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Newsticker zum Absturz des Germanwings-Flugs 4U9525 zum Nachlesen: Suche am Unglücksort wird am Morgen fortgesetzt

Trümmerteile in den französischen Alpen. In welchem technischen Zustand befand sich die Unglücksmaschine?

Trümmerteile in den französischen Alpen. In welchem technischen Zustand befand sich die Unglücksmaschine?

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dpa

Der Absturz des Germanwings-Flugzeug der Flugnummer 4U9525 hat am Dienstag die Menschen in ganz Deutschland schockiert. Keiner der 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder hat das tragische Unglück überlebt. Unter den Opfern befinden sich 67 Deutsche, darunter auch eine Schülergruppe und zwei Lehrerinnen eines Gymnasiums in Haltern. Bis in den Abend suchten Spezialkräfte in dem schwer zugänglichen Gebiet nach Trümmern und Hinweisen für die Absturzursache. Alle Informationen des Absturztages gibt es in unserem Liveticker zum Nachlesen. Ab morgen früh halten wir Sie im Liveticker wieder auf den Laufenden.

  • Ein Germanwings-Flugzeug ist in Südfrankreich abgestürzt. Der Airbus A320 war um 10 Uhr in Barcelona gestartet und wurde um 11.55 Uhr in Düsseldorf erwartet.

  • An Bord von Flug 4U9525 befanden sich 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder.

  • Es gibt keine Überlebenden, unter den Opfern befinden sich vermutlich 67 Deutsche.

  • 16 Schüler und zwei Lehrerinnen eines Gymnasiums in Haltern waren an Bord.

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+++21.55 Uhr: Am Flughafen Düsseldorf kümmerten sich am späten Dienstagabend weiterhin Betreuer um Hinterbliebene der tödlich verunglückten Fluggäste des Germanwings-Flugs aus Barcelona. „Aktuell sind noch 16 in der VIP-Lounge“, sagte ein Sprecher des Flughafens Düsseldorf der Deutschen Presse-Agentur. Zeitweise seien etwa 45 bis 50 Menschen, die auf Angehörige oder Freunde warteten, gleichzeitig betreut worden. Insgesamt 150 Mitarbeiter unter anderem von Airport, Airline und Feuerwehr hätten sich um die Betroffenen gekümmert. Laut der Evangelischen Kirche im Rheinland waren auch 15 Mitarbeiter der Flughafenseelsorge und der Notfallseelsorge im Einsatz.

+++21.38 Uhr: Nach dem Ausfall von mehreren Germanwings-Flügen mit zahlreichen betroffene Fluggästen werden am Flughafen Düsseldorf Feldbetten aufgestellt. „Wir schaffen von Flughafenseite einige Übernachtungsmöglichkeiten“, sagte ein Sprecher des Airports der Deutschen Presse-Agentur am späten Dienstagabend.

Ob die Feldbetten genutzt werden oder betroffene Fluggäste von der Airline in Hotels untergebracht würden, könne aber noch nicht gesagt werden. Wie viele Feldbetten aufgestellt werden, sagte der Sprecher nicht. Mitarbeiter von Germanwings seien fleißig dabei umzubuchen. „Die Airline tut ihr bestes“, unterstrich der Flughafensprecher.

+++21:27 Uhr: Der schwedische Fußball-Drittligist Dalkurd FF ist der Katastrophe wohl gerade so von der Schippe gesprungen. Das Team war ursprünglich auf den Flug gebucht, kurz vor Abflug entschieden die Kicker aber, dass ihnen der Aufenthalt in Düsseldorf zu lange dauere. „Wir hätten eigentlich an Bord dieses Flugzeugs sein sollen“, sagte Sportdirektor Adil Kizil der Zeitung „Aftonbladet“ mit Blick auf den verunglückten Airbus A320. „Es gab vier Flugzeuge, die etwa zur gleichen Zeit abhoben und nördlich die Alpen überquerten. In drei von ihnen saßen Spieler von uns. Man kann sagen, dass wir sehr, sehr viel Glück hatten.“

+++21:18 Uhr: Die Suche am Absturzort ist mittlerweile wegen Dunkelheit eingestellt worden, morgen früh sollen die Such- und Bergungsarbeiten direkt nach Sonnenaufgang fortgesetzt werden. Über Nacht überwachen fünf Polizisten die Unglücksstelle.

