blz_logo12,9
ANZEIGE

MÄHREN GRUPPE blickt auf Rekordjahr zurück

Die Berliner Immobilien-Investmentgesellschaft MÄHREN GRUPPE konnte 2014 viele Erfolge verzeichnen. Für die kommenden Jahre rechnet der Immobilieninvestor Jakob Mähren, Gründer der MÄHREN GRUPPE, mit einer Fortsetzung des Aufschwungs. Denn vor allem Berlin erweist sich derzeit für Investoren als besonders aussichtsreich.

Berlin fasziniert die Welt. Ob als Wohnort oder Investitionsstandort, der Immobilienmarkt der deutschen Hauptstadt hat eine hohe Anziehungskraft entwickelt. Das liegt daran, dass sich die wirtschaftlichen sowie demografischen Rahmenbedingungen in Berlin sehr positiv entwickeln. Hiervon profitiert die MÄHREN GRUPPE schon seit Langem. Das 2002 gegründete Immobilienunternehmen verfügt inzwischen über einen umfangreichen Immobilienbestand in den unterschiedlichsten Bezirken der Stadt.

MÄHREN GRUPPE prognostiziert anhaltende positive Dynamik für die Berliner Immobilienbranche

Die selbstgesteckten Investitionsziele konnte die MÄHREN GRUPPE im Jahr 2014 deutlich übertreffen und auch innerhalb der nächsten Jahre plant Jakob Mähren den firmeneigenen Immobilienbestand weiter auszubauen. Im Interview gibt er einen Ausblick auf die Entwicklungen des Immobilienmarktes und berichtet von seiner Arbeit als Immobilieninvestor in der Metropole Berlin.

Red.: Herr Mähren, wie bewerten Sie das letzte Jahr? Und was ist Ihre Zielsetzung für das nächste Jahr?

JM: 2014 war für die MÄHREN GRUPPE ein sehr erfolgreiches Jahr. Wir haben uns vor allem auf die Bezirke innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings fokussiert und dort vermehrt investiert. So konnten wir einige sehr attraktive Objekte erwerben, die über ein enormes Entwicklungspotenzial verfügen. Dabei handelt es sich um klassische Berliner Altbauten, die sich in guten Berliner Innenstadtlagen befinden. Auch in den Szene-Bezirken Neukölln, Friedrichshain und Kreuzberg konnten wir mehrere Immobilien erwerben. Die Stadtteile sind weiterhin sehr gefragt. Viele verbinden das typische „Berlin-Feeling” gerade mit diesen Bezirken. Wir hatten uns für 2014 außerdem das Ziel gesteckt, mit der MÄHREN GRUPPE 500 neue Wohneinheiten anzukaufen. Dieses Ziel haben wir bereits im September übertroffen. Darüber freue ich mich natürlich sehr. 2015 wollen wir unseren Investitionsrahmen noch weiter ausbauen und unser Portfolio um möglichst viele neue Objekte in zentralen Lagen erweitern.

Red.: Nicht nur für die MÄHREN GRUPPE war das letzte Jahr besonders erfolgreich. Der Berliner Immobilienmarkt verzeichnet allgemein einen wahren Boom. Woran liegt das aus Ihrer Sicht?

JM: Immobilien sind zurzeit im Vergleich zu anderen Anlageklassen sehr attraktiv. Dafür sind vor allem die historisch niedrigen Zinsen verantwortlich. Berlin hat gegenüber vielen anderen Investitionsstandorten zahlreiche Pluspunkte. Ein langfristiger Treiber ist die positive Entwicklung der Demografie: Bis 2030 wird die Bevölkerung in Berlin um etwa 250.000 Personen zunehmen. Auch die Wirtschaft in der Hauptstadt boomt: In den nächsten 15 Jahren rechnet der Berliner Senat mit einer Zunahme von 150.000 Arbeitsplätzen allein im Zentrum der Stadt. Die Nachfrage nach Wohnraum ist groß und wird weiter zunehmen. Schon heute gibt es nicht genug Wohnungen und auch in Zukunft wird das Angebot an Wohnraum der Nachfrage hinterherhinken. Das lässt Mieten und Preise seit Jahren steigen. Ideale Bedingungen für Immobilieninvestoren.

