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Berliner Zeitung | A114 und B2: Berliner Norden droht mehrmonatiges Verkehrschaos
27. February 2016
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A114 und B2: Berliner Norden droht mehrmonatiges Verkehrschaos

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Nix geht mehr. Stau.

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Berlin -

Autofahrern droht im Norden Berlins bald eine Staufalle. Die beiden nördlichen Zubringer zum Berliner Ring (A 10) werden saniert. Für einen längeren Zeitraum fallen beide Projekte zusammen. Es geht um die Autobahn 114 in Pankow und die Bundesstraße 2 zwischen Weißensee und dem Autobahnkreuz Barnim.

Die Bauarbeiten an einem 1,2 Kilometer langen Abschnitt der ohnehin staugeplagten B2 im Ortsteil Malchow sollen in diesem Frühjahr beginnen und vier Jahre dauern. Sieben Kilometer der Autobahn 114 sollen ab Ende 2017/Anfang 2018 saniert werden. Dafür sind dreieinhalb Jahre veranschlagt.

B2 nur stadteinwärts befahrbar

„In einem Ballungszentrum ist es unausweichlich, dass Bauarbeiten an Straßen zeitgleich ausgeführt werden“, sagt der Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Martin Pallgen. Die Sanierung der beiden Straßen sei dringend notwendig.

Die Sanierung der A114 wird etwa 45 Millionen Euro kosten, die der B2 rund 14 Millionen Euro. Um eine völlige Verkehrsüberlastung zu vermeiden, wird die A114 zu keiner Zeit gesperrt. Auf dem Zubringer wird jeweils ein Fahrstreifen stadteinwärts und stadtauswärts führen. Die B2 wird dagegen nur stadteinwärts befahrbar sein. Der Verkehr nach Norden wird umgeleitet über die Ortnitstraße, die Blankenburger Straße und die Heinersdorfer Straße zum Blankenburger Pflasterweg und zurück zur B2.

An der B2 wird eine bisher fehlende Kanalisation für das Regenwasser gebaut, die Fahrbahnen, die Geh- und Radwege und die Bushaltestellen werden erneuert und eine Trinkwasserleitung verlegt. An der A114 werden die Fahrbahnen erneuert und acht Brücken, die über die Autobahn führen, ersetzt oder saniert. (dpa)