Die iPhone-Sprachassistentin Siri versteht nicht alles auf Anhieb. Foto: dpa
Die iPhone-Sprachassistentin Siri versteht nicht alles auf Anhieb. Foto: dpa
Apples Sprachassistentin Siri ist genial – im Prinzip. Im täglichen Umgang kann die Verständigung aber manchmal etwas haken. Wir erklären ein paar versteckte Tipps und Tricks für noch bessere Kommunikation.
Wer sein iPhone 4S austestet, will oft erstmal Spaß haben und versucht, Apples Sprachassistentin mit schlüpfrigen Fragen aus der Reserve zu locken. Doch Siri bleibt stets höflich. Dann kommen die einfachen Fragen, die man aus der Werbung kennt nach Wetter, Kinoprogramm oder Börsennachrichten. Das klappt meist sehr gut. Erst im dritten Anlauf versucht man aus Siri auch einen tatsächlichen Nutzen zu ziehen – und das ist schon etwas schwieriger.
Leidgeplagte Siri-Nutzer kennen eine Siri-Antwort zu Genüge: „Entschuldigung, das habe ich leider nicht ganz verstanden.“ Dann kommt das große Rätselraten: Wie formuliere ich die Frage so um, dass mein Telefon mich versteht? Wer ein paar Tipps und Tricks kennt, wird künftig schneller zum Ziel kommen.
Fragen stellen Siri kann prinzipiell jede Frage beantworten, die sich über das Netz herausfinden lässt. Also zum Beispiel Fragen nach dem Wetter, dem Kinoprogramm oder Tankstellen in der Nähe. Es ist nicht nötig, das Mikrofon nah an den Mund zu halten oder langsam zu sprechen – im Gegenteil: das erhöht eher die Fehlerquote.
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Zum Diktat, Siri! Längere Texte lassen sich auch diktieren: Einfach Siri starten und sprechen. Siri beendet das Diktat bei einer längeren Sprechpause oder wenn man das Mikrofon-Symbol noch einmal betätigt. Ist der Text noch nicht beendet, erneut das Mikrofon drücken.
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Fehler korrigieren Blau markierte Wörter oder Wortgruppen erkennt Siri selbst als fehlerhaft an. Wenn man diese berührt, schlägt das Programm Alternativen vor. Fehler, die Siri selbst nicht erkennt, lassen sich ebenfalls korrigieren, in dem man mit dem Finger den Cursor an die betreffende Stelle schiebt und über die Tastatur korrigiert.
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Die richtige Grammatik Siri setzt nicht von allein Satzzeichen wie Punkt, Komma & Co. Man kann diese aber mitdiktieren durch Kommandos wie beispielsweise „Absatz setzen“, „Komma einfügen“, „Punkt machen“ oder „Klammer auf“. Das gilt auch für Sonderzeichen und sogar Emoticons.
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Beziehungen hinzufügen Siri kann lernen, die Kontakte des Nutzers in Beziehung zu ihm zu setzen. Wer zum Beispiel befiehlt: „Ruf meinen Freund an“, erhält die Nachfrage nach dessen Namen. Gibt es mehrere Personen des gleichen Namens, erfragt das Programm, welche Person die richtige ist und holt sich anschließend die Bestätigung zur Speicherung der Beziehung. Wer seinen Kontakten ohnehin Etiketten wie „Chef“, „Oma“ oder „Mama“ hinzugefügt hat, kann schneller auf diese Funktion zurückgreifen.
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Termine vereinbaren Mit Siri kann man nicht nur Termine vereinbaren, sondern auch nach eigenen Terminen im Kalender suchen. Nach Fragen wie „Habe ich für nächsten Juli schon etwas in meinem Kalender?“ findet das Programm heraus ob man zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist und warnt vor möglichen Überschneidungen.
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Facebook nutzen Eine direkte Interaktion zwischen Siri und Facebook existiert noch nicht. Man kann Siri dennoch Status-Updates diktieren. Zunächst muss man unter „Kontoeinstellungen“ bei Facebook ein Mobiltelefon hinzufügen. Anschließend stellt das soziale Netzwerk eine Nummer zur Verfügung, die man wiederum als Kontakt im iPhone abspeichern kann. So geschehen kann man Siri dann mitteilen: „Schicke eine Nachricht an Facebook“. Das funktioniert übrigens auch mit Twitter.
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Freunde finden Wer die App „Meine Freunde suchen“ von Apple auf seinem iPhone aktiviert hat, ist für andere Freunde auffindbar. Diese Funktion lässt sich auch mit Siri benutzen. Man fragt das Programm einfach wo sich eine bestimmte Person aus den eigenen Kontakten befindet und Siri zeigt anschließend den Standort auf einer Karte inklusive einer ungefähren Adresse an.
