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Berliner Zeitung | Interview: "Mohammed hat Gewalt gelehrt und ausgeübt"
07. March 2016
http://www.berliner-zeitung.de/23676190
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Interview: "Mohammed hat Gewalt gelehrt und ausgeübt"

"Wir haben ein völlig falsches Bild von islamistischen Gewalttätern."

Was besagt diese islamische Menschenrechtserklärung?

Zum Beispiel, dass Frauen nicht gleichberechtigt sein dürfen und Nicht-Muslime minderwertig sind. Davon haben die hiesigen Islamverbände sich nicht distanziert.

Sind das nicht Aussagen einzelner Hardliner?

Das hat die Gemeinschaft von 56 islamischen Staaten erklärt, nicht einzelne Fanatiker. Wir müssen den Islam so verstehen, wie Mohammed ihn gedacht hat und die islamische Staatengemeinschaft ihn bis heute bewahrt, nicht, wie wir ihn im Westen gerne hätten. Wir haben ein völlig falsches Bild von islamistischen Gewalttätern. Das sind keine Monster, das sind Menschen, die sehr ernsthaft glauben, was der Prophet gelehrt hat und was ihnen von den Mullahs gesagt wird. Sie wollen wirklich Gutes tun und Allah gefallen, sind sehr oft freundliche und hilfsbereite Menschen, die glauben, dass die Gewalt der Scharia etwas Gutes ist, um die Menschen auf den Weg Allahs zu bringen. Auch mein Vater ist ein liebenswerter Mensch, der versucht, nach den Regeln Mohammeds zu leben.

Sie entschuldigen ihn, obwohl er sie mit dem Tod bedroht?

Er ist nicht der Schuldige, sondern die, die ihn das gelehrt haben. Das hat mit dem zu tun, was die vier sunnitischen Rechtsschulen, die größte Glaubensrichtung im Islam, lehren. Mein Großvater ist Imam in Pakistan, ich selbst habe meinen Geschwistern den Koran auf Arabisch beigebracht. Ich lasse die Quelltexte, die islamische Staatengemeinschaft und Mohammed sprechen.

Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor sagt, die Islamkritik von Menschen wie Ihnen beruht auf persönlichen traumatischen Erlebnissen und falle daher so radikal aus.

Das ist doch kein Argument. Das ist Hetze gegen die Opfer. Man stelle sich vor, jemandem, der unter den Nazis gelitten hat, würde man sagen, er hat einfach schlechte Erfahrungen gemacht. Ich verstehe nicht, warum die Opfer so wenig Solidarität bekommen. Einen demokratischen Islam bekommt man nicht durch das Leugnen der existierenden Gewalt. Natürlich ist eine Reformation nötig, aber das geht nur durch eine ehrliche Debatte.

Wie soll das gehen, wenn Sie fordern, Muslime sollen sich von ihrem Religionsgründer lossagen?

Glauben Sie, dass ein Prophet, der ein neunjähriges Mädchen zur Ehefrau genommen hat, der gelehrt hat, dass Apostaten hingerichtet werden sollen, der Juden enthauptet hat, der zur Hinrichtung von Kritikern aufgerufen hat, als Vorbild im 21. Jahrhundert gelten darf?

Auch in der Bibel finden sich grausige Verbrechen.

Für das Christentum ist Christus maßgeblich und der hat weder Gewalt gepredigt noch ausgeübt. Sein Standpunkt ist Liebe und das höchste Gebot: Liebe Gott und Deinen Nächsten, wie Dich selbst. So betrachten wir heute die Bibel. Für den Islam ist Mohammed maßgeblich und der hat Gewalt gelehrt und ausgeübt, deswegen muss das reformiert werden.

Sie kritisieren Angela Merkels Flüchtlingspolitik vehement. Wieso?

Mit den Flüchtlingen kommen weitere Islamisten nach Deutschland. Wir holen uns eine rassistische, sexistische Ideologie ins Land, vermehren die Gegner unserer demokratischen Gesellschaft und wundern uns, wenn so etwas wie die sexuellen Übergriffe in Köln passieren. Manche Menschen, die vor dem Islamischen Staat geflohen sind, treffen hier mitunter auf die Gewalttäter, denen sie glaubten zu entkommen. Ich bin dafür, dass man die Opfer hier behält und die Täter zurück schickt, und zwar nicht nur diejenigen, die Gewalt praktizieren, sondern auch diejenigen, die sie lehren. Die Bereitschaft dazu gibt es bisher nicht. Wenn die Menschen aber das Gefühl haben, sie können bleiben, egal was sie machen, werden alle Integrationsbemühungen sinnlos bleiben.

