Gesundheitslexikon: Muskelschmerzen

Muskelschmerzen sind oft harmlos, sie können aber auch Anzeichen für schwerwiegendere Erkrankungen sein.
Muskelschmerzen sind oft harmlos, sie können aber auch Anzeichen für schwerwiegendere Erkrankungen sein.
Foto: dpa

Muskelschmerzen (Myalgien) kennt jeder: Sie treten meist durch Verspannung, als Muskelkater nach dem Sport oder nach Muskelverletzungen auf und sind in der Regel harmlos. Sie können aber auch Anzeichen einer Erkrankung sein.

Grundsätzlich kann jeder Muskel im Körper schmerzen. Am häufigsten treten Muskelschmerzen jedoch in Form von Schulterschmerzen, Nackenschmerzen und Rückenschmerzen auf. Diese verspannten, schmerzhaften Muskeln (sog. Myogelosen) begleiten viele Menschen in ihrem Alltag, ausgelöst durch Autofahren oder längeres Sitzen vor dem Computer. Daneben zeigen sich Muskelschmerzen im Rahmen verschiedener Infektionskrankheiten. In seltenen Fällen stecken Erkrankungen hinter den stechenden, krampfhaften und ziehenden Schmerzempfindungen, die den Muskel selbst, das Skelett oder das Nervensystem betreffen können.

Welche Therapie gegen Muskelschmerzen zum Einsatz kommt, richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Deswegen besteht der wichtigste Schritt zur Diagnose darin, den ursprünglichen Auslöser herauszufinden. Anschließend kann der Arzt entsprechende Therapiemaßnahmen einleiten.

Auch die Betroffenen selbst können viel tun: So gilt ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und Entspannung sowie mit einer ausgewogenen Ernährung als hilfreiches Mittel gegen Muskelschmerzen und als vorbeugende Maßnahme.

Erfahren Sie mehr zu den Ursachen, zur Diagnose und den Therapiemöglichkeiten von Muskelschmerzen.

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Quelle: Onmeda

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