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Golden Globes 2016: Leonardo DiCaprio strahlt - Tarantino mit Fauxpas

Leonardo DiCaprio

Leonardo DiCaprio

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Der Gewinner in der Filmsparte

„The Revenant“ gewinnt drei Auszeichnungen – und zwar in den wichtigen Kategorien Drama, Regie und Hauptdarsteller. Das ist ein klares Zeichen für die Oscars, bei denen sich die Frage stellt: Wird Leonardo DiCaprio endlich einen Academy Award gewinnen? Am Donnerstag werden die Nominierungen bekannt gegeben. Lediglich bei der Filmmusik ging „The Revenant“ leer aus. Doppelte Auszeichnungen gab es außerdem für „Der Marsianer“ (beste Komödie und Matt Damon als Hauptdarsteller in einer Komödie) sowie für „Steve Jobs“ (bestes Drehbuch und beste Nebendarstellerin).

Der Verlierer in der Filmsparte

Der große Verlierer heißt „Carol“. Das Drama hatte die meisten Nominierungen (fünf) und ist komplett leer ausgegangen. Selbst in der Hauptdarstellerinnen-Sparte, in der sowohl Cate Blanchett als auch Rooney Mara nominiert waren, wurde es nichts mit einem Preis, Brie Larson gewann für „Raum“. Ebenfalls ohne Golden Globe geblieben ist das als Komödie eingestufte Finanzdrama „The Big Short“, das vier Nominierungen erhalten hatte. Hier mussten sich die Hauptdarsteller Christian Bale und Steve Carell Matt Damon geschlagen geben.

Der Gewinner bei den Serien

Einen wirklichen Gewinner gibt es nicht, zu zerfasert war die Serienkategorie von vornherein. Aber zumindest zwei Serien haben es geschafft, zwei Preise zu erhalten. Zum einen „Mr. Robot“ über einen Computerhacker, und zwar als beste Drama-Serie und dann für Christian Slater als bester Nebendarsteller. Der Schauspieler, der mit „Der Name der Rose“ Mitte der 1980er-Jahre berühmt wurde und der ab Mitte der 1990er größtenteils in der Versenkung verschwunden ist, feiert damit ein furioses Comeback. Zweite Gewinner-Serie ist „Mozart in the Jungle“, die zur besten Comedy-/Musical-Serie gekürt wurde und Gael Garcia Bernal als bester Hauptdarsteller. Beide Serien sind in Deutschland bei Amazon Prime zu sehen.

Der Verlierer bei den Serien

Sechs Serien hatten die Möglichkeit, drei Preise zu gewinnen. Doch vier von ihnen sind komplett leer ausgegangen: die Mini-Serien „American Crime“ und „Fargo“, die Drama-Serie „Outlander“ sowie die Comedy-Serie „Transparent“. Immerhin „Mr. Robot“ (zwei Preise, siehe oben) und „Wolf Hall“ (beste Mini-Serie, startet am 21. Januar bei arte) haben dann nicht komplett versagt.

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