+++20:33 Uhr: Die britische BBC hat ein Video auf Youtube hochgeladen, das einen kleinen Eindruck vom Ausmaß der Katastrophe gibt:

+++19:51 Uhr: Sie zündeten Kerzen an, fassten sich an den Händen und dachten schweigend an die Opfer des Flugzeugabsturzes in Frankreich: Rund 100 Flugkapitäne und Stewardessen sind am Dienstagabend vor der Firmenzentrale von Germanwings in Köln zusammengekommen. Viele waren noch in ihrer Dienstkleidung, berichtete ein dpa-Reporter. Vor dem Eingang zum Gebäude standen Grablichter und Blumen. Bei dem Flugzeugabsturz sind neben 144 Passagieren auch 6 Crewmitglieder von Germanwings ums Leben gekommen.

+++19:33 Uhr: Nach dem Flugzeugabsturz über Südfrankreich mit 150 Toten weigern sich offenbar mehrere Crews der betroffenen Airline Germanwings, ihre Flüge mit Maschinen des Unglückstyps von Airbus anzutreten. Allein in Köln wurden nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeiger elf Flüge abgesagt. Aber auch in Düsseldorf und Stuttgart kam es offenbar zu mehreren Flugausfällen. Hintergrund der Weigerung sei die Tatsache, dass die Unglücksmaschine am gestrigen Montag den ganzen Tag im AOG-Modus ("Aircraft on Ground") in Düsseldorf am Boden gestanden habe, berichtet Spiegel Online. Es habe demnach ein "Problem an der "Nose Landing Door" gegeben, soll Lufthansa bestätigt haben. Über die "Nose Landing Door" am Rumpf der Maschine wird das Bugrad raus- und reingefahren. "Dieses Problem war aber vollständig behoben worden, so dass das Flugzeug seit 10 Uhr gestern Vormittag wieder im regulären Flugdienst unterwegs war", zitiert Spiegel Online einen Lufthansa-Sprecher. Bei den Flugausfällen hätten die Cews ausschließlich persönliche Gründe genannt, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Die Sorge, dass etwas nicht in Ordnung sei, habe niemand genannt.

+++19:29 Uhr: Eine junge Radio-Reporterin aus Nordrhein-Westfalen hat das schwere Flugzeugunglück in Frankreich überlebt, weil sie statt des Unglücksflugs eine spätere Maschine von Germanwings gebucht hat. Die 21-Jährige sei privat in Barcelona gewesen. „Ich hatte beim Buchen des Rückflugs überlegt, ob ich den früheren Flieger nehme, weil mein Freund morgen arbeiten muss“, sagte sie den NRW-Lokalradios. Sie hätten sich dann doch für den späteren Flug entschieden, um einen halben Tag länger in Barcelona zu haben. „Das hat uns jetzt im Prinzip das Leben gerettet“, sagte die Reporterin. „Was das in einem auslöst, das ist schon heftig.“ Als sie die Nachricht vom Absturz des Flugzeugs erhalten habe, sei sie zusammengebrochen und habe eine Stunde lang geweint. Dennoch wollte sich die junge Frau am Abend in die Maschine nach Düsseldorf setzen. „Natürlich habe ich da ein mulmiges Gefühl. Also, ich habe auf jeden Fall Angst“, sagte sie.

