Unkonventionelle Energiegewinnung

Alternative Energien sind auf dem Vormarsch. Manche sind gerade erst in der Entwicklung, andere längst eingeführt. FR-online.de zeigt die Möglichkeiten der Technik und die Perspektiven auf. Pumpspeicher-Kraftwerke, wie das Hohenwarte II-Kraftwerk in Thüringen, arbeiten mit Wasser. Das seit 1966 laufende Spitzenlastkraftwerk hat eine Leistung von 320 Megawatt Elektroenergie. Zu Zeiten von geringem Elektroenergieverbrauch wird Wasser von einem Unterbecken in das Oberbecken gepumpt, zu Zeiten mit hohem Energiebedarf strömt das Wasser aus dem Oberbecken wieder in das Unterbecken und treibt dabei Turbinen zur Stromerzeugung an.

Foto: dpa/dpaweb
Weitere Meldungen zur Galerie
Erneuerbare Energien
Braunkohlekraftwerk in Jänschwalde: Klimaschädlicher Kohle-Strom könnte durch die Bundesregierung verstärkt gefördert werden.

Angela Merkel lädt zum „Kraftwerksgipfel“ ins Kanzleramt und will sich persönlich um neue Stromnetze kümmern. Im Juni soll ein neuer Stromnetzplan vorgelegt werden, doch zuvor gilt es vier Hauptprobleme zu lösen. Von Steven Geyer. mehr...

Klaus Töpfer und Hans-Joachim Reck
Blick auf den Energie-Berg der Internationalen Bauausstellung IBA. (Archivbild)

Ex-Umweltminister Klaus Töpfer und Stadtwerke-Lobbyist Hans-Joachim Reck sprechen über Chancen und Kosten der Energiewende - sowie das Versagen der Politik. mehr...

Energiewende in Brandenburg
Öko-Vorreiter: Das Dörfchen Feldheim.

Im Brandenburgischen Dörfchen Feldheim erzeugen die Bewohner ihre eigene Energie und entziehen sich dem Machtbereich der großen Energiekonzerne. Seit Fukushima kommen immer mehr Besucher in die ostdeutsche Provinz.  Von Jochen Knoblach. mehr...

Nach Beinahe-Blackout
        

 Händler sorgten beinahe für einen Kollaps im Netz.

Während der jüngsten Kältewelle bringen Stromhändler das Energiesystem beinahe zum Kollaps. Nun machen Experten Vorschläge, wie der Beinahe-Blackout in Zukunft verhindert wird. Von Jakob Schlandt. mehr...

Stromnetz

Mit illegalen Geschäften brachten Händler das Stromnetz bis vor wenigen Tagen fast zum Zusammenbruch. Das war offenbar Vorsatz, wie Insider dieser Zeitung berichten. Von Jakob Schlandt. mehr...

Energie-Sparkonzept
Dicke Luft: Zwischen Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hängt der Haussegen schief.

Das neue Energie-Sparkonzept der EU stößt bei der FDP nicht gerade auf Gegenliebe. Bei dem Entwurf handle es sich um eine "willkürliche, planwirtschaftliche Maßnahme", wettern die Liberalen - und provozieren damit einmal mehr Streit in der Koalition.  mehr...

Verschleppte Energiewende
Energieeffizienz durch Wärmedämmung (Archivbild).

Keine Stromsparschecks für private Haushalte: Die grüne Energiewende wird von der Bundesregierung verschleppt, anstatt sie wie versprochen schnell voranzutreiben. Ein wichtiger Baustein, die Steigerung der Energieeffizienz, ist anders als zugesagt noch gar nicht angegangen worden.  Von Jakob Schlandt. mehr...

Fukushima
Der Tsunami im März 2011 löste im japanischen Atomkraftwerk Fukushima eine Katastrophe aus.

In dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima sind in dieser Woche mehr als acht Tonnen radioaktives Wasser ausgelaufen. Das bestätigt der Betreiber Tepco, spielt den Vorfall aber herunter. Auch ein Professor erklärt, es gebe keinen Grund zur Sorge. mehr...

Energieversorgung
        

Gut mit Strom versorgt: Blick aus dem All auf das hell erleuchtete  Europa  bei Nacht.

Mögliche Stromausfälle, drastisch steigende Strompreise, Abhängigkeit vom Ausland: Die Szenarien nach dem Abschalten der acht ältesten deutschen Atomkraftwerke waren düster. Doch die Realität zeichnet ein anderes Bild. Von Jakob Schlandt. mehr...

Energiewende
Offshore-Windpark  BARD Offshore 1.

Hohe Konzentration ist nötig, damit in Deutschland überall gleichzeitig genug Strom da ist. Die Abschaltung der AKW und schwankende Öko-Energie brauchen die volle Aufmerksamkeit der Techniker bei Tennet. Von Joachim Wille. mehr...

Strommarkt
 Gazprom will in Deutschland Fuß fassen.

Gazprom will in Deutschland Stromkonzernen Konkurrenz machen - und lässt sich dabei auch nicht von Drohgebärden aus der Politik einschüchtern. mehr...

Rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Lemke
Rösler setzt auf fossile Energieträger statt auf Windenergie.

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) warnt vor den Umbauplänen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) bei der Förderung der erneuerbaren Energien. Es drohe der „Exitus der deutschen Solarindustrie“. mehr...

Solarenergie
Philipp Rösler will die Höchstgrenze für die Neuverschuldung in der Eurozone verschärfen.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler fordert eine grundlegende Reform der Solarenergie-Förderung. Es dürfe keinen unbegrenzten Zubau von Photovoltaikanlagen geben.  mehr...

Solarenergie
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Energiewende
        

Ein Arbeiter verschraubt Sonnenkollektoren in einem Solarpark.

