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Interview mit Schauspielerin Saoirse Ronan: „Ich will nur da sein, wo mein Herz ist“

"Ich stelle mir mit dem Kopf eine Frage – und beantworte sie dann mit dem Bauch." Saoirse Ronan.

"Ich stelle mir mit dem Kopf eine Frage – und beantworte sie dann mit dem Bauch." Saoirse Ronan.

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Ullstein/Rex Features/Michael Hurcomb Shutterstock

Für einen Oscar nominiert zu sein, ist wohl eines der beglückendsten Ereignisse in einem Schauspielerleben. Noch aufregender wird die Sache nur, wenn man sehr jung ist und mit einem seiner großen Vorbilder um den berühmtesten aller Filmpreise konkurriert. So geht es gerade Saoirse Ronan: Die 21-Jährige ist ebenso wie die von ihr bewunderte Cate Blanchett Anwärterin auf die Auszeichnung als Beste Hauptdarstellerin.

Ronan hat die Vorjury der Oscars, die am 28. Februar vergeben werden, mit ihrer einfühlsamen Darstellung im Film „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“ überzeugt, der jetzt in den Kinos zu sehen ist. Sie spielt darin eine junge irische Auswanderin, die ihr Glück in New York versucht. Ein paar Wochen vor ihrer Nominierung sitzt Ronan auf dem Sofa eines Londoner Luxushotels, um über eben jenen Film zu sprechen.

Sie trägt einen schwarzen Hosenanzug und lila Halbschuhe und nimmt vor dem Händeschütteln ihren großen runden Ring ab. Mit ihren hellblauen Augen mustert sie ihren Gesprächspartner interessiert. Ihre Antworten – in hinreißendem irischen Akzent – kommen schnell. Hin und wieder denkt sie etwas länger über eine Frage nach, blickt aus dem Fenster und dreht an ihrem Ring, als ob sie dadurch ihre Gedanken schneller ordnen könnte.

Mrs. Ronan, bitte helfen Sie einem deutschen Journalisten, Ihren Vornahmen richtig auszusprechen.

Sehr gern. Sie können „Serscha“ oder auch „Sierscha“ sagen. Das bedeutet „Freiheit“ auf Irisch. Und machen Sie sich nichts daraus – Saoirse ist für die meisten Nicht-Iren ein echter Zungenbrecher. Auch in England oder den USA habe ich schon die abenteuerlichsten Aussprache-Varianten gehört, wie zum Beispiel „Seracki“. Meistens kann ich mich darüber amüsieren. Als mein Name allerdings damals auf dem „Abbitte“-Poster bei der Golden-Globe-Verleihung 2008 falsch geschrieben war, ist mir das Lachen dann doch vergangen. Da hieß ich plötzlich Sarise Ronan.

Das war der Film, für den Sie mit gerade einmal 13 Jahren für die Golden Globes und für den Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert wurden.

Ja, aber beim Oscar wurde mein Name dann immerhin richtig geschrieben. „Abbitte“ war für mich als junge Schauspielerin der Durchbruch. Und ich werde dem Regisseur Joe Wright ewig dafür dankbar sein, dass er mir diese Rolle gegeben hat. Aber das ist acht Jahre her. Und seither habe ich mich nicht nur als Frau, sondern hoffentlich auch als Schauspielerin erheblich weiterentwickelt. Deshalb war ich froh, als man mir die Hauptrolle in „Brooklyn“ angeboten hat. Damit konnte ich mich endlich von meinem Image als Teenager-Schauspielerin freispielen.

Was ist so anders an dieser Rolle?

Eilis Lacey ist eine junge, aber erwachsene Frau von 23 Jahren, die harte Schicksalsschläge erleidet und sich in der Welt beweisen muss. Sie kämpft, liebt, lebt. Und ist sogar noch eine waschechte Irin wie ich. Ein Traum! Vorbei die Rollen, in denen ich eine 16-Jährige spielen muss, die noch nicht einmal ihre Jungfräulichkeit verloren hat.

