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Verfassungsschutzchef Bernd Palenda: Berlin ist „Hotspot von Salafisten“

Auch in Berlin verteilten radikale Salafisten den Koran.

Auch in Berlin verteilten radikale Salafisten den Koran.

Foto:

Paulus Ponizak

Seit Januar bekämpft Berlin mit einem neuen Landesprogramm zur Radikalisierungsprävention die zunehmende Zahl von gewaltbereiten Salafisten in Berlin. Von den etwa 680 in Berlin vermuteten Salafisten gelten laut Verfassungsschutz 360 als gewaltbereit, berichtet die „Berliner Morgenpost“ (Montag).

„Berlin ist nach wie vor im bundesdeutschen Vergleich einer der Hotspots von Salafisten“, zitiert das Blatt Verfassungsschutzchef Bernd Palenda. Jeder siebente Extremist, der aus Deutschland in die Krisengebiete reise, stamme aus der Hauptstadt. In den vergangenen Monaten seien es etwa 100 gewesen. Das Präventionsprogramm soll dem im Vorfeld vorbeugen.