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Workshops und Musik: Erstes Festival gegen Rassismus

Berlin -

Abends sollen Bands auftreten. Organisiert wird das Festival von 46 Initiativen wie der Mietergemeinschaft Kotti & Co sowie dem Protestcamp am Heinrichplatz, das sich für einen Abschiebestopp von Flüchtlingen und die Schließung von Lagern für Asylbewerber einsetzt.

Mit dem Festival wollen die Veranstalter auch an die fremdenfeindlichen Pogrome in Rostock-Lichtenhagen erinnern, die sich in diesen Tagen zum 20. Mal jähren. Damals sei ein Aufschrei durch die Gesellschaft gegangen, dieser bleibe nach den NSU-Morden heute aus, hieß es. Thematisiert werden soll zudem die Diskriminierung nichtdeutscher Menschen auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. „Die Verdrängung türkischstämmiger Bewohner von Kreuzberg an den Stadtrand ist struktureller Rassismus der Landesregierung“, sagte Ulrike Hamann von Kotti & Co.