Es gibt sogar biografische Parallelen: Auch Ihre Familie ist einmal von Irland in die USA gezogen.

Das stimmt. Als ich den Roman von Colm Tóibín, die Vorlage für den Film, vor zwei, drei Jahren gelesen habe, konnte ich mich sofort mit Eilis identifizieren. Sie ist – wie ich – zwischen ihrer Heimat Irland und der neuen Welt Amerika hin- und hergerissen. Meine Eltern sind von Irland in die USA ausgewandert, und als ich drei Jahre alt war, wieder nach Irland zurückgegangen. Meine Mutter hat mir viel von dieser Zeit erzählt, als sie in New York „irische Einwanderer“ waren. Das kann man zwar nicht eins zu eins mit dem Schicksal von Eilis vergleichen, aber ein Gefühl von Fremdheit war wohl auch bei meinen Eltern da.

Warum sind Ihre Eltern ausgewandert?

Wegen der sehr schlechten wirtschaftlichen Lage in Irland. Und meine Eltern mussten auch in den USA hart ums Überleben kämpfen. Meine Mutter war Nanny, und mein Vater, der ja eigentlich von Beruf Schauspieler ist, arbeitete dann doch die meiste Zeit in einer Bar. Wir haben ja auch nicht etwa in der Park Avenue gewohnt, sondern in der Bronx.

Sie spielen diese junge Einwanderin erfrischend klischeefrei.

Das war mir ein großes Anliegen. Eilis ist absolut keines dieser sommersprossigen irischen Landmädels, die sich im Pub gerne ein Guinness hinter die Binde gießen und dann anfangen, Folksongs zu singen. Besonders hat mir an Eilis gefallen, dass sie eine stille und genaue Beobachterin ist, die sich die Dinge, die um sie herum passieren, sehr zu Herzen nimmt. Daraus erwachsen ihr langsam eine Zuversicht und die Stärke, zu handeln, ihr Schicksal in ihre eigenen Hände zu nehmen. Sie findet sozusagen zu sich selbst.

Das klingt fast, als würden Sie jetzt auch von sich sprechen.

Ach, das gilt wohl für uns beide. Aber davon mal abgesehen: Als Schauspielerin suche ich ja immer nach Charakteren, die sich weiterentwickeln – und die das auf eine so interessante Art und Weise tun, dass man sie als Zuschauer gerne dabei beobachtet. Ich habe versucht, diese Entwicklung sanft und gefühlvoll darzustellen.

Und Sie drücken mit Ihrem Gesicht eine ganze Welt von Emotionen aus.

Vielen Dank. Das ist ein großes Kompliment. Und das kann man, glaube ich, gar nicht lernen. Das kommt tief aus der Seele. Dass ich mich überhaupt vor laufender Kamera so entfalten konnte, das habe ich meinem Regisseur John Crowley zu verdanken. Er hat mich wie ein guter Freund durch den Film begleitet. Und mich immer darin bestärkt, so natürlich wie möglich zu sein. Wir beide finden nämlich diese Überdramatisierung, wie sie oft bei emotionalen Szenen im Film betrieben wird, völlig deplatziert.

Machen Sie sich beim Spielen Gedanken darüber, welche Saiten Sie beim Zuschauer zum Schwingen bringen?

Nein, denn da wäre ich schon total verloren. Mit dieser kalkulierten und auf Effekte abzielenden Schauspielerei habe ich gar nichts am Hut. Ich finde, man spürt als Zuschauer auch sehr schnell, wenn etwas maniriert und gekünstelt ist. Aber natürlich will ich beim Zuschauer etwas auslösen: Ich will die Sinne und den Intellekt ansprechen. Und meine einzige Möglichkeit dabei ist, meinem Instinkt zu folgen.

Können Sie beschreiben, wie Sie das machen?

Ich frage mich immer: Muss ich das wirklich auf diese Art und Weise machen? Und wenn ich sicher bin, dass ich nicht anders kann, dann mache ich es einfach. Ich stelle mir also mit dem Kopf eine Frage – und beantworte sie mit dem Bauch. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, der nicht alles durch rationales Durchdenken bestätigt bekommen muss.

