02.02.2012

Nachhaltigkeit zählt: Liefert Öko-Rating bessere Prognosen?

Von Thomas Magenheim-Hörmann
Die Ökorating-Agentur Oekom Research vergibt ihre Noten anhand sozialer und ökologischer Kriterien.
Die Ökorating-Agentur Oekom Research vergibt ihre Noten anhand sozialer und ökologischer Kriterien.
Foto: dpa

Spitzenreiter im aktuellen Rating sind die beiden skandinavischen Länder Norwegen und Schweden mit der Note A-. Deutschland rangiert mit B+ in der Spitzengruppe auf Rang sechs, was sich seit 2008 nicht verändert hat.

Die EU folgt auf Rang 15. Frankreich hat es gerade noch auf Rang 21 in die Prime-Ränge geschafft. Der Umgang mit Umweltfragen und der hohe Anteil von Atomstrom hätten das fast verhindert.

Auch Spanien und Italien haben bei Oekom seit 2008 keinen Prime-Status mehr. Portugal ist jetzt erstmals unter diese Schwelle gerutscht.

Aufsteiger des Jahres war Dänemark. Das Land stieg wegen verbessertem Klimaschutz und anderer Verbesserungen im Umweltbereich von Rang neun auf drei auf.

Die USA landeten dagegen weit abgeschlagen auf Platz 44. Die mächtige Wirtschaftsnation verweigere sich hartnäckig einem konstruktiven Beitrag zum internationalen Klimaschutz. Der Verbrauch an Energie und Ressourcen ist unverändert hoch, betont Oekom. Dazu kämen wachsende soziale Spannungen.

Schlusslicht der 52 Industrie- und wichtigsten Schwellenländer, die Oekom bewertet, ist Indien.

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