Red.: Die Politik hat reagiert: Bald kommt die Mietpreisbremse und in Berlin wird es auch ein sogenanntes Umwandlungsverbot geben, wodurch es nicht mehr ohne weiteres möglich ist, Mehrfamilienhäuser in Milieuschutzgebieten in Eigentumswohnungen aufzuteilen. Ist die Party nun vorbei?

JM: Nein, auf keinen Fall. Sicherlich werden die Preise je nach Fall kurzfristig nachgeben. Dafür wird speziell das Umwandlungsverbot in Milieuschutzgebieten sorgen. Daher haben wir vor kurzem einen Großteil unserer Objekte in diesen Gebieten verkauft. Nun warten wir auf den optimalen Zeitpunkt, um wieder anzukaufen. Denn langfristig werden die Preise weiter nach oben gehen.

Red.: Nach welchen Kriterien werden Sie Wohnhäuser ankaufen?

JM: Wir kaufen wie in der Vergangenheit klassische Mietshäuser und Wohnanlagen in innerstädtischen Lagen von Berlin, gerne auch Lagen wie Neukölln, Wedding oder Lichtenberg. Dabei sind auch problembehaftete Leerstands- und Sanierungsobjekte willkommen. Ein Schwammbefall ist bei uns kein Ausschlusskriterium, wenn der Kaufpreis entsprechend angepasst wurde. Neben B-Lagen, die bei uns bisher im Fokus waren, sind wir künftig auch an Top-Lagen interessiert.

Red.: Abgesehen von den vorhin genannten Rahmenbedingungen: Was macht Berlin für Sie als Immobilieninvestor so besonders?

JM: Berlin ist deutschland- und ich würde fast sagen europaweit einzigartig. Berlin ist für mich eine Stadt mit Ecken und Kanten, was genau ihren Charme ausmacht. Sie zählt zu den Städten, in denen der Funke gleich überspringt, wenn man sie besucht. Berlin hat die Vorzüge einer Metropole, bietet aber genügend Rückzugsorte zum Erholen, die man sich als Anwohner wünscht. Das Leben ist hier an einigen Stellen unglaublich schnell und an anderen gleichzeitig wieder ganz ruhig. Ich bin selbst Berliner, bin hier aufgewachsen und weiß die Vorzüge der Stadt sehr zu schätzen. Nicht zuletzt deswegen konzentriert sich die MÄHREN GRUPPE ausschließlich auf den Immobilienmarkt in Berlin.

Red.: Wir haben schon über die aktuelle Lage des Immobilienmarktes gesprochen. Was ist Ihre persönliche Prognose für die nächsten Jahre? Rechnen Sie mit einem anhaltenden Aufschwung?

JM: Langfristig gesehen glauben wir weiterhin an eine positive Entwicklung – Berlin ist schließlich internationale Metropole und Weltstadt. Deshalb werden die Preise auf lange Sicht weiter steigen. Die Lebens- und Wohnqualität in Berlin ist hervorragend. Für Investoren bietet sich weiterhin großes Potenzial. Das lässt sich auch daran ablesen, dass Berlin im europäischen Vergleich noch immer sehr günstig ist. Das gilt sowohl für die Immobilienpreise als auch für die Lebensunterhaltskosten. Zuletzt führen die derzeit niedrigen Zinsen dazu, dass Immobilien zu einer sehr attraktiven Anlageklasse geworden sind. Der einzige Wermutstropfen ist die zunehmende staatliche Regulierung des Immobilienmarktes. Die Mietpreisbremse und das Umwandlungsverbot werden die rasante Preisentwicklung bei Anlageimmobilien vorerst verlangsamen.In Einzelfällen kann dies auch zu sinkenden Preisen führen. Dies gilt vor allem für Milieuschutzgebiete.

Red.: Herr Mähren, vielen Dank für Ihre Ausführungen und Ihre Zeit. Wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg für das neue Jahr!