marcus Kreuzpaintner, der auf dem roten Teppich in jedes verfügbare Mikrofon sprach: „Anonymus muss gewinnen. Dann zeichnen wir mal den internationalen Farbfilm statt des nasskalten, schwarz-weißen Films aus Brandenburg aus.“ Emmerich hörte das und lachte: „Als wir unseren Farbfilm in Brandenburg gedreht haben, war es auch nasskalt.“

Schauspieler Michael Gwisdek, immer für einen Spaß auf dem roten Teppich gut, hatte es diesmal eilig: „Ich muss ganz nötig klein. Ich verwackle ja schon jedes Bild.“ Er gab zu: „Das ist natürlich mieses Timing.“ Schauspielerin Iris Berben freute sich, als Präsidentin der Deutschen Filmakademie ihre Kollegin Jessica Schwarz bei einem Anruf überredet zu haben, mit Elyas M’Barek zusammen die Moderation des Abends zu übernehmen: „Ich muss ja auch immer da vorn vor der gesamten Branche stehen.“

Angesichts der Realitäten – nur die Minderheit der männlichen Gäste hielt sich an den Dresscode „Smoking“ – sollten die Gastgeber nächstes Jahr auf diese sinnlose Vorgabe verzichten. Mehr als ein dunkles Jackett und offenen Hemdkragen kriegt man in Berlin eben nicht.

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