Wenn man auf Ihre Karriere bis jetzt blickt, bekommt man den Eindruck, dass Ihnen Qualität wichtiger ist als schneller Ruhm.

Ich gebe mir viel Mühe, an einer Karriere zu arbeiten, die über den Tag hinausgeht. Mir haben schon immer Schauspieler imponiert, die Filme aussuchen, zu denen sie passen – oder umgekehrt. Denn nur dann hat man am Ende hoffentlich eine Reihe von Filmen in seinem Gesamtwerk, die einem auch wirklich etwas bedeuten.

Haben Sie deshalb eine Rolle in dem garantierten Kinohit „The Avengers: Age of Ultron“ abgelehnt?

Vor einigen Jahren hatte ich das große Glück, auf einer Party Patti Smith zu begegnen. Nicht nur, dass ich ihre Musik sehr mag – ich bin auch von ihr als Mensch begeistert. Damals spürte ich zum ersten Mal sehr stark, wie die Filmindustrie versuchte, mein Leben zu infiltrieren. Meine Agenten schlugen mir viele dieser Blockbuster-Filme vor, die ich unbedingt machen sollte. Ich müsse jetzt die Gunst der Stunde nutzen und so weiter … Und ich müsse sogar auch gewisse Zugeständnisse in meinem Privatleben machen. So sei nun mal das Spiel. Aber ich fühlte mich dabei immer mehr an die Wand gedrückt und war sehr, sehr unglücklich.

Und dann kam Patti Smith.

Ja. Sie nahm meine Hand, schaute mir in die Augen und sagte: „Vergiss nie, dass es um deine Arbeit geht, um dich als Künstlerin. Du musst vor allem aufpassen, dass du nie etwas machst, hinter dem du nicht wirklich voll und ganz stehst. Und wenn das nicht mehr geht, musst du weitergehen und etwas anders machen.“ Genau das hatte ich ja selbst tief in meinem Herzen schon gefühlt. Aber es von jemandem zu hören, der schon so lange, so erfolgreich als Künstler unterwegs ist, das war etwas ganz Besonderes. Sie war so etwas wie mein Schutzengel, der genau zur richtigen Zeit zu mir kam.

In einem deutschen Gedicht heißt es: Sie wollen nicht deinen Flug, sie wollen die Federn.

Das ist gut! Ja, das werde ich mir merken. Das werde ich meinem amerikanischen Agenten sagen. Das wird ihm gefallen. Er hat mich nämlich – im Gegensatz zu anderen – in einer schwierigen Phase, in der ich nicht viel gearbeitet habe, sehr unterstützt. Ich fragte ihn immer: „Muss ich wirklich bei diesen Blockbustern, diesen Action-Filmen oder diesen dummen romantischen Komödien mitspielen, die sie mir laufend anbieten?“ Er hat mich darin bestärkt, lieber zu warten – bis etwas kommt, mit dem ich mich auch identifizieren kann.

Woher nehmen Sie die Kraft, sich nicht korrumpieren zu lassen?

Ich will jetzt nicht arrogant klingen, denn mit Arroganz hat das überhaupt nichts zu tun. Aber man muss einfach herausfinden, wer man ist. Was einem gut tut und was nicht. Und wenn man das einmal herausgefunden hat, dann muss man sich eben treu bleiben. Das bedeutet nicht, dass man dann nicht mehr an sich zweifelt oder Phasen hat, in denen man unglücklich ist oder frustriert. Das Leben kippt einen immer wieder aus der Balance. Aber man sollte sich auch dann nie aufgeben – oder gar verkaufen.

Woher haben Sie diese Überzeugungen?

Ich wurde so erzogen. Vor allem meine Mutter war mir da immer ein Vorbild. Sie ist nie auf den Schein hereingefallen, hat sich nie von Ruhm oder Reichtum blenden lassen. Sie ist immer mit Würde und Anstand durchs Leben gegangen. Und das macht sie immer noch. Ich bin mir sicher, dass ich diese Einstellung von ihr habe.