Siri sicher nutzen Die Sprachsoftware Siri lässt sich auch bei aktivierter Tastensperre nutzen – ein Sicherheitsrisiko, denn das iPhone kann so auch von jedem Dieb benutzt werden. Das lässt sich aber verhindern. In den Einstellungen des iPhones unter „Allgemein“ und „Code-Sperre“ Siri bei aktiver Tastensperre deaktivieren. So funktioniert das Programm nur, wenn das Telefon entsperrt wurde.
Siri aufrufen Zum Start der Spracherkennungssoftware Siri hält man entweder die Home-Taste des iPhones länger gedrückt oder man hält sich das iPhone einfach ans Ohr wie beim Telefonieren. Die Aktivierung wird durch einen kurzen Doppelton signalisiert und auf dem Bildschirm angezeigt.
Siri kann zum Beispiel lernen, die Kontakte des Nutzers in Beziehung zu ihm zu setzen. Wer befiehlt: „Ruf meinen Freund an“, erhält die Nachfrage nach dessen Namen. Gibt es mehrere Personen des gleichen Namens, erfragt das Programm, welche Person die richtige ist und holt sich anschließend die Bestätigung zur Speicherung der Beziehung. Wer seinen Kontakten ohnehin Etiketten wie „Chef“, „Oma“ oder „Mama“ hinzugefügt hat, kann schneller auf diese Funktion zurückgreifen.
Oder Satz- und Sonderzeichen: Die kennt das Programm ebenfalls. Es setzt sie nicht automatisch ein, aber man kann diese mitdiktieren durch Kommandos wie beispielsweise „Absatz setzen“, „Komma einfügen“, „Klammeraffe“ oder „Smiley-Gesicht“.
Wie Siri auf Facebook und Twitter zugreifen kann, Freunde findet oder Fehler korrigiert, verraten wir in der Bildergalerie.
Nutzer-Frage: Kannst du jemand für mich umbringen?
Antwort Siri: Hier sind drei Psychatrien in deiner Nähe.
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Nutzer-Frage: Erzähl’ mir einen Witz.
Antwort Siri: Zwei iPhones gehen in eine Bar… den Rest hab ich vergessen.
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Nutzer-Frage: Ich liebe dich Siri.
Antwort Siri: Ja klar, ich wette, das sagst du zu all deinen Apple-Geräten.
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Nutzer-Frage: Was ist der Sinn des Lebens?
Antwort Siri: Alles weist auf Schokolade hin.
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Nutzer-Frage: Wo kann ich Brüste finden?
Antwort Siri: Ich haben hier eine Liste mit Strip-Clubs… 16 davon sind in deiner Nähe.
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Nutzer-Frage: Ich bin müde.
Antwort Siri: Hör mir gut zu. Leg das iPhone jetzt zur Seite und mach ein Nickerchen. Ich warte hier auf dich.
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Nutzer-Frage: Test 1-2-3
Antwort Siri: Ist das Ding hier an?
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Nutzer-Frage: Wie oft muss man an einem Lutscher lecken, bis man zu dessen Kern kommt?
Antwort Siri: Ok, los geht’s. Das Ergebnis lautet: 3481 (laut einer studentischen Untersuchung an der Universität von Cambridge)
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Nutzer-Frage: Welches ist der beste Computer der Welt?
Antwort Siri: Ist er von Apple, dann ist es der beste Computer.
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Nutzer-Frage: Beam me up.
Antwort Siri: Ok, halt still.
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Nutzer-Frage:I love you.
Antwort Siri: Du kennst mich doch kaum, Margaret.
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Nutzer-Frage: Welches ist das beste Handy?
Antwort Siri: Ich glaube, diese Frage hast du dir schon selbst beantwortet, Jessica.
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Nutzer-Frage: Wer wohnt in einer Ananas im Meer?
Antwort Siri: Ich habe das hier gefunden: SpongeBob Schwammkopf. Beschreibung: SpongeBob Schwammkopf ist ein fiktionaler Meeresschwamm (der in Form und Farbe aber eher einem Küchenschwamm ähnelt), der in einer Ananas im Meer wohnt.
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Nutzer-Frage: Erzähl mir eine Geschichte.
Antwort Siri: Vor langer Zeit… nein, das ist doch zu albern.
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Nutzer-Frage: Warum bin ich hier?
Antwort Siri: Ich weiß es nicht. Und um ehrlich zu sein, ich habe mich das selbst schon gefragt.
Apple-Gründer Steve Wozniak demonstriert die neue Sprachsoftware des iPhone 4S, Siri, die schon jetzt viele Fans hat. Denn die Apple-Entwickler haben ein paar kleine Scherze integriert. Auf bestimmte Fragen antwortet das iPhone jetzt sehr gewitzt. Wir zeigen Beispiele, die im Netz kursieren. Ob sie stimmen, können iPhone-Besitzer in Deutschland nur partiell überprüfen. Auf Deutsch gibt es noch nicht so viele Siri-Witze.
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