Während der Computerarbeit lieber Brille statt Kontaktlinsen tragen, da die Kontaktlinsen die Sauerstoffversorgung der Augen noch weiter beeinträchtigen. Foto: dpa
Stundenlange Bildschirmarbeit, zu wenig Flüssigkeit, ungesunde Ernährung – darunter leiden auch unsere Augen. Die Folge: brennende Augen und Kopfschmerzen. Wie Sie Ihren Augen etwas Gutes tun können, erklären wir hier.
Schon allein der richtige Abstand des Bildschirms zum Gesicht kann dazu beitragen, dass die Augen bei der Arbeit weniger strapaziert werden. Und genau wie Pausen und Bewegung wichtig sind, um Haltungsschäden und Rückenschmerzen vorzubeugen, sollte man auch den Augen am Schreibtisch regelmäßig eine Auszeit gönnen.
Besonders problematisch bei der Computerarbeit: Während wir vor uns auf den Bildschirm gucken, blinzeln wir zu wenig, rund fünfmal weniger als sonst. Dadurch trocknen die Augen aus und werden gereizt. Schon ein paar simple Tricks helfen dagegen, die Augen zu entspannen. Es kommt also darauf an, die Entspannungstricks in den Arbeitsalltag mit einzubauen und regelmäßig anzuwenden.
Acht Tipps für gesunde Augen
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Acht Tipps für gesunde Augen
Am Bildschirm (2/2)
Damit die Augen nicht zu trocken werden, ist es sinnvoll, während der Computerarbeit soweit es geht eine Brille statt Kontaktlinsen zu tragen, da die Kontaktlinsen die Sauerstoffversorgung der Augen noch weiter beeinträchtigen.
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Blickwechsel
Augen brauchen Abwechslung. Lassen sie deshalb ihren Blick wandern. Gucken Sie aus dem Fenster in die Wolken und fixieren Sie dann wieder Gegenstände in ihrer Nähe, dadurch werden gleichzeitig auch alle Augen-Muskeln trainiert.
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Entspannungs-Techniken
Palmieren heißt eine Technik, die müde und gereizte, trockene oder gar brennende Augen entspannen soll. Dafür entspannt hinsetzen und die angewärmten Handflächen, (vorher zum Aufwärmen gegeneinander reiben) gewölbt und ohne Druck über die Augen legen. Zusätzlich die Augen schließen. Betrachten Sie so die Dunkelheit und bleiben sie etwa eine bis zwei Minuten lang in dieser Position. Natürlich wirken sich auch Entspannungsübungen für den ganzen Körper positiv auf die Augen aus.
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Frische Luft
Nicht nur die Lunge, auch die Augen freuen sich über frische Luft. Gar nicht gerne haben sie dagegen Zugluft oder die trockene Luft aus der Klimaanlage. Vermeiden sie diese und gönnen Sie ihren Augen eine Pause bei einem kurzen Spaziergang. Am besten nicht zu nah an vielbefahrenen Straßen, denn auch Abgase schaden den Augen, genauso Zigarettenrauch.
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Genügend Feuchtigkeit
Viel Trinken liefert auch den Augen Feuchtigkeit, mindestens zwei Liter Wasser am Tag sollten es sein. Zimmerpflanzen und Luftbefeuchter verbessern das Raumklima und beugen trockenen Augen vor. Augentropfen, die Konservierungsmittel enthalten, trocknen die Augen dagegen zusätzlich aus.
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Gesichtsmassage
Bestimmte Punkte am Kopf zu massieren hilft ebenfalls dabei, die Augen zu entspannen. Angenehm ist es zum Beispiel mit sanften Bewegungen die Stirnpartie und die Schläfen zu massieren. Auch ein leichter kreisender Druck auf der Nasenwurzel entspannt die Gesichtspartie samt Augen.
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Richtige Ernährung
Es stimmt, Karotten sind gut für die Augen. Bei einem Mangel an Beta-Carotin, das in Möhren, Paprika und Brokkoli steckt, kann es zur Nachtblindheit kommen. Noch wichtiger ist allerdings Lutein, die Vitamin-A-Vorstufe beugt Augenkrankheiten vor. Vor allem der altersbedingten Makula-Degeneration, die viele Menschen im Alter erblinden lässt. Lutein steckt zum Beispiel in Grünkohl, Spinat, Rucola, Weißkohl oder Kresse.
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Sonnenschutz
Zu helles Sonnenlicht reizt die Augen und die UV-Strahlung lässt zudem Linse und Netzhaut schneller altern. Achten Sie deshalb darauf, bei hellem Sonnenlicht eine gute Sonnenbrille aufzusetzen. In der Regel haben Sonnenbrillen einen ausreichenden UV-Schutz, dieser wird durch UV 400“, „100 % UV Schutz“ oder die Norm „EN 1836:2005“ zu dokumentiert. Leider sind diese Zertifikate nicht fälschungssicher.
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Am Bildschirm (1/2)
Viele, die den ganzen Tag am Computer arbeiten, klagen über brennende Augen und eine abnehmende Sehkraft. „Arbeitnehmer müssen deshalb darauf achten, zum Bildschirm genügend Abstand zu halten“, sagte Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Ideal ist es, wenn der Bildschirm etwa 50 Zentimeter von den Augen entfernt ist. Idealerweise ist der Monitor leicht nach hinten geneigt, auch das ist entspannter für die Augen.
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Fotostrecken Gesundheit
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Ernährung
Gesundheit
Gesundheit
Gesundheit
Auch genügend Flüssigkeit und die richtige Ernährung wirken sich positiv auf unsere Sehkraft aus.
Acht Tipps, was Sie tun können, damit Ihre Augen gesund bleiben, lesen Sie in der Bildergalerie.