Kunst

Hilla Becher wird 80

Die Grande Dame der deutschen Fotografie wird Achtzig: Hilla Becher und ihr vor sieben Jahren verstorbener Mann Bernd Becher stehen für die weltberühmt gewordene Düsseldorfer neusachlich-kühle „Becher-Schule“.    Von  mehr...

Neuköllner „Werkstatt für Veränderung“
Die Künstlerin Seraphina Lenz (r.) kommt seit zwölf Jahren für drei Wochen nach Neukölln.

Gold und Glitzer in Neukölln. Seit 2002 kommt die Künstlerin Seraphina Lenz mit ihrer „Werkstatt für Veränderung“ in den Bezirk. Ihr Thema in diesem Jahr: Glamour. Mit Teilnehmern aus der Nachbarschaft arbeitet sie an der großen Abschlussrevue „Glamourriese“.  Von   mehr...

Werner Klemke
Couragierte Jugend: Der deutsche Soldat und die holländischen Widerständler: Von links: Werner Klemke, Evie de Jong-van Perlstein, Mels de Jong.

Heldengeschichten sind oft still und werden verspätet bekannt. So auch die des Berliner Zeichner-Originals Werner Klemke (1917-1994). Als Westfront-Wehrmachtssoldat kam er 1942 zum holländischen Widerstand und half dort als perfekter Dokumentenfälscher, viele jüdische Menschenleben zu retten.  Von   mehr...

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Kultur
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Nach dem großen Erfolg von FOREVER YOUNG im vergangenen Sommer gastiert am 13. September die zweite Wintergarten-Open-Air-Produktion mehr...

Ruhrtriennale
„Eine Einstellung zur Arbeit“ von Antje Ehmann und Harun Farocki

Im Kunstprogramm der Ruhrtriennale zeigt das Folkwang Museum Essen Harun Farockis „Eine Einstellung zur Arbeit“. Von Michael Kohler  mehr...

Ausstellung zum Jubiläum
Die geschundene Braut sieht im Riesenformat  aus wie fotorealistische Malerei, ist aber Fotografie:  Motiv aus Sven Marquardts  Serie „Lost Highway“, 2014.

Kunst im Berghain, ganz öffentlich, das ist etwas Besonderes. Neun dem Club eng verbundene Künstler spielen auf irritierend wandlerische Weise mit der ungewöhnlichen und schwer zu toppenden Architektur und Aura des Ortes.  Von   mehr...

Fotoband „Inter esse“ von Maria Sewcz
Ost-Berlin von oben. Die Fotos von Maria Sewcz zeigen ein ungeschöntes Porträt der urbanen Lebens der späten Achtzigerjahre.

So illusionslos hat niemand Ostberlin „abgelichtet“, so kompromisslos diese Generation porträtiert, der im Warten die Zukunft abhandengekommen ist. Die Aufnahmen von Maria Sewcz aus den Jahren 1985 bis 1987 gibt es jetzt endlich als Buch.  Von   mehr...

Albert Kahns Fotografien im Martin-Gropius-Bau
Im indischen Bombay porträtierte Albert Kahns begabter Fotografen-Kollege Stéphane Passet am 17. Dezember 1913 diese Gruppe von Brahmanen und Sadhus.

Der Krieg lag in der Luft, damals vor 1914. Der Pariser Fotograf Albert Kahn glaubte, das Desaster verhindern zu können, mit Farbfotografie, die den europäischen Eliten fremde Länder nahebringen sollte. Die künstlerische Mission scheiterte. Doch der weitgehend unbekannte Bilderschatz ist nun im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen.  Von   mehr...

Kunst im öffentlichen Stadtraum
Das Küchenmonument vom Raumlabor Berlin ist eine aufblasbare Hülle zur „Herstellung temporärer Gemeinschaften“. Hier ist es zu Gast in Liverpool.

Der öffentliche Stadtraum braucht keine ästhetischen Verbesserungen durch „Drop sculptures“. Neue künstlerische Intervention in der und für die Stadt generieren Aufmerksamkeit für die Common grounds.  Von   mehr...

Hochprozentiges aus Kunstgeschichte
Die wundersam-anstößige Transformation von Fett in Schnaps.

Drei Künstler brannten aus Joseph Beuys’„Fettecke“ hochprozentigen Schnaps. Dessen Witwe Eva hat die Aktion als „unglaubliche Unverschämtheit“ verurteilt und sieht das Urheberpersönlichkeitsrecht ihres Mannes „in gemeiner Weise“ verletzt.  mehr...

Käthe-Kollwitz-Museum
Kata Legradys Collage „Kindersoldat“ von 2009.

Eine bestürzende Konfrontation von Kunst gegen den Krieg ist dem Berliner Käthe-Kollwitz-Museum gelungen: Die berühmten zu Mahnmalen gewordenen Kollwitz-Zeichnungen und Plastiken stehen in einem heftigen Dialog mit den Arbeiten der Ungarin Kata Legrady, in denen sie heutige Kriegsspielzeuge und Kindersoldaten-Fotos mit Süßigkeiten kombiniert.  Von   mehr...

