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Der Präsident und der Lärmschutz

Kann sich jemand erinnern, ob es jemals "Zugabe!"-Rufe im Schloss Bellevue gegeben hat? Am Mittwochabend gab es jedenfalls welche. Da war Katja Ebstein einer spontanen Eingebung gefolgt, hatte nach der Benefizversteigerung für das Chaim Sheba Medical Center in Tel Aviv das Mikrofon erobert und einige Lieder zum Besten gegeben (obwohl das gar nicht auf dem Programm stand). Mit dem erwähnten Erfolg. Bundespräsident Johannes Rau scherzte über die eigene Musikalität bei dieser Gelegenheit übrigens so: "Ich habe früher mal Geige und Cello gespielt. Aber dann kam die Lärmschutzverordnung ."Dass bei der Auktion für das Chaim Sheba Medical Center so viel Geld zusammenkam (vorläufiges Ergebnis: 490 000 Euro - die Einnahmen einer stillen Versteigerung können da noch hinzugerechnet werden), hat mindestens zwei Gründe: Der eine heißt Dr. Philipp Herzog von Württemberg, ist Chef von Sotheby s Deutschland und versteht es, mit viel Charme hohe Schecks im Publikum zu mobilisieren. Und den anderen Grund umschreibt Michel Friedman vom Zentralrat der Juden in Deutschland so: "Das ist eine Insel der Menschlichkeit." In diesem Chaim Sheba Medical Center werden Patienten nämlich ungeachtet ihrer israelischen oder palästinensischen Herkunft behandelt.Vor der Auktion war DJ John Munich (der Sohn von Udo Jürgens) übrigens sehr nervös. Ihn konnte man nämlich als DJ für einen Abend ersteigern: "Und das wäre doch wirklich sehr peinlich geworden, wenn niemand eine ordentliche Summe geboten hätte." Die 3 000 Euro, für die er schließlich wegging, müssen ihm allerdings wirklich nicht peinlich sein.----So ein Leben als Prominenter hat seine unbestreitbaren Vorteile: Man darf zum Beispiel lange vor allen anderen an Handys herumspielen, die es noch gar nicht zu kaufen gibt. Und so kam es am Mittwochabend bei einer Veranstaltung von T-Mobile in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in der Französischen Straße in Mitte zur Begegnung von bekannten Menschen wie den Schauspielern Alexandra Neldel und Sven Martinek, Sängerin Yvonne Catterfeld und Miss Germany Katrin Wrobel mit der neuen UMTS-Technik. Besonders viel Spaß machte den Testern dabei die Möglichkeit, Bilder und kurze Filme zu verschicken. Alexandra Neldel: "Wenn ich mal wieder drei Monate wegen Dreharbeiten nicht zu Hause war, kann ich Mama zeigen, wie ihr Töchterchen jetzt aussieht." Und Miss Germany Katrin Wrobel beantwortete die Frage, wie ihr die Probierphase mit so einem Handy gefallen hat, schlicht im Ton eines Kindes beim Besuch des Spielzeugladens: "Haben!"(Mitarbeit: Astrid Hegenauer)Foto: BERLINER ZEITUNG/CHRISTIAN SCHULZ, PABLO CASTAGNOLA Miss Germany Katrin Wrobel (l. ) und Sängerin Yvonne Catterfeld bewiesen, dass Mädchen und Technik richtig gut zusammen passen.Trafen sich im Bellevue: Vicky Leandros und Michel Friedman.



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