Die Umsetzung der Energiewende könnte an der Finanzierung scheitern: Für viele Maßnahmen fehlt schlichtweg das Geld. Der Grund: Für Klima-Verschmutungsrechte wird viel weniger bezahlt als erwartet. Die Regierung gibt nur etwa die Hälfte des geplanten Geldes frei. Von Jakob Schlandt. mehr...

Stadtwerke attackieren Stromkonzerne
Die kommunalen Versorger wollen die angeschlagenen Stromriesen herausfordern. Foto: Federico Gambarini

Der Atomausstieg macht den großen Stromkonzernen zu schaffen - jetzt wittern die rund 900 Stadtwerke in Deutschland ihre Chance und wollen angreifen. mehr...

Erneuerbare Energien
Wenn die Zeit der Kohlegruben vorbei ist, sollen auf den Halden Windräder aufgestellt werden.

Ausgerechnet der Kohlenpott entdeckt in den grünen Energien eine Zukunftsperspektive: Wenn die Zeit der Kohlemühlen und Schaufelradbagger vorbei ist, sollen auf Halden Windräder aufgestellt und die Wärme des Grubenwassers zur Energieversorgung von Gebäuden eingesetzt werden. Von Daniel Baumann. mehr...

Klimawandel
Qualmender Auspuff an einem PKW: Der Ausstoß des Treibhausgases CO2 ist 2010 weltweit so stark gestiegen wie noch nie.

Neuer Rückschlag im Kampf gegen den Klimawandel: Der Ausstoß des Treibhausgases CO2 ist 2010 weltweit so stark gestiegen wie noch nie - um 512 Millionen Tonnen respektive sechs Prozent. Selbst die pessimistischsten Prognosen des UN-Klimarats wurden damit übertroffen.  Von Joachim Wille. mehr...

Vorschlag zur CCS-Technik
Die CO2-Verpressung ist in Deutschland höchst umstritten.

Vorstoß zur umstrittenen CO2-Lagerung: Die Grünen machen einen Vorschlag für ein CCS-Gesetz. Kohlendioxid soll demnach in Deutschland nur in geringen Mengen in die Erde gepresst werden. Von Jakob Schlandt. mehr...

Russischer Ölkonzern
        

Erst Schalke, jetzt Stromkunden.

Der russische Energiekonzern Gazprom bereitet Übernahme der hessischen Envacom vor. Von Bernd Salzmann. mehr...

Endkunden im Visier
Logo des deutschen Ablegers von Gazprom.

Der russische Energiekonzern Gazprom will seine Position im deutschen Markt ausbauen und sucht den Kontakt zum Endkunden. Sollte der Deal mit dem kleinen hessischen Energielieferanten Envacom gelingen, hätte Gazprom das Ziel erreicht.  mehr...

Kommentar zu Solarworld

Der erste Handelskrieg um erneuerbare Energien ist seit gestern offiziell eröffnet. Die deutsche Solarworld klagt in den USA gegen chinesisches Solarenergie-Dumping und wird das im Erfolgsfall wohl auch in Europa tun.  Von Jakob Schlandt. mehr...

Preiserhöhungen
Stromverteilung in Deutschland. Die Rendite für die Stromkonzerne wird künstlich aufgebläht, sagte Grünen-Politikerin Bärbel Höhn.

Viele Strom-Netzbetreiber kündigen massive Preiserhöhungen an. Die Verbraucher sollen ab 2012 zusammen bis zu zwei Milliarden Euro mehr zahlen. Die Bundesregierung versäumte eine Gesetzesänderung, die das hätte abwenden können. Von Jakob Schlandt. mehr...

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Steigende Strompreise
Trafohäuschen: Auch wenn’s schöner aussieht, bleibt das Problem. Stromnetze treiben die Energiekosten.

Die deutschen Strom- und Gaskunden müssen zum Jahreswechsel mit deutlichen Preissteigerungen rechnen. Schuld daran ist die Bundesregierung, die bei der Aufsicht der Energienetze kläglich versagt hat. Von Jakob Schlandt. mehr...

Interview mit Baden-Württembergs Umweltminister
Franz Untersteller ist Umweltminister in Baden-Württemberg.

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller erklärt im Interview, wie die Energiewende in Baden-Württemberg zu schaffen ist, wie die Regierung den Stromkonzern EnBW zukunftsfähig machen will und was das Land bei der Suche eines Atom-Endlagers beitragen kann. mehr...

Ölplattformen in der Nordsee
Fördertürme in der Nordsee vor Holland.

Über 400 Ölplattformen gibt es in der Nordsee. Eine dramatische Ölpest so wie im vergangenen Jahr im Golf von Mexiko hat es noch nicht gegeben. Doch möglich wäre dies allemal, warnen Umweltschützer. Von Jakob Schlandt. mehr...

EU vs. Gazprom
Der weltgrößte Erdgaslieferant kann sich freuen: Gazprom hat 2010 einen Gewinn von fast 25 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Die EU-Wettbewerbshüter verdächtigen Erdgas-Unternehmen in Europa, sich Märkte aufgeteilt und Preise abgesprochen zu haben. Ganz gezielt suchten sie in Razzien bei mehreren Energiekonzernen nach Hinweisen auf den russischen Konzern Gazprom laut Medienberichten. mehr...

Energiewende
 Merkel muss mehr tun, um die Energiewende voranzutreiben, findet BUND-Vorsitzender Hubert Weiger

Beim Treffen mit Umweltschutzverbänden wird sich zeigen, ob Bundekanzlerin Angela Merkel in Sachen Energieeinsparung ihre Hausaufgaben gemacht hat. Die Umweltverbände fürchten, Wirtschaftsminister Rösler könnte die Stromsparziele aufweichen. mehr...

