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Besseres Angebot gefordert: Zu wenig gute Wohnungen

Eine Mehrheit von 61 Prozent der Berliner ist der Ansicht, dass es in der Stadt nicht ausreichend gute und bezahlbare Wohnungen gibt. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für den Immobilienverband Deutschland (IVD) hervor, die jetzt präsentiert wurde. Nur 31Prozent der Befragten halten das Angebot an guten und bezahlbaren Wohnungen für ausreichend. Bei den Anhängern der Linkspartei gibt es die größte Unzufriedenheit: 72 Prozent von ihnen meinen, das Angebot an guten und bezahlbaren Wohnungen müsse vergrößert werden. Bei den Anhängern der Grünen sind es 62Prozent, bei denen der SPD 61Prozent und bei den Anhängern der CDU 51Prozent.Unter den Befragten, die vor 1990 in ihre Wohnung eingezogen sind, ist der Anteil der Unzufriedenen größer. 62 Prozent von ihnen halten das Angebot an guten und bezahlbaren Wohnungen für nicht ausreichend. Bei denjenigen, die nach 1990 eine Wohnungen bezogen haben, sind nur 57 Prozent dieser Ansicht.Der IVD forderte die Parteien im Wahlkampf zur "Mäßigung" auf. Die Wahlkampfparolen gingen vielfach zu weit und schürten "unnötig Panik", so IVD-Chef Dirk Wohltorf. Die Neuvertragsmieten seien in den vergangenen zwei Jahren nur um 7,3Prozent gestiegen. (ulp.)


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