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Unwetter in Berlin: 163 Feuerwehreinsätze in 90 Minuten

Gewitterwolken am Dienstag

Ein Jogger am Holocaust-Mahnmal.

Foto:

AP

Am Dienstagnachmittag erreichten Berlin schwere Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bis 14 Uhr eine Unwetterwarnung mit schweren Gewittern und Hagelschauern in Berlin und Brandenburg herausgegeben. Sturmböen von bis zu 100 Stundenkilometern waren zu erwarten.

Um 13.38 Uhr rief die Berliner Feuerwehr den Ausnahmezustand Wetter aus. Allein bis 14.15 seien mehr als 120 Notrufe eingegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Dabei ging es vor allem um heruntergefallen Äste, Dachschäden und vollgelaufene Keller, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Im Baumschulenweg war zum Beispiel ein Baum in eine Hochspannungsleitung gestürzt.

In Gänze kam es zwischen 13.00 Uhr und 15.20 Uhr zu 163 wetterbedingten Einsätzen der Berliner Feuerwehr. Danach habe sich das Einsatzgeschehen wieder normalisiert, teilte die Feuerwehr mit. Nahezu alle Stadtteile waren betroffen. Der zuvor ausgerufene „Ausnahmezustand Stufe 1“ wurde um 16 Uhr für beendet erklärt.

Probleme gab es auch im Berliner Nahverkehr. Diverse Tramlinien fuhren wegen der Wassermassen auf den Straßen nur unregelmäßig. Wegen eines umgestürzten Baumes fuhr auf den Linien S5, S7 und S75 zeitweise kein Zug zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Zoo. Später kam es Verspätungen und Teilausfällen, wie die S-Bahn mitteilte.

Fingerdicke Hagelkörner 

Auch der Hagel hatte es in sich: In Mahlsdorf fielen fingerdicke Körner vom Himmel. Der DWD hatte bis zu fünf Zentimeter dicke Hagelkörner vorausgesagt und Regenschauer mit bis zu 40 Liter pro Quadratmeter in nur kurzer Zeit. 

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Am östlichen Stadtrand hagelt es heftig.

Foto:

Mahlsdorf Live

Zuerst hatte es den Nordwesten und den Südosten der Hauptstadt sowie die angrenzenden Regionen in Brandenburg getroffen, später dann auch andere Teile Berlins.

Am Mittwoch wird es kühler

Nach der Erfrischung am Dienstag startet der Mittwoch wolkenreich, nach und nach setzt sich die Sonne durch. Allerdings wird es nicht mehr so warm wie an den Vortagen: Die Höchsttemperaturen erreichen lediglich 25 Grad.

Das aktuelle Radarbild verrät, wo aktuell die Wolken hinziehen:

Aktuelles Radarbild

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(BLZ)