"Wir haben ein völlig falsches Bild von islamistischen Gewalttätern."

Was besagt diese islamische Menschenrechtserklärung?

Zum Beispiel, dass Frauen nicht gleichberechtigt sein dürfen und Nicht-Muslime minderwertig sind. Davon haben die hiesigen Islamverbände sich nicht distanziert.

Sind das nicht Aussagen einzelner Hardliner?

Das hat die Gemeinschaft von 56 islamischen Staaten erklärt, nicht einzelne Fanatiker. Wir müssen den Islam so verstehen, wie Mohammed ihn gedacht hat und die islamische Staatengemeinschaft ihn bis heute bewahrt, nicht, wie wir ihn im Westen gerne hätten. Wir haben ein völlig falsches Bild von islamistischen Gewalttätern. Das sind keine Monster, das sind Menschen, die sehr ernsthaft glauben, was der Prophet gelehrt hat und was ihnen von den Mullahs gesagt wird. Sie wollen wirklich Gutes tun und Allah gefallen, sind sehr oft freundliche und hilfsbereite Menschen, die glauben, dass die Gewalt der Scharia etwas Gutes ist, um die Menschen auf den Weg Allahs zu bringen. Auch mein Vater ist ein liebenswerter Mensch, der versucht, nach den Regeln Mohammeds zu leben.

Sie entschuldigen ihn, obwohl er sie mit dem Tod bedroht?

Er ist nicht der Schuldige, sondern die, die ihn das gelehrt haben. Das hat mit dem zu tun, was die vier sunnitischen Rechtsschulen, die größte Glaubensrichtung im Islam, lehren. Mein Großvater ist Imam in Pakistan, ich selbst habe meinen Geschwistern den Koran auf Arabisch beigebracht. Ich lasse die Quelltexte, die islamische Staatengemeinschaft und Mohammed sprechen.

Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor sagt, die Islamkritik von Menschen wie Ihnen beruht auf persönlichen traumatischen Erlebnissen und falle daher so radikal aus.

Das ist doch kein Argument. Das ist Hetze gegen die Opfer. Man stelle sich vor, jemandem, der unter den Nazis gelitten hat, würde man sagen, er hat einfach schlechte Erfahrungen gemacht. Ich verstehe nicht, warum die Opfer so wenig Solidarität bekommen. Einen demokratischen Islam bekommt man nicht durch das Leugnen der existierenden Gewalt. Natürlich ist eine Reformation nötig, aber das geht nur durch eine ehrliche Debatte.

Wie soll das gehen, wenn Sie fordern, Muslime sollen sich von ihrem Religionsgründer lossagen?

Glauben Sie, dass ein Prophet, der ein neunjähriges Mädchen zur Ehefrau genommen hat, der gelehrt hat, dass Apostaten hingerichtet werden sollen, der Juden enthauptet hat, der zur Hinrichtung von Kritikern aufgerufen hat, als Vorbild im 21. Jahrhundert gelten darf?

Auch in der Bibel finden sich grausige Verbrechen.

Für das Christentum ist Christus maßgeblich und der hat weder Gewalt gepredigt noch ausgeübt. Sein Standpunkt ist Liebe und das höchste Gebot: Liebe Gott und Deinen Nächsten, wie Dich selbst. So betrachten wir heute die Bibel. Für den Islam ist Mohammed maßgeblich und der hat Gewalt gelehrt und ausgeübt, deswegen muss das reformiert werden.

Sie kritisieren Angela Merkels Flüchtlingspolitik vehement. Wieso?

Mit den Flüchtlingen kommen weitere Islamisten nach Deutschland. Wir holen uns eine rassistische, sexistische Ideologie ins Land, vermehren die Gegner unserer demokratischen Gesellschaft und wundern uns, wenn so etwas wie die sexuellen Übergriffe in Köln passieren. Manche Menschen, die vor dem Islamischen Staat geflohen sind, treffen hier mitunter auf die Gewalttäter, denen sie glaubten zu entkommen. Ich bin dafür, dass man die Opfer hier behält und die Täter zurück schickt, und zwar nicht nur diejenigen, die Gewalt praktizieren, sondern auch diejenigen, die sie lehren. Die Bereitschaft dazu gibt es bisher nicht. Wenn die Menschen aber das Gefühl haben, sie können bleiben, egal was sie machen, werden alle Integrationsbemühungen sinnlos bleiben.

  1. "Mohammed hat Gewalt gelehrt und ausgeübt"
  2. "Wir haben ein völlig falsches Bild von islamistischen Gewalttätern."
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