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Berlinale
Berlinale 2013 in Berlin. Alle Neuigkeiten zu den Promis und Hollywood-Größen, Gewinnern und Verlierern der 63. Berlinale.

63. Internationale Filmfestspiele Berlin: Berlinale-Wettbewerb komplett

Im Wettbewerbsbeitrag La Religieuse (Die Nonne) von Guillaume Nicloux, einer Koproduktion aus Frankreich, Deutschland und Belgien, spielt Isabelle Huppert (Foto) an der Seite von Martina Gedeck.
Im Wettbewerbsbeitrag "La Religieuse ("Die Nonne") von Guillaume Nicloux, einer Koproduktion aus Frankreich, Deutschland und Belgien, spielt Isabelle Huppert (Foto) an der Seite von Martina Gedeck.
Foto: dapd
Berlin –  

Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale 2013 ist vollständig: 19 der 24 Filme des offiziellen Programms konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären. Kino-Fans dürfen sich unter anderem auf das letzte Werk von River Phoenix freuen.

Die Vorfreude steigt: Wenige Wochen vor Beginn der Internationalen Filmfestspiele Berlin stehen auch die letzten Wettbewerbsfilme fest. Kino-Fans dürfen sich auf neue Werke von Regisseuren wie Gus Van Sant, Steven Soderbergh und Richard Linklater freuen, der mit "Before Midnight" (außer Konkurrenz) endlich das Geheimnis um das sehnsüchtig erwartete "Before Sunrise"-Sequel mit den bewährten Stars Julie Delpy und Ethan Hawke lüftet.

Der Österreichers Ulrich Seidl stellt den Abschluss seiner Paradies-Trilogie, "Paradies: Hoffnung", vor ("Paradies: Liebe" ist derzeit noch im Kino zu sehen), für Deutschland geht Thomas Arslan mit dem Südafrika-Auswanderer-Epos "Gold" ins Rennen. In der Hauptrolle: Die bereits mehrfach Bären-prämierte Nina Hoss.

Trailer "Paradies: Hoffnung"


Besondere Spannung verspricht auch ein Film mit einem Toten als Star: Die Berlinale zeigt „Dark Blood“ (außer Konkurrenz), den letzten, lange Zeit verschollen geglaubten Film von River Phoenix. Im Jahr 1993 brach der legendäre Schauspieler während der Dreharbeiten vor Johnny Depps ehemaligem Nachtclub „Viper Room“ in West-Hollywood zusammen und starb an einer Überdosis. Er wurde nur 23 Jahre alt. 19 Jahre nach seinem Tod kommt der sagenumwobene Film nun ins Kino.

In „Dark Blood“ spielt Phoenix den Einsiedler Boy, der in der Wüste Arizonas lebt und auf den Weltuntergang wartet. Vor zwei Jahren beschloss der niederländische Regisseur George Sluizer, das Werk zu vollenden. „Wir hatten 80 Prozent abgedreht. Aber der Film war eben nicht lückenlos“, sagte er dem Fernsehsender BBC. Wie er es trotzdem schaffte, den Film abzudrehen, wird er hoffentlich in Berlin verraten.

Folgende Länder sind im Wettbewerbsprogramm vertreten: Belgien, Bosnien und Herzegowina, Chile, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Hongkong/China, Iran, Kanada, Kasachstan, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Republik Korea, Rumänien, Russische Föderation, Schweiz, Slowenien, Spanien, Südafrika und USA.

„Junge Talente und etablierte Filmkünstler präsentieren Filme, bei denen sich oft Realität und Fiktion verblüffend ähneln" sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick. „Weltweit erlebt das Independent Cinema, die unabhängigen Filmproduktionen, einen Aufschwung. Schnell und turbulent: Das Leben ist hart aber unfair – macht aber trotzdem Spaß.“

Die feierliche Preisverleihung findet am Samstag, dem 16. Februar 2013 im Berlinale Palast statt. Als Abschlussfilm wird der Gewinner des Goldenen Bären gezeigt. (mai.)

Folgende Filme sind im Wettbewerb zu sehen:

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Berlinale-Tickets

Der Ticketvorverkauf beginnt am 2. Februar um 10 Uhr an vier zentralen Verkaufsstellen (Potsdamer Platz Arkaden, Kino International, Haus der Berliner Festspiele, Audi City Berlin).

Karten kosten 10 bzw. 13 Euro und können jeweils drei Tage im Voraus erworben werden, für Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus.

Am Tag der Vorstellung sind Tickets nur an den Tageskassen der Kinos und online (1,50 Euro Aufpreis, Abholung in den Potsdamer Platz Arkaden) unter www.berlinale.de erhältlich.

Für alle Vorführungen im Friedrichstadt-Palast, im HAU, in den Spielstätten des Kulinarischen Kinos und der Reihe Berlinale Goes Kiez sowie am Publikumstag (15.2.) beginnt der Vorverkauf ebenfalls am 2. Februar.

Grundsätzlich können pro Veranstaltung 2 Tickets gebucht werden. Ausnahmen sind die Veranstaltungen der Sektion Generation, für die je 4 Tickets bestellt werden können, und die Veranstaltungen des Kulinarischen Kinos, für die es keine Begrenzung gibt. Zur Programmplanung empfehlen wir die Berlinale-App.

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