08.11.2011

Falsch geklickt: Datenschutzpanne bei der Berliner Piratenfraktion

Falsch geklickt: Der parlamentarische Geschäftsfüher der berliner Piraten, Martin Delius.
Falsch geklickt: Der parlamentarische Geschäftsfüher der berliner Piraten, Martin Delius.
Foto: dpa
Berlin –  

Beim Auswahlverfahren für eine Stelle bei der Fraktion der Berliner Piraten ist dem Geschäftsführer Delius ein peinlicher Fehler unterlaufen.

Bei der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat es eine Datenschutzpanne gegeben. Nach einem Zeitungsbericht hatte der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Martin Delius, eine E-Mail an 252 Bewerber für eine Stelle bei der Fraktion geschickt und dabei das „Kopie“-Feld statt das der „Blindkopie“ genutzt. Damit habe jeder Empfänger die E-Mail-Adressen aller anderen Bewerber einsehen können, schreibt die Zeitung.

„Mir ist damit ein schlimmer Fehler unterlaufen“, schrieb Delius in einer im Internet veröffentlichten Stellungnahme. Als einen Grund für die Panne gab er die derzeit hohe Arbeitsbelastung an. In dem Schreiben an die Bewerber war es um den Auswahlprozess für die Stelle gegangen. (dpa)

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