Was für ein Kontrast zu den Jahren davor, als minus zehn Grad keine Seltenheit waren, als sich alle beschwerten über zu viel Schnee, schlecht geräumte Fußwege und als Schlitten schon im Dezember Mangelware waren. Diesmal ist irgendwie alles anders, und so mancher, der sich auf einen heftigen Winter vorbereitet hat, bleibt auf seinen Sachen sitzen.
Stadtreinigung: Groß ist der Vorrat an Streusalz, den die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) angelegt haben. „Wir haben etwa 10 000 Tonnen Auftaumittel in unseren Salzsilos“, sagt BSR-Sprecher Bernd Müller. „Und es ist fast noch alles da.“ Kein Wunder: Arg viel zu tun gab es bislang nicht im Winterdienst. „Wir hatten aber schon den einen oder anderen Einsatz – auch wenn das kaum aufgefallen ist“, sagt Müller. 200 Tonnen Streusalz wurden bislang verteilt und 20 Tonnen Rollsplitt. Ein Klacks, verglichen mit der Menge des vergangenen Winters. Damals waren es 12 000 Tonnen Splitt – in nur fünf Wochen.
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