+++19:13 Uhr: Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft geht davon aus, dass zahlreiche Opfer des Germanwings-Absturzes aus dem Bundesland kommen. „Noch ist die Herkunft von allen Passagieren nicht geklärt. Aber es steht zu vermuten, dass eine größere Zahl aus Nordrhein-Westfalen stammt“, sagt sie in Düsseldorf. „Wir trauern um alle Opfer.“

+++19:07 Uhr: Der Bassbariton der Deutschen Oper am Rhein, Oleg Bryjak (54), ist unter den Opfern des Airbus-Absturzes. Das teilte die Oper am Dienstag in Düsseldorf mit. Bryjak habe sich auf dem Rückflug von einem Gastspiel im Gran Teatre del Liceu in Barcelona befunden, wo er den Alberich in Richard Wagners „Siegfried“ sang. Der Bassbariton war seit der Spielzeit 1996/97 Mitglied im Ensemble. Generalintendant Christoph Meyer sprach den Angehörigen des Künstlers sein Mitgefühl aus: „Wir haben mit Oleg Bryjak einen großartigen Interpreten und einen großartigen Menschen verloren. Wir sind fassungslos.“

+++18:49 Uhr: Die Fluglinie Germanwings hat in Köln eine zweite Pressekonferenz gegeben. Darin betonte der Sprecher erneut, alles tun zu wollen, um die Ursache für den Absturz des Airbus schnellstmöglich aufklären zu können. Inzwischen seien am Unglücksort Teams von Airbus, Lufthansa, Lufthansa-Technik und Germanwings eingetroffen, um den Absturz zu untersuchen.

+++18:13 Uhr: Am Düsseldorfer Flughafen sollte Flug 4U9525 landen. Unsere Reporterin Petra Pluwatsch war vor Ort. Lesen Sie hier ihre Eindrücke.

+++18:04 Uhr: Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verkehrsminister Alexander Dobrindt sind in Marseille eingetroffen und reisen nun weiter zur Absturzstelle.

+++17:48 Uhr: Einer der Flugschreiber der am Dienstag in Frankreich abgestürzten Germanwings-Unglücksmaschine ist französischen Medienberichten zufolge gefunden worden. Das meldeten Le Figaro undLe Mondeunter Berufung auf den französischen Innenminister Bernard Cazeneuve. Die Auswertung des Flugschreibers soll Aufschluss über die Absturzursache geben.

+++17:44 Uhr:Wie das Internetportal LaProvence.com schreibt, hat es an der Unglücksstelle angefangen zu schneien.

+++17:37 Uhr: Der Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt Haltern am See, Bodo Klimpel, bestätigt, dass 16 Schülerinnen und Schüler eines Spanischkurses des 10. Jahrgangs sowie zwei Lehrerinnen des Gymnasiums im Flugzeug saßen. Sie hätten sich auf dem Rückweg von einem Schüleraustausch befunden. Der mit den Tränen ringende Bürgermeister spricht vom „schwärzesten Tag“ in der 725-jährigen Geschichte der Stadt. Die Bewohner befänden sich im Schockzustand. Am Mittwoch will die Schule der Absturzopfer gedenken. Der Schulunterricht werde nicht ausfallen, sagte Klimpel. „Es wird aber Gelegenheit geben, dass die Schüler über das Schreckliche sprechen können.“ Geplant sei eine Veranstaltung in der Aula. Auch Seelsorger seien vor Ort.

+++17:07 Uhr: Mit einer Schweigeminute hat der Rat der Stadt Köln in seiner heutigen Sitzung der Opfer des Flugzeugabsturzes gedacht. "Dieses schwere Unglück macht uns alle tief betroffen. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der Opfer" erklärte Oberbürgermeister Jürgen Roters. "Die Maschine von Germanwings ist heute Vormittag auf dem Flug von unserer Partnerstadt Barcelona nach Düsseldorf über Südfrankreich abgestürzt. Ich habe umgehend mit meinem Amtskollegen, dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel, telefoniert und ihm unser Mitgefühl ausgesprochen und werde so schnell wie möglich mit dem Oberbürgermeister Barcelonas sprechen. 150 Menschen sind ums Leben gekommen. Darunter vermutlich auch viele Menschen aus Nordrhein-Westfalen und unser Region, aber auch aus Barcelona. Das ist eine Tragödie für alle Angehörigen und Freunde."