Chemiekonzern Wacker
Silizium ist das Ausgangsmaterial für Solarzellen. Deren Herstellungskosten sinken rasant.

Photovoltaik wird noch günstiger und schon jetzt liegen die Subventionen über den Kosten - sind sie zu hoch? Antworten liefert eine aktuelle Berechnung aus der Chemieindustrie. Von Jakob Schlandt. mehr...

Atomausstieg
Das Atomkraftwerk Biblis B in Südhessen.

SPD und Grüne in Hessen wollen das abgeschaltete Atomkraftwerk Biblis B nicht als Reserve-Kraftwerk bei Strom-Blackouts vorhalten und bekommen jetzt auch Unterstützung von der Landesregierung. Von Joachim Wille. mehr...

Ölplattformen in der Nordsee
Fördertürme in der Nordsee vor Holland.

Über 400 Ölplattformen gibt es in der Nordsee. Eine dramatische Ölpest so wie im vergangenen Jahr im Golf von Mexiko hat es noch nicht gegeben. Doch möglich wäre dies allemal, warnen Umweltschützer. Von Jakob Schlandt. mehr...

Energiepreise
Für viele Gaskunden wird es ein teurer Herbst: Zahlreiche Versorger heben die Preise an. Ein Vier-Personen-Haushalt muss mit Mehrkosten von 141 Euro rechnen. Grund für die Erhöhungen ist der Ölpreis, an den die Gastarife gebunden sind.

Ab Herbst sollen die Gaspreise bei mindesten 149 Gasversorgern steigen. Für einen Haushalt mit vier Personen kann das 140 Euro Mehrkosten bedeuten.  mehr...

Nord Stream Pipeline
Illustration von Schweißarbeiten unter Wasser

Der Herbst kommt - und mit ihm eine Gasflut aus dem Osten: Pro Jahr können durch neue Leitungen 55 Milliarden Kubikmeter Gas fließen - mehr als die Hälfte des deutschen Verbrauchs derzeit. Von Jakob Schlandt. mehr...

Gas-Pipeline
Treffen der Giganten: Die Solitaire, das weltgrößte Pipeline-Verlegeschiff.

Ein Besuch auf Europas größter Energie-Baustelle: Im finnischen Meerbusen erledigt die Solitaire den schwierigsten Bauteil der Gas-Pipeline Nord Stream Von Jakob Schlandt. mehr...

Finanzinvestor Blackstone
Offshore-Windpark nordwestlich von Borkum.

Blackstone plant mit der Errichtung des Offshore-Parks "Meerwind" den ersten privaten Windpark in Deutschland und wird dafür rund 1,2 Milliarden Euro ausgeben. Für die Investoren verspricht das Unternehmen trotz der Risiken "angemessene Renditen". Von Frank-Thomas Wenzel. mehr...

Kommentar
 Jakob Schlandt spricht sich für Binnen-Windmüller aus.

Windkraft an Land ist die beste Grünstrom-Option. Doch die Bundesregierung hindert noch, dass sie voll ausgeschöpft wird. Von Jakob Schlandt. mehr...

Energiewende
Die Länder müssen mehr Fläche für Windkraftanlagen zur Verfügung stellen, wie hier im Kreis Kassel.

Drei Mal so viele neue Windkraftanlagen müssen jährlich bis 2020 aufgestellt werden, damit die grüne Wende gelingt. Nur mit mehr Einsatz von Ländern und Bund ist das zu schaffen. Von Jakob Schlandt. mehr...

ÖKOSTROM
Bahnchef Rüdiger Grube

Die Züge der Deutschen Bahn sollen bald mit Ökostrom angetrieben werden. Energiekonzern RWE und die Deutsche Bahn schließen einen 15-Jahresvertrag über die Lieferung von Strom aus Wasserkraftwerken.  Von Peter Kirnich. mehr...

Kommentar zu EnBW
Jakob Schlandt

Die tiefroten Zahlen, die der Energiekonzern EnBW präsentiert, nährt den Verdacht der Trickserei und des absichtlichen Schlechtrechnens. Unbestreitbar ist: EnBW macht auch nach dem Atomausstieg riesige Gewinne..  Von Jakob Schlandt. mehr...

Atomausstieg
Atomkraftwerke der EnBW in Phillipsburg.

Die Betreiber von Atomkraftwerken kämpfen mit der Energiewende. Sie suchen unter anderem Schutz bei russischen Firmen - dennoch fehlen EnBW rund 600 Millionen Euro in der Kasse. mehr...

Energie
Die Räder werden aus dem Wind gedreht, wenn  die Leitungskapazitäten den Abtransport des Stroms nicht hergeben.

Der Leitungsbau in Deutschland hinkt der Erzeugung von Öko-Strom hinterher. Das Resultat: Immer mehr Windräder müssen kurzzeitig aus dem Wind gedreht werden. Die Bundesnetzagentur legt jetzt einen Plan auf. Von Jörg Wagner. mehr...

RWE und Gazprom
RWE-Zentrale in Essen

Der Energieversorger RWE tritt den Bedenken von Wettbewerbshütern entgegen und weist die Spekulationen über einen Einstieg von Gazprom als Ankeraktionär zurück. Über die vereinbarte strategische Partnerschaft gehe die Zusammenarbeit nicht hinaus. mehr...

Passgenaue Speicherung
Über dem Spessart scheint ein in Frankfurt gestartetes Flugzeug direkt in die aufgehende Sonne zu fliegen. Foto: Frank Rumpenhorst, dpa

Die Speicherung von Energie gehört zu den größten Herausforderungen der Wissenschaft. Forschern ist es jetzt gelungen, Energie der Sonne chemisch zu speichern.  mehr...

Energiekonzern
Der Energiekonzern RWE verkauft seine Tochtergesellschaft Amprion an eine Investorengruppe um die Commerzbank.