Sie sind noch sehr jung. Wie lange, glauben Sie, wird Sie diese Einstellung durchs Leben tragen?

Ich hoffe doch: immer. Denn was wäre die Alternative? Ich kenne Kollegen, die im Laufe ihrer Karriere verbittert geworden sind. Und ihren Job nur noch mit einer zynischen Grundeinstellung machen können. Dorthin will ich nie geraten. Natürlich ist es auch für mich wichtig, Geld zu verdienen, damit ich mir ein gutes Leben leisten kann. Damit ich meiner Familie, wenn ich mal eine haben sollte, ein Dach über dem Kopf geben und für das Frühstück auf dem Tisch sorgen kann. Aber wenn ich das nur mit einem seelischen Ausverkauf erreichen könnte, dann hoffe ich, dass ich vorher mit der Schauspielerei – die ich sehr liebe – aufhöre. Ich will immer nur dort sein, wo mein Herz ist. Und das betrifft mich als kompletten Menschen – nicht nur als Schauspielerin.

Also auch in Bezug auf die Liebe …

… oder darauf, wo man wie leben will, und natürlich mit wem. Das vor allem. Authentisch leben – ich weiß, das klingt schon ziemlich abgegriffen, aber es trifft doch eigentlich ganz gut, was ich meine.

Sie halten Ihr Privatleben bemerkenswert privat. Man findet kaum Geschichten über Sie in den einschlägigen Klatschblättern.

Wie schön. Dann habe ich es ja richtig gemacht. Denn nichts liegt mir ferner, als mit Klatsch und Tratsch die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken.

In Ihrem Film „Brooklyn“ geht es nicht nur um die Identitätsfindung einer jungen Frau, sondern auch um Heimat. Wo ist denn Ihre Heimat?

Irland wird immer meine Heimat bleiben. An das New York meiner frühen Kindheit habe ich kaum Erinnerungen. In Irland bin ich zur Schule gegangen und aufgewachsen. Da ich dort eine gute Kindheit hatte, wird dieses Land also immer meine emotionale Heimat sein. Ich liebe auch die irische Landschaft über alles. Ganz besonders wohl fühle ich mich in Dublin, wo ich lange gelebt habe.

Warum sind Sie dann vor ein paar Jahren nach London gezogen?

Ich wollte endlich flügge werden. Ich bin nämlich sehr behütet aufgewachsen. Seit es mit der Schauspielerei bei mir richtig losging, hat mich meine Mutter iüberallhin begleitet. Das erste Mal, dass sie nicht mit dabei war, waren die Dreharbeiten zu „Grand Budapest Hotel“ vor drei Jahren. Da hat sie mich nur kurz besucht. Irgendwann wollte ich die Erfahrung machen, wie es ist, ganz alleine auf mich gestellt zu sein. Deshalb bin ich für einige Zeit nach London gezogen. Da musste ich mich plötzlich um die Miete kümmern, mein U-Bahn-Ticket selbst besorgen, meine Wäsche selber waschen, und wenn ich vergessen hatte, im Supermarkt einzukaufen, dann war eben der Kühlschrank leer. Aber ich habe es genossen, die Verantwortung für meinen Alltag zu übernehmen. Das nennt man, glaube ich, erwachsen werden. Aber zurzeit lebe ich in New York …

… weil Sie im Frühjahr in Arthur Millers Stück „Hexenjagd“ am Broadway spielen.

Ja, ein weiterer wichtiger Schritt in meinem Leben. Ich bin schon furchtbar aufgeregt deswegen. Es ist das erste Mal, dass ich Theater spiele – und dann gleich am Broadway! Nein, Moment … stimmt ja gar nicht: Bei einer Schulaufführung habe ich einmal einen Baum gespielt, dann einen Stein und ein anderes Mal eine Hummel. Und meine mit Abstand beste Rolle war wohl die böse Königin in „Schneewittchen“.