+++16:56 Uhr: Das abgestürzte Germanwings-Flugzeug ist nach Angaben der Fluggesellschaft mit aktuellster Computertechnik ausgestattet gewesen. Ein Technik-Problem, wie es kürzlich bei einer Lufthansa-Maschine aus derselben Airbus-Familie bekanntgeworden war, sei daher bei dem Unglücksflieger nicht zu erwarten. Das sagte der Leiter des Flugbetriebs bei Germanwings, Stefan-Kenan Scheib. Lesen Sie hierzu auch den Text unseres Frankreich-Korrespondenten Axel Veiel. Ein Airbus A321 der Lufthansa wäre einem «Spiegel»-Bericht zufolge beinahe auf dem Flug von Bilbao nach München abgestürzt. Auslöser des Zwischenfalls am 5. November 2014 waren dem Artikel zufolge vereiste Sensoren.

+++16:53 Uhr: Am Flughafen Düsseldorf sind 15 Notfallseelsorger im Einsatz. Die Mitarbeiter unter Leitung von Christoph Dörpinghaus und Detlev Toonen kümmern sich um Hinterbliebene, die am Flughafen auf die Passagiere des Flugs von Barcelona nach Düsseldorf gewartet hatten, wie die Evangelische Kirche im Rheinland am Dienstag mitteilte. Sie begleiteten die Angehörigen und versorgten sie mit den zurzeit verfügbaren Informationen.

+++16:47 Uhr: In Gedenken an die Opfer des Absturzes der Germanwings- Maschine in Frankreich wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Mittwoch im Länderspiel gegen Australien mit Trauerflor spielen und eine Schweigeminute abhalten. „Das sind wir den Opfern und deren Familien schuldig, dass wir als Fußballfamilie Anteil nehmen“, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach am Rande des UEFA-Kongresses in Wien und ergänzte sichtlich betroffen: „Das nimmt einem jeden klaren Gedanken, das überschattet alles.“
An Bord der Unglücksmaschine, die auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf war, befanden sich nach Angaben von Germanwings 144 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder. Darunter waren demnach 67 deutsche Staatsbürger.

+++16:39 Uhr: Der Zugang zur Unglücksstelle ist offenbar sehr schwierig. Es gebe weder Straßen noch Pisten, sagt Leiter des Touristenbüros im nahen Val d’Allos unserem Korrespondenten. Ein Bergführer Joel Marteau spricht gar von einer für gewöhnliche Sterbliche „total unzugängliche Hochgebirgslandschaft“,

+++16:35 Uhr: Derzeit sind neun Helikopter und 210 Helfer im Einsatz. 350 weitere Einsatzkräfte sollen folgen, berichtet das Internetportal von La Provence.

+++16:33 Uhr: Christophe Castaner, Abgeordneter der Region Alpes-de-Haute-Provence, überflog die Absturzstelle zusammen mit dem französischen Innenminister Bernard Cazeneuve: „Das Flugzeug ist total zerstört. Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts außer Trümmern und Körpern.“

+++16:22 Uhr: Fußball-Weltmeister Benedikt Höwedes hat sich nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich bestürzt gezeigt. An Bord der Unglücksmaschine waren auch 16 Schüler und zwei Lehrer aus dem westfälischen Haltern. „Jeder weiß, dass ich aus Haltern am See komme und dort bis heute viele Freunde und Verwandte habe“, schrieb der Abwehrspieler von Schalke 04 am Dienstag bei Twitter und wünschte „allen Familien und Angehörigen die Kraft dieses zu überstehen“. Höwedes bereitet sich derzeit mit der Nationalmannschaft auf die Länderspiele am Mittwoch gegen Australien in Kaiserslautern und am Wochenende in Georgien vor.