Der Energiekonzern RWE hat die Trennung von einem Großteil seines Höchstspannungsnetzes zur Finanzierung der Energiewende unter Dach und Fach gebracht. Eon verkauft derweil einen Anteil an den Stadtwerken Duisburg. mehr...

RWE will investieren
Braunkohle-Tagebau in Grevenbroich (Archivbild)

Der Atomausstieg kostet RWE Milliarden. Dennoch wird kräftig investiert. RWE braucht neue Kapazitäten und grünen Strom - Fragen und Antworten zum RWE-Konzept und der Hilfe der Bundesregierung aus dem Klimafonds für Kohlekraftwerke.. mehr...

Energie
        

Braunkohle-Kraftwerke sind nicht gerade klimaneutral.

Bund und EU wollen neue Gas- und Kohlekraftwerke subventionieren. Mit Millionen von Euro, die eigentlich der Öko-Energie zu Gute kommen sollten. Von Steven Geyer. mehr...

Energiekonzerne
Der weltgrößte Erdgaslieferant kann sich freuen: Gazprom hat 2010 einen Gewinn von fast 25 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Kaum hat RWE von einer Kapitalerhöhung gesprochen, sinken die Aktien in den Keller. Dabei steht der Energielieferant gar nicht schlecht da. Trotzdem soll jetzt ein mächtiger Konzern den Rücken stärken: Die russische Gazprom. mehr...

Biblis
        

Kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen: das Atomkraftwerk Biblis mit den Blöcken A (rechts) und B.

Seit Monaten sind die beiden Blöcke des südhessischen Atomkraftwerks Biblis abgeschaltet – aber Pannen gibt es immer noch. Alleine im Juli meldete der Kraftwerksbetreiber RWE fünf „Zwischenfälle“ im Block B, die aber allesamt ungefährlich gewesen seien. Von Pitt von Bebenburg. mehr...

RWE und Eon
Der Energiekonzern RWE bangt nach dem Rekordergebnis vom vergangenen Jahr um seine Gewinne. Das Bild zeigt Flugwarnkugeln, die Arbeiter an stromführenden Kabeln von RWE installieren.

Neben Eon haben Ratingagenturen jetzt auch RWE unter Druck gesetzt. Beiden Energiekonzernen drohen nun weitere Herabstufungen und hohe Zinszahlungen. Sogar über die Übernahme von Eon und RWE wird dieser Tage gemutmaßt. Von Jakob Schlandt. mehr...

Energiewende
Auch wenn Ökostrom grundsätzlich mehr kostet als ein reiner Billigtarif, können Verbraucher dennoch damit sparen. (Bild: ZB-Funkregio Ost)

In Deutschland bahnt sich eine Energierevolution von unten an. Die Bundesländer wollen die Pläne der Bundesregierung zum Ausbau erneuerbarer Stromquellen weit übertreffen.  Von Jakob Schlandt. mehr...

Atomausstieg
        

Blasser Blazer, blasse Debatte: Merkels Atomausstieg wurde pflichtschuldigst durchgewinkt.

Der Beschluss zum Aus der Atomkraft ist historisch. Doch davon ist im Parlament nichts zu spüren. Ein zerknirschter Bundestag, der sich kaum einig war, fällte die Entscheidung.  Von Steven Geyer. mehr...

Interview mit Ökonom Schneidewind
Windkraftanlagen auf der Schwäbischen Alb.

Die Energiewende wird kein Spaziergang. Wir müssen unsere Gewohnheiten ändern und sparen. Das kann aber auch Spaß machen, sagt Uwe Schneidewind, der Präsident des renommierten Wuppertal Instituts. mehr...

Liveticker
Demonstration von AKW-Gegnern vor dem Reichstag, während im Plenarsaal über den Atomausstieg bis 2022 debattiert wird.

Der Bundestag hat mit Stimmen von Union, FDP, aber auch SPD und Grünen den Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 beschlossen. FR-online.de hat die Abschlussdebatte und die Abstimmung dokumentiert. mehr...

Brennstoff
        

Der Großteil der Gas-Anbieter  wird die Preise zum 1. Oktober  –  das ist der  Beginn der Heizperiode  – erhöhen, meinen Experten.

Die Energiekonzerne kündigen massive Aufschläge beim Gaspreis an. Für die Kunden bedeutet das Mehrkosten von gut 130 Euro im Durchschnitt für einen normalen Haushalt. Von Frank-Thomas Wenzel. mehr...

Kommentar zum Gaspreis

Mit mehr Mut zum Wechseln könnten Verbraucher bei den Anbietern Druck für günstigere Preise machen. Das wäre im Gasmarkt sehr wichtig. Von Frank-Thomas Wenzel. mehr...

Demo gegen Stand-by-Modus
        

Die Demonstrationen  in Biblis gehen weiter.

Atomkraftgegner protestieren gegen die Pläne der Bundesregierung, den südhessischen Reaktor als sogenannte Kaltreserve am Netz zu lassen. mehr...

Energiewende
Das von der Voith Siemens Tochter Wavegen betriebene Wellenkraftwerk Limpet auf der schottischen Insel Islay.

Physiker Horst Schmidt-Böcking entwickelt Tiefsee-Energiespeicher. Für die globale Energiewende könnten riesige Hohlkugeln ein Meilenstein werden. Von Jakob Schlandt. mehr...

Atomkraftwerk Biblis
Atomkraftwerk Biblis in Südhessen.

Doch keine Nutzung als Kaltreserve: Mit Freude und Erleichterung haben die Atomkraftgegner in Hessen auf das angekündigte Aus der Blöcke A und B in Biblis reagiert.  mehr...

Energiewende
Windkraft statt Atom - das Ziel ist klar, der Weg umstritten.

