21.02.2012

Griechenland-Rettung: Was genau im Hilfspaket steckt

Auch Privatinvestoren müssen Griechenlands Pleite verhindern helfen.
Auch Privatinvestoren müssen Griechenlands Pleite verhindern helfen.
Foto: dapd

Kurz vor der Staatspleite Griechenlands haben sich die Euro-Finanzminister in Brüssel auf das zweite Hilfspaket für Athen geeinigt. Wir erläutern die wichtigsten Beschlüsse.

Nach 13 Stunden Verhandlungsmarathon haben sich die Finanzminister der Euro-Zone in Brüssel auf die Rettung Griechenlands verständigt. Erstmals müssen nicht nur die beteiligten Staaten und der Internationale Währungsfonds einspringen. Auch private Gläubiger - Banken, Versicherungen und Hedgefonds - sollen ihren Beitrag leisten.

Hier die wichtigsten Beschlüsse im Überblick:

Die Beschlüsse
Kredite

Die Euro-Länder stellen bis zu 100 Milliarden Euro an Krediten zur Verfügung. Die Zinsen sind dabei sehr niedrig: Sie beginnen bei 2 Prozent und steigen erst nach 2020 auf 4,3 Prozent. Für die Kredite aus dem ersten Hilfspaket von 2010 werden die Zinsen halbiert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich diesmal nur an dem Paket beteiligen, wenn der Euro-Krisenfonds aufgestockt wird.

(dpa)

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