23.11.2011

Soziale Netzwerke: Mit Klicks zur Karriere

Von Berit Waschatz
Schreibgerät: Durch die sozialen Medien sind viele neue Berufe entstanden.
Schreibgerät: Durch die sozialen Medien sind viele neue Berufe entstanden.
Foto: dpa

Viele Unternehmen legen ihre Hoffnungen in die Verbindungen der Social Media. Personalrekrutierung, Kundengewinnung, Beziehungspflege und Werbung: Alles soll über die Kanäle der neuen Medien gepflegt werden.  Da kommt ein Social Media Manager gerade recht.

Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Fernsehen: Das waren die klassischen Medien, über die Firmen ihre Werbeanzeigen verbreiten ließen. Nun gibt es die neuen sozialen Medien wie Facebook und Twitter. Ein Kanal mehr, den die Werber bedienen wollen. In der Folge sind eine Reihe neuer Berufe entstanden.

20.000 Stellen für soziale Netzwerke

Die Jobaussichten im Bereich Social Media sind gut. Derzeit sind laut dem Bundesverband Digitale Wirtschaft in Düsseldorf 20.000 Stellen in der digitalen Wirtschaft nicht besetzt. Gesucht werden auch Social Media Manager. „Wer aber in diesem Feld Fuß fassen will, sollte es jetzt tun“, rät Mike Schnoor, Pressesprecher des Verbandes. Denn so langsam gehöre der Bereich Soziale Medien schon zum Alltag.

Zur Ausbildung

Auch eine Ausbildung zum Social Media Manager gibt es nicht. Einige Akademien bieten jedoch eine Weiterbildung zum Fachwirt Social Media an. Hilfreich ist auch ein Medienmanagement- oder Marketing-Studium. Arns rechnet damit, dass sich die Universitäten auf den Bereich Social Media einstellen werden. Hilfreich sind einschlägige Studiengänge wie Kommunikationswissenschaften oder eine journalistische Ausbildung.

Der Social Media Manager postet und bloggt

Denn der Social Media Manager unterstützt bei klassischen PR-Aufgaben, erstellt Blogeinträge und postet Links in Foren und Plattformen. Ein Social Media Manager sollte mit den neuesten technischen mobilen Endgeräten wie Tablet-Computern oder Smartphones umgehen können, sagt Schnoor.

Wer Social Media Manager werden möchte, sollte auch privat fleißig im Web unterwegs sein. „Man sollte nicht nur einen Facebook-Account haben, sondern auch in anderen gängigen Plattformen aktiv sein“, sagt Tobias Arns, der beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien in Berlin für den Bereich Social Media zuständig ist.

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Der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften steigt in Berlin seit dem Jahr 2009 permanent an, ein Ende ist nicht in Sicht. Für das Jahr 2012 rechnen Unternehmen bestimmter Branchen mit ernsthaften Engpässen.

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