Über die Grundzüge der Energiewende sind sich Bund und Länder einig. Aber der Teufel steckt im Detail, wenn der Bundesrat heute den Atomausstieg diskutiert. Von Timot Szent-Ivanyi und Karl Doemens. mehr...

Wider die "Kaltreserve"
        

Gaskraftwerke sollen die  Versorgung sichern, sagt die SPD.

Die Opposition macht Front gegen das Bereithalten eines Alt-AKW als „Kaltreserve“ - das sei „technischer, wirtschaftlicher und politischer Unsinn". Nach den Regierungsplänen könnte Biblis B in Hessen als "Blackout-Verhinderer" in Gang gehalten werden. Von Joachim Wille. mehr...

Gastbeitrag zur Energiewende
Kernfusions-Experiment «Wendelstein 7-X» in Greifswald.

Nach wie vor steckt die Bundesregierung Millionen in die Erforschung nuklearer Energie. Das viele Geld ist bei den Erneuerbaren besser aufgehoben. Von Matthias Ruchser. mehr...

Atomkraftwerk Biblis B
Atomkraftwerk Biblis in Südhessen.

Der Energiekonzern erwägt, den Altmeiler Biblis B nach dem Ende des Atom-Moratoriums noch einmal für ein paar Wochen anzufahren. SPD und Grüne halten das für „unverantwortlich“. Die Landesregierung gibt sich dagegen ahnungslos. mehr...

Abschaltung der AKW
Beispiele Lubmin und Rheinsberg: Arbeiter vor dem Schutzrohrblock des Reaktors 8 im stillgelegten AKW Lubmin. Der Abbau der beiden ostdeutschen AKW Lubmin und Rheinsberg wird rund 3,2 Milliarden Euro kosten und erst 2012 abgeschlossen sein. Die Strahlenschutzmaßnahmen gelten jeweils für den gesamten Rückbau.  (Archiv)

Die Folgekosten beim Abriss von Atomkraftwerken sind hoch. Rainer Baake war dabei, als 2001 das ursprüngliche Atomausstiegsgesetz ausgehandelt wurde. Der Atomexperte der Grünen fordert jetzt, dass Konzerne die Mittel für die Entsorgung der Atomkraftwerke an den Staat zur Verwaltung abgeben sollen.  mehr...

Energiewende
Wie werden Teile und Beton dekontaminiert – und wo landen sie danach? Vom Reaktordruckbehälter und anderen Bauteilen wird per Kugel- oder Sandstrahl die obere Schicht abgeschliffen oder in Säurebädern weggeätzt. Vom Druckbehälter ist die Strahlung aber nicht mehr völlig zu entfernen, er wird bei langem Betrieb selbst zum „Strahler“ und muss für Jahrzehnte abklingen. Die Großteile werden zerlegt und in endlagerfähigen Behältern (Castoren) ins Zwischenlager gebracht. Im Bild: Behälter mit Rückbaustoffen in Würgassen.

15 Jahre dauert es, bis Spezialisten ein Atomkraftwerk wieder komplett entfernt haben. Spezialfirmen stehen jetzt vor großen Aufträgen: Derzeit arbeiten sie schon am Abbruch von zehn AKW. Bis 2022 sollen weitere 17 verstrahlte Großanlagen auf den Müll. Einfach ist das nicht, denn kein Betreiber hat je den Abriss mit eingeplant. Von Steven Geyer. mehr...

Volksabstimmung in Italien
Silvio Berlusconi

Mehr als 90 Prozent stimmen bei einer Volksabstimmung in Italien gegen den Wiedereinstieg in die Atomenergie. Für Regierungschef Berlusconi ist das Ergebnis ein Schlag ins Gesicht.  mehr...

USA
Das AKW in Indian Point ist seit fast 40 Jahren am Netz.

Nach 40 Jahren wollen "Wütende Omas" und andere Umweltschützer das Atomkraftwerk Indian Point nicht mehr dulden. Im Erdbebengebiet liegt es schon immer, auch viel zu dicht an einer der größten Städte der USA. Inzwischen ist es auch noch veraltet. Von Dietmar Ostermann. mehr...

Interview
Starkstromleitung

Der Energie-Experte der Verbraucherzentralen Holger Krawinkel erklärt, wie die Stromkonzerne zu den enormen Gewinnen kommen und wo der Strommarkt versagt hat. Er plädiert zugleich für einen starken Staat, damit die Energiewende gelingen kann. mehr...

Referendum
        

Atommüllfass (Attrappe) vor Paulskirchenkuppel (echt): Protest in Rom.

Premier Berlusconi kann ein Referendum nicht verhindern – der Ausgang gilt als sicher. Drei von vier Italienern lehnen den Bau neuer AKW ab. Allerdings findet die Abstimmung unter chaotischen Vorzeichen statt. Von Kordula Doerfler. mehr...

Fonds
Neue Netze nötig? Die Regierung ist skeptisch.

Finanztest begutachtet Fonds, die in erneuerbare Stromquellen investieren. Einige Anbieter setzen aber auch ganz bewusst auf Atomkraft. Von Torben Klausa. mehr...

Solarzellentechnik
Produktion von Solarmodulen (Archivbild)

Die deutsche Solarwirtschaft verliert trotz hiesiger Subventionen weiter Marktanteile. Die Lage ist prekär, und das ausgerechnet in einem Jahr, das von der Kehrtwende in der Energiepolitik geprägt ist.  Von Jakob Schlandt. mehr...

Frankreichs Reaktion auf deutschen Atomausstieg
Atomkraftgegner protestieren am Zaun es französischen Atomkraftwerkes in Cattenom.

