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Bitterböse Chefarzt-Anzeige: Waren es doch nicht seine Helios-Mitarbeiter?

Anzeige Chefarzt Thüringer Allgemeine

Diese Anzeige schalteten die Mitarbeiter in der „Thüringer Allgemeinen“.

Die Kollegen sollen es nicht gewesen sein: Nach einer skandalösen Zeitungsanzeige, in der angeblich Mitarbeiter einen Chefarzt in Erfurt bitterböse verabschieden, hat sich jetzt der Arbeitgeber zu den mutmaßlichen Urhebern geäußert. „Die Anzeige wurde nicht im Namen der Mitarbeiter der Abteilung geschaltet", sagte ein Sprecher der Helios-Klinik.

Die Klinik geht vielmehr von einem Einzeltäter aus: "Wir haben gegen den mutmaßlichen Urheber Strafanzeige erstattet.“ Wer der Übeltäter sein soll, dazu schweigt Helios.

In der Anzeige, die in der "Thüringer Allgemeine" erschien, stand: „Wir sind dankbar miterleben zu dürfen, dass du nach 17 traurigen Jahren endlich den Weg aus Erfurt herausgefunden hast.“ Gerald, der genannte Chefarzt, soll kein Händchen im Umgang mit den Mitarbeitern gehabt haben: „Köpfchen und Händchen, soziale und fachliche Kompetenz sowie Empathie“ – das alles seien Worte, die ihm „völlig fremd sind.“ 

Nach Informationen dieser Zeitung wird Chefarzt Gerald B. künftig einen Job in der Konzernzentrale der Krankenhauskette in Berlin bekommen. Nach internen Informationen soll er in der Vergangenheit den Einsatz von Anästhesie-Assistenten ins Spiel gebracht haben. Gerald B.  soll dafür reichlich Kritik geerntet haben. Der Mediziner möchte sich zu dem Vorfall nicht äußern. (BLZ)