Sonderthemen: Berlinale | Berliner Akademie der Künste | Karneval der Kulturen

Kunst

Mein Bild der Woche

Wenn es in Berlin schon wieder keine weiße Weihnacht gibt, dann darf man wenigsten in der Gemäldegalerie am Kulturforum einen so stimmungsvollen wie derbdrolligen Winterspaß anno 1655 haben: Mit den Schlittschuhläufern des Amsterdamer Malers Aert van der Neer.    Von  mehr...

Neues Kunsthaus
Neben Mies van der Rohes Neuer Nationalgalerie auf dem Kulturforum sollen die öffentlichen Bestände zur Klassischen Moderne sowie mehrere Privatsammlungen unterkommen.

Jetzt liegt es auch schriftlich vor. Der Regierende Bürgermeister und Kultursenator Michael Müller (SPD) und die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sind sich einig über den künftigen Standort des geplanten Museums der Moderne.  Von   mehr...

Kunst der frühen Sowjetzeit im Gropius-Bau
Modern und revolutionär: Ein  Entwurf zur Gestaltung der Außenfassade der Wchutemas zum 10. Jahrestag der Oktoberrevolution, 1927.

Die Lehre der frühsowjetischen Wchutemas-Kunstschulen im Martin-Gropius-Bau: Es sind regelrecht romantische Entwürfe zu sehen, die von der Auflösung klassischer Formen erzählen. Und doch erscheint alles frischer und freier. Nur ein Kritikpunkt bleibt.  Von   mehr...

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Raubgrabungs-Konferenz in Berlin
Silberne Statuetten eins «Feldherrenstuhls» aus der Spätantike, die Teil eines illegal in der Pfalz ausgegrabenen «Barbarenschatzes» sind.

Der Krieg in Syrien lockt Kriminelle an: Vorgebliche Kunstfreunde, die Kulturschätze von historischen Stätten rauben, um sie anderswo zu verscherbeln. Doch solche Raubgrabungen gibt es auch in Europa, sogar in Deutschland. Eine Konferenz in Berlin beriet, wie man sie stoppen kann.  Von   mehr...

Fotoausstellung zum Thema "Geteilte Stadt"
Rückbau nannte der politische Auftraggeber den Abriss des „Volkspalastes“.

Geteilte Stadt dieser Zustand betraf nicht nur Berlin noch vor 25 Jahren. Auch an anderen Orten der Welt trennen bis heute Mauern, Absperrungen, Blockaden die Menschen und ihren Alltag. Sechs Fotokünstler nahmen sich dies zum Thema einer bewegenden Ausstellung.  Von   mehr...

Notprogramm
Die Neue Nationalgalerie am Kulturforum Berlin (Archivbild).

Ein grandioser Abschied steht bevor: Die Neue Nationalgalerie wird saniert und schließt deshalb für die nächsten Jahre. Immerhin – im Hamburger Bahnhof soll ein Ersatzmuseum entstehen.  Von   mehr...

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Martin Boyce Ausstellung Johnen Galerie
Der surreal anmutende „Kamin“ (TBT“, 2014) ist die  jüngste Arbeit des Schotten,

Im „ Bild der Woche“ schildert Ingeborg Ruthe ihre Gedanken zu den Installationen des Schotten und Turner-Preisträgers Martin Boyce in der Berliner Johnen Galerie. Der 47-Jährige verdichtet die Kluft zwischen Visionärem und der nüchterne Realität zu eigentümlichen, magisch-melancholischen Bildwerken.  Von   mehr...

Sammlung Burda in der DB-Kunsthalle
Ein gedoppelter Läufer trägt das  (olympische?) Feuer in eine Arena. Könnte eine Interpretation von Neo Rauchs  Mischtechnik von 1994 sein, einen Titel hat das Blatt nicht. Auch eine Prometheus- Metapher wäre denkbar,

Höhere Wesen befahlen einst dem Maler Sigmar Polke, rechte obere Bildecken schwarz zu malen und sechs weiteren berühmten Malern den Befehl, sich per Linie auszudrücken. Daraus wurde eine fulminante Zeichnungs-Schau der Sammlung Burda in der DB-KunstHalle.  Von   mehr...

Nationalgalerie Berlin
Anonyme Kohlezeichnung auf brauner Pappe: „Teufelsziege“, um 1926.

Die Surrealisten liebten sie, die Expressionisten waren interessiert und wir Heutigen sind fasziniert von der Freiheit und Unbekümmertheit des Ausdrucks ohne Tabus: Die Kunst von Geisteskranken aus der weltberühmten Sammlung Prinzhorn ist im Berliner Haus der Sammlung Scharf-Gerstenberg zu sehen.  Von   mehr...

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Konrad Fischer Galerie in Berlin
Gregors Schneiders zellenartige „Nursery Walden Street No.16 London)“, 2004

Konzeptkunst kann sehr politisch sein: Gregor Schneiders irritierend verbaute Räume, gedoppelten Fotoszenen und sich ständig wiederholenden absurden Szenerien stellen die Frage nach dem originalen, dem eigentlichen Raum – zu sehen in der Berliner Konrad Fischer Galerie.  Von   mehr...