Die Franzosen reagieren perplex auf die deutsche Entscheidung zum Atomausstieg. Eine Welt ohne Atomstrom war für sie bisher undenkbar. Frankreichs Atomkonzerne frohlocken angesichts möglicher wirtschaftlicher Vorteile. Von Stefan Brändle. mehr...

Nachtsitzung im Kanzleramt
        

Verkündigung: Die Kanzlerin am Montag mit Ethik-Kommission und Ministern.

Bis halb drei Uhr morgens mussten sie im Kanzleramt zusammensitzen, um sich schließlich alle zu Siegern erklären zu können: Wie die Koalitionsparteien miteinander um den Atomausstieg gerungen haben. Von Daniela Vates und Steffen Hebestreit. mehr...

AKW Biblis als mögliche stille Reserve
Das AKW Biblis könnte zur stillen Reserve gehören.

Die Bundesregierung plant, ein Alt-AKW in Süddeutschland im "Standby"-Modus zu belassen, um es nötigenfalls schnell hochfahren zu können. Auch Biblis B ist hierfür im Gespräch. Die Grünen halten das für "physikalischen Unfug". Von J. Wille und F. Wenzel. mehr...

Folgen der Energiewende
Die Bundesnetzagentur sieht die Gefahr von Stromausfällen, wenn der Stromverbrauch zu hoch ist. Auch die Netzbetreiber warnen.

Sicher, bezahlbar, umweltfreundlich: So wirbt die Koalition für ihre Beschlüsse zur Energiewende. Doch die hat ihren Preis – für die Verbraucher, die Industrie und die öffentlichen Kassen. FR-Online.de beantwortet die wichtigsten Fragen. mehr...

Atomausstieg
Atomkraftwerk Biblis.

Die Bundesregierung hat sich auf den Atomausstieg im Jahr 2022 geeinigt. Doch zwei alte AKW sollen in einer Art Standby-Betrieb am Netz bleiben. Eines könnte Biblis B sein. Die FDP hält sich die Option offen. Bouffier vermeidet eine klare Aussage. Von Pitt von Bebenburg. mehr...

Atompolitik
Ein einzelner Atomkraftgegner vor dem Kanzleramt in Berlin. (Archivbild)

Die Kehrtwende der schwarz-gelben Koalition bringt die Oppositionsparteien in eine schwierige Lage: Soll man die Beschlüsse loben oder doch lieber kritisieren? Vor allem für die Grünen ist diese Entscheidung heikel. Von Karl Doemens und Steven Geyer. mehr...

Demonstrationen
In ganz Deutschland demonstrierten Menschen gegen Atomkraft.

Zahlreiche Menschen demonstrieren in 21 Städten in ganz Deutschland gegen Atomkraft und für eine Energiewende. Die Proteste sollen ein Signal an die Regierung senden. mehr...

Ethik-Kommission legt Bericht vor
Laut und bunt soll es werden bei  den Anti-Atomkraft-Demonstrationen.

„Einfach mal abschalten.“ Die Forderung von Atomkraftgegnern wird nicht so leicht umzusetzen sein. In dem Ziel scheinen sich zwar alle einig zu sein. Über das Wie und Wann wird allerdings gestritten. Neue Argumente wird der Bericht der Ethik-Kommission liefern.  Von Joachim Wille. mehr...

Bundesnetzagentur
Raus aus der Atomenergie - oder besser noch nicht? Die Netzagentur befürchtet Stromknappheit.

Besonders in Süddeutschland könnte im kommenden Winter der Strom knapp werden, befürchtet die Netzagentur - und will deshalb alte Atomkraftwerke in Betrieb lassen. Von Jakob Schlandt. mehr...

Atom-Endlager
Instandhaltungsarbeiten im Erkundungsbergwerk in Gorleben.

Mit der Atomwende entbrennt der Streit um die Suche nach Endlagern neu - denn einen Energiekonsens soll es nur geben, wenn die politische Entscheidung für Gorleben aufgegeben und unter wissenschaftlichen Kriterien nach Alternativen gesucht wird. Von Steven Geyer. mehr...

Bischof Fischer im Interview
Ethik-Kommission für eine sichere Energieversorgung.

Ulrich Fischer, evangelischer Landesbischof von Baden und Mitglieder Ethik-Kommission, hält einen Konsens in der ethischen Beurteilung des Atomausstiegs für sicher. mehr...

Atomkraft
Das AKW Philippsburg hat nun seinen Dienst hinter sich. Es wurde nach dem Fukushima-Unfall im März heruntergefahren.

Aus und vorbei: Die sieben deutschen Atomkraftwerke, die derzeit stillstehen, werden nicht wieder hochgefahren. Das verkündete Bundesumweltminister Norbert Röttgen. mehr...

Bundestags-Papier
Wenn der Strom ausfällt, könnte es in Deutschland chaotisch werden.

Das Büro für Technikfolgenabschätzung (TAB) des Parlaments hat durchgespielt, was bei einem längeren, großflächigen Stromausfall passieren würde. Der Bericht liest sich wie das Drehbuch für einen Weltuntergangs-Film von Roland Emmerich. Von Timot Szent-Ivanyi. mehr...

Studie des Umweltbundesamtes
Eine Studie des Umweltbundesamtes hält den Ausstieg aus der Atomkraft für 2017 für unproblematisch.

Ein Atomausstieg bis 2017 würde die Strompreise laut einer Studie des Umweltbundesamtes nur moderat erhöhen. Das Umweltministerium will das Papier aber erst nach dem Schlussbericht der 'Ethikkommission' zur Energiewende publizieren - nicht ohne Hintergedanken. Von Joachim Wille. mehr...

Bundesumweltministerium

Nach FR-Informationen hält Bundesumweltminister Norbert Röttgen eine Studie des Umweltbundesamtes zurück, die einen vollständigen Atomausstieg bis 2017 für unproblematisch hält. Das sorgt für Ärger bei den Grünen und Verbänden. Von Jakob Schlandt. mehr...