Ägyptisches Museum Berlin
Rudolf Mosse trug eine Kunstsammlung von großem Wert zusammen.

Ein neuer Raubkunst-Fall in Berlin: Zwei altägyptische Objekte im Neuen Museum stammen womöglich aus der von den Nazis enteigneten Kunstsammlung des jüdischen Zeitungstycoons Rudolf Mosse. Die Erben fordern die Kunstgegenstände zurück.  Von   mehr...

Lichtkomponist Otto Piene
„Die Sonne kommt näher“ ist der Titel der 1120-teiligen Dia-Projektion, die nach Sonnenuntergang in der Neuen Nationalgalerie zu sehen ist.

Gleich dreifach wird das Lebenswerk des Lichtkomponisten Otto Piene gewürdigt – und das meistens nach Sonnenuntergang: In der Neuen Nationalgalerie, im Himmel über der Neuen Nationalgalerie und in der Deutsche Bank KunstHalle.  Von   mehr...

Informatives aus dem Web
Moshekwa Langa in ifa-Galerie
Aus der Serie: The Jealou s Lover, Kollage auf Papier, 2014.

„Der eifersüchtige Liebhaber“ nennt Moshekwa Langa seine Solo-Ausstellung in der ifa-Galerie. Der Südafrikaner verbändelt darin Erinnerungen an die Zuckerstangen der Kindheit mit afrikanisch maskierten Rittern.  Von   mehr...

Nachruf auf On Kawara
On Kawaras Datumsbilder in einer Ausstellung im Leverkusener Schloss Morsbroich: „A corner piece – Aug 1,2,3, Sept. 1,2,3, 2005, 2006“

Der japanische Konzeptkünstler On Kawara hat jedem Tag ein Denkmal gesetzt. Seine radikalen Bilder zeigen nur das Datum der jeweiligen Gegenwart. Vergangenen Donnerstag ist der Philosoph der unendlichen Serie 81-jährig in New York verstorben. Von Sabine Vogel  mehr...

Petra Flemming
Ultimatives Symbol für die ausweglose Situation der DDR in den späten 1980er-Jahren: „Wohin?“ malte Petra Flemming 1987.

Es war 1989, kurz vor dem Mauerfall. Das gelangte ein Gemälde aus Leipzig auf heimlichem Wege in den Westen. Die kurz zuvor gestorbene Malerin Petra Flemming hatte sich genau das in ihrem Testament gewünscht.  Von   mehr...

Käthe-Kollwitz-Preis für Corinne Wasmuht
Alles auf Corinne Wasmuhts Tafeln passiert gleichzeitig, wird Raum-Zeit-Bild-Gefüge, wirkt schön, zugleich verstörend. Die Malerin vor „Heidelberg“, 2003.

Corinne Wasmuht erhält am Donnerstagabend in der Akademie der Künste den Käthe-Kollwitz-Preis. Dazu beginnt eine große Schau ihrer Gemälde, die ein ganz besonderer und eigenwilliger Beitrag zur Gegenwarts-Malerei sind.  Von   mehr...

Ohlauer Straße
Berlin-Kreuzberg, 1. Juli 2014: Eine junge Frau sitzt ganz ruhig vor der Sperre an der Ohlauer Straße. Dahinter stehen Polizisten.

Der Berliner Künstler Omar Jaramillo ist ein „Urban Sketcher“: Er erzählt das Geschehen in der Hauptstadt anhand von Zeichnungen. An der Ohlauer Straße hat er die Demonstranten für die Flüchtlinge in der besetzten Gerhart-Hauptmann-Schule skizziert.  mehr...

Mein Bild der Woche
Aus Juliana Steins 10-teiliger Fotoserie „Das dunkelste Wasser“, 2009-2014, an den Stränden von Rio de Janeiro.

Alle Welt schaut nach Brasilien. Zwei brasilianische Künstler aber kamen mit ihren Werken lieber nach Berlin: Was die Bilder erzählen, sind Momente des ganz alltäglichen Horrors und die Abgründe einer Gesellschaft, in der nicht die Ureinwohner, sondern schon vor Jahrhunderten die Kolonisatoren zur einer Art kultureller Menschenfresser wurden.  Von   mehr...

Neueröffnung in Den Haag
Das sanierte Maurithuis von der Seeseite her, der Erweiterungsbau erstreckt sich links unterirdisch und bezieht ein weiteres Stadtpalais ein.

Die Niederlande sind nicht nur wegen der WM in Hochstimmung. Ihr Den Haager Mauritshuis, das Königliche Schatzhaus mit legendären Meisterwerken des Goldenen Zeitalters, wird nach teurem wie liebevollem Umbau wiedereröffnet. Damit erlangt das Museum endgültigen Weltrang. Von Ingeborg Ruthe  mehr...

Kunstwerk abgebrannt
Das Kunstwerk nach der Vernichtung.

Kaum stand der sechs Meter große russische „Papiersoldat“ des Künstlerkollektivs Chto Delat vor dem Haus der Berliner Festspiele, da wurde er auch schon angezündet und brannte nieder. Eine Tat mit politischem Hintergrund? Jedenfalls eine mit Symbolwert.  Von   mehr...

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