Neon Real
Sie waren jung, und sie wollten Aufmerksamkeit: Neon-Real-Performance auf der Freitreppe des Alten Museums am Lustgarten Ende der Achtziger. Die Freunde von links: Harald K. Schulze, Clemens Gröszer, Rolf Biebl.

Die lange Agonie der DDR setzten drei Ostberliner um in provokante Kunst: zwei Maler und ein Bildhauer. Die Gruppe nannte sich Neon Real und schrieb ein Manifest – für grelle Bildschärfe, gegen die übliche Biederkeit. Sie wollte Attacke, Übertreibung, Großstadtgefühl. 33 Jahre später gibt es ein Revival, bei dem aber einer fehlt.  Von   mehr...

Philippe Parreno in der Galerie Schipper
Synchrones „Netzwerk“ der Dinge samt Tastenspiel wie von Geisterhand

Ingeborg Ruthe interpretiert in ihrem Bild der Woche eine seltsame Rauminstallation des in Paris lebenden Algeriers Philippe Parreno. Der Konzeptkünstler verwandelt die Berliner Galerie Schipper in fast surreale Erlebnisräume. So nährt er seine Zweifel an der theoretischen Trennung von menschlicher und dinglicher Welt.  Von   mehr...

Informatives aus dem Web
Hannah-Höch-Preis
Nanne Meyer vor ihrer wandfüllenden Zeichnung „Nachtflug“, 2012, zu der wohl auch der Titel „ Nachtmär“ passen würde.

Zeichnen ist wirklich eine andere- und reizvolle Art von Sprache. Das beweisen die beiden frischgebackenen Hannah-Höch-Preisträgerinnen Nanne Meyer und Julia Oschatz in ihren Ausstellungen im Berliner Kupferstichkabinett.  Von   mehr...

Bilder der Berliner Mauer
Nach der Wende, aber vor der Sanierung: April 1990 in Marzahn.

Unser Bildreporter Christian Schulz stellt in der Galerie ARTSpace Fotos vom geteilten Berlin und den turbulenten Szenen beim und nach dem Fall der Mauer aus. Daneben zeigen internationale Zunft-Kollegen ihre Aufnahmen von Grenzzäunen, Mauern und Ghettos in der Welt noch im Jahr 2014.  Von   mehr...

Raubkunst
Raubkunst wird Parzinger, Herr über 19 Museen, noch lange beschäftigen.

Nach dem Fall Gurlitt hat sich das öffentliche Bewusstsein zum Thema NS-Raubkunst grundlegend geändert. Wir haben mit Hermann Parzinger, Chef der Preußenstiftung, darüber und den Umgang der Museen damit gesprochen.  Von  und   mehr...

Alte Nationalgalerie zeigt Maori-Kunst
Kein Clash der Kulturen, sondern Respekt und Interesse am so gänzlich  Anderen: Maori-Gesandte  vor klassizistischer Allegorie  in der Alten Nationalgalerie.

Eine Weltpremiere in der Alten Nationalgalerie: In einer berückenden Morgen-Zeremonie weihen Maori die Bildnisse ihrer Ahnen, gemalt vom Tschechen Lindauer. Werke, die gottlob auf alles Klischeehafte und Stereotype verzichten.  Von   mehr...

Bilder, Möbel, Spielzeug
Anrichte aus Hellerau, 1964/65, Schätzpreis 1400 Euro.

Museen und Sammler aus aller Welt bezahlen heute viel Geld für Kunst und Design aus der DDR. Am 21. November versteigert das Berliner Online-Auktionshaus Auctionata aus Anlass des 25. Jahrestages des Mauerfalls viele Exponate.  Von   mehr...

Gesamtschau in Rostock
In Trance oder in der Zentrifuge der Glaubwürdigkeiten:

„Orixá“, 2012, eine ketzerische Version von Gottheit, Mensch und Vogelscheuche.

Norbert Bisky war 19, als die Mauer fiel und die DDR verschwand. Er wurde Maler, weil er den Worten misstraute. Zum ersten Mal sind seine Bilder nun in einer großen Gesamtschau in Rostock versammelt. Ein Atelierbesuch.  Von   mehr...

Kulturforum
Neben Mies van der Rohes Neuer Nationalgalerie auf dem Kulturforum sollen die öffentlichen Bestände zur Klassischen Moderne sowie mehrere Privatsammlungen unterkommen.

Der Bund gibt 200 Millionen Euro für den Neubau am Potsdamer Platz. Am Kulturforum soll Platz entstehen für die Sammlungen Pietzsch, Marzona und Marx sowie Werke aus dem Depot der Nationalgalerie.  Von   mehr...

Museum of Selfies
Auch echte Museen beteiligen sich an der Aktion: Die Kunsthalle Bremen twitterte dieses Foto ihrer Adele Wolde von Max Liebermann.

Max Liebermanns "Adele Wolde" als Selfie? Gibt es - im Tumblr-Blog von Olivia Muus. Für ihr "Museum of Selfies" sammelt sie Aufnahmen alter Gemälde, auf denen eine Hand mit Handy so ins Bild gestreckt ist, als würden die Porträtierten sich selbst fotografieren.  Von   mehr...

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