AKW-Stresstests
Stresstests

Die EU-Staaten haben sich darauf geeinigt, ihre AKW ab Juni auf mögliche Risiken zu testen. Die Kriterien der Überprüfung gehen deutlich weiter als die atomfreundlichen Mitgliedstaaten zulassen wollten - Terroranschläge gehören jedoch nicht dazu. Von Werner Balsen. mehr...

Atomkraftwerke
Nach Stresstest - letzte Sicherheitslücke geschlossen (FR vom 26.5.2011)

Die EU-Staaten haben sich darauf geeinigt, ihre Kernkraftwerke ab Juni auf mögliche Risiken zu testen. Diese umfassen Naturkatastrophen, menschliches Versagen und Flugzeugabstürze - nicht aber Terroranschläge. mehr...

Brennelementesteuer vor dem Aus
Wartungsarbeiten neben dem Brennelemente-Lagerbecken des Kernkraftwerks Krümmel (Archivbild).

Die Bundesregierung erwägt, die Brennelementesteuer für die Atomkonzerne wieder abzuschaffen, um diese von Klagen gegen eine Rücknahme der verlängerten AKW-Laufzeiten abzuhalten. RWE-Chef Großmann drängt auf diesen Schritt. Von Markus Sievers. mehr...

Gesetzesentwurf
Die Grünen wollen Maßnahmen zur Wärmedämmung fördern.

Als erste Fraktion legt die Ökopartei einen Gesetzentwurf zur Energieeffizienz vor: Aus einem Energiesparfonds sollen demnach Maßnahmen im Wärmebereich und der Förderung der Stromeffizienz gefördert werden. Profitieren sollen davon vor allem sozial Schwache. Von Steven Geyer. mehr...

Desertec-Projekt
Solarmillenium AG

In einigen Jahrzehnten sollen riesige Solarkraftwerke in der Sahara Nordafrika und Teile von Europa mit Strom versorgen. Auf dem Weg zu dieser Vision des Desertec-Projekts gibt es jedoch noch zahlreiche technische Probleme zu lösen. Von Frank Grotelüschen. mehr...

Atomausstieg
Klar und entschlossen? 2022 ist der richtige Zeitraum für den Atomausstieg, findet die Kanzlerin.

Noch elf Jahre bis zum Atomausstieg - für die Kanzlerin ist dieser Vorschlag aus der CSU gut vorstellbar. Die Grünen kritisieren, die CSU wolle sich "ein Hintertürchen" für einen späteren Ausstieg offen lassen. mehr...

Stromnetze
Der Energieversorger Eon will neue Konzessionen für Stromnetze in den Kommunen.

Eon bemüht sich enorm um neue Konzessionsverträge zum Betrieb kommunaler Stromnetze - möglicherweise sogar mit Geld. Die niedersächsische Landeskartellbehörde ermittelt gegen Eon-Mitte. Von Joachim F. Tornau. mehr...

Weltklimarat IPCC
Solarstrom-Kraftwerk «FinowTower» in Brandenburg: Auch in rund 40 Jahren wird die Menschheit nach Einschätzung des Weltklimarates nicht völlig auf Kohle, Gas und Erdöl verzichten können. (Archivbild)

Etwa drei Viertel aller Energie könnten nach im Jahr 2050 aus alternativen Quellen stammen. Bislang sind es nicht einmal 13 Prozent. Das geht aus einem 900 Seiten umfassenden Report des Weltklimarates IPCC hervor. mehr...

Energiewende
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Inbetriebnahme des Windparks Baltic 1.

Nach der Katastrophe in Japan hat auch die Koalition umgedacht − eben hatte sie noch die AKW-Laufzeiten verlängert, nun will sie so schnell wie möglich raus. Die FR zeigt, was bis dahin noch ansteht. Von Steven Geyer. mehr...

Stromproduktion
Die Stadtwerke planen Milliarden-Investitionen in die Stromproduktion.

Stephan Weil, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen, kündigt Milliarden-Investitionen in die Stromproduktion an. Die Stadtwerke greifen die Vormachtstellung der Stromriesen an. Von Jakob Schlandt. mehr...

FR-Interview mit Dena-Chef Kohler
Für die Energiewende braucht es nach Ansicht von Dena-Chef Kohler neue Stromleitungen.

Dena-Chef Stephan Kohler spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau über den schnellen Atomausstieg, Kompensation für den Stromleitungsbau und fröhliche Schweinswale. mehr...

Grünen-Politik in Rheinland-Pfalz
Eveline Lemke.

Die zukünftige rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) spricht im FR-Interview über die Energiewende, die Zusammenarbeit mit dem Chemiemulti BASF und die Marktchancen des Bio-Weins. mehr...

Atommüll
Atomares Zwischenlager mit hoch radioaktivem Abfall in Lubmin.

Der CDU-Bundesvorstand will sich auf einen Plan zum Atomausstieg verständigen. Dazu soll einem Medienbericht zufolge auch gehören, neben Gorleben weitere Endlanger-Standorte zu untersuchen. mehr...

Erneuerbare Energie
Die Regierung formuliert ein Konzept für die Ökowende - vom Braunkohlekraftwerk und Atomkraft zur Windenergie.

Offshore-Anlagen sind Umweltminister Röttgens Lieblinge, weshalb es jetzt noch mehr Zuschüsse gibt. Der Eon-Konzern bleibt dennoch seinem Atomkraft-Kurs treu und droht mit einbrechenden Gewinnen. Wohl auch deshalb müssen Verbraucher mit höheren Strompreisen rechnen. Von Jakob Schlandt und Steven Geyer. mehr...

