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Berliner Zeitung | US-Spielzeughersteller Matell: Barbie ist jetzt klein, groß, dünn und dick
29. January 2016
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US-Spielzeughersteller Matell: Barbie ist jetzt klein, groß, dünn und dick

Die neuen „Barbie Fashionistas“ kommen nicht nur mit vier verschiedenen Figuren auf den Markt, sondern auch mit sieben verschiedenen Hautfarben und 24 verschiedenen Frisuren.

Die neuen „Barbie Fashionistas“ kommen nicht nur mit vier verschiedenen Figuren auf den Markt, sondern auch mit sieben verschiedenen Hautfarben und 24 verschiedenen Frisuren.

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AP

New York -

Nach 56 Jahren gibt der US-Spielzeughersteller Matell das stereotype Frauenbild der Barbie-Puppe auf, das rund um die Welt millionenfach in die Kinderzimmer einzog: Die berühmteste Puppe der Welt gibt es nun auch in den Varianten „klein“, „groß“ und „kurvenreich“. Mattel wolle „mit der Zeit gehen“, erklärte Firmenchef Richard Dickson am Donnerstag. Das US-Nachrichtenmagazin „Time“ nahm die neue Barbie aufs Titelblatt. Mattel werfe fortan einen „geweiteten Blick auf die Schönheit“, sagte die Barbie-Chefmanagerin Evelyn Mazzocco. „Wir glauben, dass wir dafür gegenüber den Mädchen und den Eltern die Verantwortung tragen.

Die neuen „Barbie Fashionistas“ kommen nicht nur mit vier verschiedenen Figuren auf den Markt, sondern auch mit sieben verschiedenen Hautfarben, 22 verschiedenen Augenfarben und 24 verschiedenen Frisuren. Mattel verzeichnete gegenüber den früheren Milliardenumsätzen mit der Barbie in den vergangenen drei Jahren sinkende Umsätze. Die völlig uniforme blonde und blauäugige Barbie-Puppe wurde schon seit Jahrzehnten in Frage gestellt. Im Jahr 1980 kam eine „schwarze Barbie“ mit Afro-Look heraus. Ende 2014 ging der Grafikdesigner Nickolay Lamm mit seiner „Anti-Barbie“ namens Lamilly an den Start. Sie hat eine durchschnittliche Figur und kann sogar mit Cellulite, Schwangerschaftsstreifen und Pickeln ausgestattet werden. (afp)