Leben Sie allein in New York?

Ja, ich bin seit einiger Zeit wieder Single. Aber das ist schon okay. Da kann ich mich ganz auf mein Broadway-Debüt konzentrieren. Und vor dem habe ich, wenn ich ehrlich bin, ziemlichen Bammel. Wenn ich mir vorstelle, dass ich irgendwann tatsächlich auf diese Bühne rausgehen muss …

Das macht Ihnen Angst?

Fürchterliche Angst! Aber die hatte ich auch schon vor den Dreharbeiten zu „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“. Und jedes Mal, wenn ich vor Angst Schweißausbrüche bekomme und zittrige Knie habe, weiß ich auch, dass ich an dieser Erfahrung wachsen kann.

Nach dem Verlassen der Komfortzone beginnt das Abenteuer.

Genau. Und auch, wenn da manchmal etwas gehörig schiefläuft, ist es das Wagnis wert. Wenn schon scheitern – dann nach deinen eigenen Regeln.

Davon sind Sie aber weit entfernt.

Das weiß man nie so genau.

Aber haben Sie nicht schon Erfahrung mit großen Theaterstücken? Sie haben doch kürzlich Tschechows Drama „Die Möwe“ abgedreht.

Ja, aber das ist ja ein Film. Das ist etwas ganz anderes, als auf der Bühne zu stehen.

Wissen Sie eigentlich noch, was Sie zur Schauspielerei gebracht hat?

Mein Vater hat mich – wenn er mal einen Job als Schauspieler hatte – schon als kleines Mädchen oft an Filmsets mitgenommen. Ich fühlte mich in dieser Atmosphäre immer sehr wohl. Und einmal, bei den Dreharbeiten zu „Vertrauter Feind“, hat er mir wohl auch Brad Pitt vorgestellt. Leider kann ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern. Später habe ich dann in einer irischen Seifenoper mitgespielt. Aber so richtig davon geträumt, einmal Schauspielerin zu werden, habe ich auch damals nicht.

Es gab kein Schlüsselerlebnis?

Doch, das war bei meinem dritten Film, „Abbitte“. Da hatte ich eine besonders emotionale Szene mit Keira Knightley. Die wurde später leider aus dem Film geschnitten. Aber die Freiheit, die ich dabei fühlte, hat mich so inspiriert, dass ich dachte: Das will ich jetzt öfter empfinden. Also versuchte ich es weiter mit der Schauspielerei. Ich habe dieses elektrisierende Erlebnis damals in meinem Tagebuch festgehalten. Das ist der Moment, in dem ich Schauspielerin wurde.

Haben Sie jemals an Ihrem Entschluss gezweifelt?

Bis jetzt noch nicht. Und obwohl ich ja schon fast mein halbes Leben vor der Kamera stehe, habe ich trotzdem das Gefühl, dass es erst jetzt richtig losgeht.

Stellen Sie sich vor, Sie würden heute Abend ein Dinner geben. Und Sie könnten dazu drei Frauen – tot oder lebendig – einladen. Wen würden Sie wählen?

Auf jeden Fall Meryl Streep. Sie ist die beste Schauspielerin der Welt. Und dann natürlich Kristen Wiig. Ich bin besessen von ihr. Und ich liebe ihren Film „Brautalarm“. Das war das Motto für die Party zu meinem zwanzigsten Geburtstag. Kristin Wiig kann so wahnsinnig komisch sein. Und nach all den Vampir- und Fantasy-Filmen, den romantischen Liebesfilmen und den Dramen würde ich gerne mal in einer Komödie mitspielen. Am liebsten natürlich an ihrer Seite.

Und wer wäre Ihr dritter Gast?

Als dritte Frau hätte ich sehr gerne Maria Stuart dabei – aber noch mit Kopf! Damit sie mir auf jeden Fall noch ein paar Tipps geben kann. Maria Stuart würde ich nämlich für mein Leben gern einmal darstellen.

Das Gespräch führte Ulrich Lössl.