Energiewende
Hier noch aktiv: das Kohlekraftwerk Staudinger

Seit über einem Monat stehen die sieben ältesten AKW still. Weitere fünf Reaktoren gehen im Mai vom Netz. Dann sind nur noch fünf laufende Anlagen übrig. Trotzdem: Die Energieriesen scheuen sich, ihre eingemotteten Gas- und Kohlekraftwerke in Betrieb zu nehmen. Von Jakob Schlandt. mehr...

Energiekonzern
Die frühere Bundesvorsitzende der Grünen, Gunda Röstel, wird Aufseherin bei EnBW (Archivbild vom 13.12.1998).

Die ehemalige Bundesvorsitzende der Grünen, Gunda Röstel, wird Aufseherin des Atomkonzerns EnBW. Ein besonders krasser Fall von Wendehalsigkeit? Wohl nicht - die Berufung folgt einer tieferen politischen Logik. Von Karl Doemens. mehr...

Gewinneinbruch
Der Energieversorger EnBW muss einen Gewinneinbruch verkraften.

Die Einnahmen des baden-württembergischen Energieversorgers EnBW brechen durch das Atom-Moratorium weg – ein Dilemma für die grün-rote Regierung in Stuttgart. Von Jakob Schlandt. mehr...

Bundesnetzagentur-Präsident Kurth
Der Ausbau des Stromnetzes ist notwendig für die Energiewende.

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, spricht im FR-Interview über die künftige Energieversorgung, die Achillesferse für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Kosten der Energiewende für den Verbraucher. mehr...

Bad-Ausstatter
Richard Grohe auf der Frankfurter Sanitärmesse ISH.

Aus Schiltach kommen Dinge, die in jedem Bad selbstverständlich sind: die Duschstange oder die Brause mit verstellbaren Strahlarten. Der schwäbische Bad-Ausstatter Hansgrohe überwindet die Wirtschaftslaute und stellt sich neu auf. Von Peter Dietz. mehr...

Raus aus der Atomkraft
        

Windräder sollen Atommeiler überflüssig machen.

Steuererhöhungen, steigende Strompreise - um die Abschaltung der Atomkraftwerke auszugleichen, muss die Regierung erfinderisch werden. Neue Konflikte in der schwarz-gelben Koalition scheinen vorprogrammiert. mehr...

Energiewende
Kuscheln vor dem Kernkraft-Ausstieg? Es gibt noch Differenzen, sagt die Kanzlerin nach dem Energiegipfel mit dem Länderchefs.

„Wir alle wollen schnellstmöglich aus der Kernenergie aussteigen“, sagt die Kanzlerin nach dem Treffen mit den Ministerpräsidenten. Es gebe aber beim genauen Zeitplan noch deutliche Differenzen. mehr...

Gipfeltreffen im Kanzleramt
Greenpeace-Aktivisten haben in den frühen Morgenstunden die Botschaft «Deutschland ist erneuerbar» auf das Bundeskanzleramt projiziert.

Sechs Bedingungen nennt der SPD-Chef der Kanzlerin, damit seine Partei einem Kompromiss im Atomstreit zustimmen kann. Eine davon: Bis 2020 müsse der Ausstieg aus der Kernenergie besiegelt sein. mehr...

Neue Technik

Künftig darf in Deutschland die CCS-Technik erprobt werden. Dabei wird abgespaltenes Kohlendioxid im Boden verpresst, um die klimaschädlichen Emissionen zu reduzieren. Ein geologisches Gutachten warnt vor Gefahren. Von Steven Geyer. mehr...

Emissionen
CO2 Speicherbohrung in Ketzin.

Das seit Jahren umstrittene Gesetz zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CO2) ist vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht worden. Bundesländer müssen die Speicher aber erst genehmigen. mehr...

Atompolitik
Schluss mit Ökofonds: Ein Stoppschild und das Motiv einer Taube in einer Atom-Darstellung am Tor zum stillgelegten Atomkraftwerk Rheinsberg.

Die Regierung muss auf Beiträge der vier großen Stromkonzerne zur Förderung der erneuerbaren Energien verzichten: RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW haben Gelder für den Ökofonds gestoppt.  Von Markus Sievers. mehr...

Atom-Moratorium
RWE-Chef Jürgen Großmann hat am Freitag den Anti-Umweltpreis Dinosaurier des Jahres 2010 überreicht bekommen.

Die Stromkonzerne RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW haben ihre Überweisungen an den Fonds zur Förderung regenerativer Energien eingestellt. Laut Spiegel begründen sie das mit dem von der Regierung verhängten Atom-Moratorium. mehr...

Versteckte Studie
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle hat eine Studie über die Zukunft erneuerbarer Energien zurückgehalten.

Bis 2020 könnten mindestens 40 Prozent des deutschen Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Das zeigt eine Studie des Wirtschaftsministeriums vom Sommer 2010. Veröffentlicht wurde sie klammheimlich Mitte Februar. Von Jakob Schlandt. mehr...

Hannover Messe
Zu den unkonventionellen Methoden der Energiegewinnung zählen Aufwindkraftwerke. Ihre gigantischen Ausmaße machen sie für Europa wenig geeignet: Bis zu 1000 Meter hoch und 100 Meter breit müssen sie sein. An ihrem Fuß soll ein fast fünf Kilometer großes Glasfeld die von der Sonne im Boden erzeugte Hitze zum Turm in der Mitte leiten und die dort integrierten Turbinen antreiben.

Nach der Atomkatastrophe in Japan und der Wende in Berlin rücken zuvor kaum beachtete regenerative Stromquellen in den Blick. Die Industrie stellt sich auf die Energiewende der Bundesregierung ein. Von Frank-Thomas Wenzel und Hendrik Buchheister. mehr...

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