+++16:18 Uhr: Die USA haben ihre Hilfe angeboten. Die US-Regierung sei mit den Behörden in Deutschland, Frankreich und Spanien in Kontakt, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern, ihren Familien und ihnen nahestehenden Personen.“ US-Präsident Barack Obama wurde den Angaben zufolge über das Unglück unterrichtet.

+++16:14 Uhr: Ein Helfer berichtet über die Unglückstelle am Gipfel des Mariaud in französischen Alpen: „Ich habe dutzende Polizisten hoch zu dem Ort des Absturzes geführt. Dort oben habe ich viele Trümmer zu sehen bekommen. Für mich gibt es keinen Zweifel: Das Flugzeug ist an der Felswand zerschellt.“

+++16:01 Uhr: Unter den Passagieren der in Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine sind 16 Schüler und 2 Lehrer aus Nordrhein-Westfalen gewesen. „Wir wissen, dass die Schülergruppe an Bord der Maschine gegangen ist. Und wir wissen auch durch die Passagierliste, dass zwei Kolleginnen auf dieser Liste stehen“, sagte Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) am Dienstag dem WDR. Das Joseph-König-Gymnasium im westfälischen Haltern wurde am Mittag geschlossen, in der Schule wurde ein Krisenstab gebildet. Polizei und Feuerwehr fuhren am Nachmittag vor. Notfallseelsorger waren im Einsatz, Schüler legten Blumen nieder. Im Internet schreibt die Schule, dass bis zu diesem Dienstag ein einwöchiger Gegenbesuch beim Institut Giola in der Stadt Llinars del Vallès in der Nähe von Barcelona geplant gewesen sei. Im Dezember hatte es einen Besuch von zwölf Austauschschülern aus Spanien in Deutschland gegeben. Es habe sich bei den Verunglückten um Schüler der 10. Klasse gehandelt. „Das ist eine Austauschreise eines Spanischkurses, die jetzt auf dem Rückflug waren, nachdem sie wahrscheinlich eine schöne Zeit in Spanien hatten“, sagte die Ministerin. „Das ist ganz tragisch, das ist ganz traurig, und das macht fassungslos.“ Am Mittwoch will Löhrmann die Schule am nördlichen Rand des Ruhrgebiets besuchen.

+++15:55: Bundespräsident Joachim Gauck bricht seine Südamerika-Reise wegen des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich ab. Der ab Mittwoch im Rahmen der Reise geplante Staatsbesuch in Uruguay finde nicht statt, sagte eine Sprecherin des Präsidialamtes am Dienstag in Peru.

+++15:52: NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat für Dienstag und Mittwoch Trauerbeflaggung für alle Dienstgebäude des Landes und der Gemeinden angeordnet. „Damit bringen wir unsere tiefe Betroffenheit über dieses schreckliche Unglück zum Ausdruck“, erklärte Jäger. „In Gedanken sind wir bei den Familienangehörigen und Freunden der Opfer.“ Der Airbus A320 war von Barcelona auf dem Weg nach Düsseldorf in Südfrankreich abgestürzt.

+++15:48 Uhr: Die Schulleitung der Schule in Haltern am See will noch heute eine Pressekonferenz einberufen. Das Joseph-König-Gymnasiums wurde geschlossen, in der Schule wurde ein Krisenstab gebildet. Polizei und Feuerwehr fuhren am Nachmittag vor. Notfallseelsorger waren im Einsatz, Schüler legten Blumen nieder.
Im Internet schreibt die Schule, dass bis zu diesem Dienstag ein einwöchiger Gegenbesuch beim Institut Giola in Llinars del Vallès in der Nähe von Barcelona geplant gewesen sei. Im Dezember hatte es einen Besuch von zwölf Austauschschülern aus Spanien an der Schule gegeben.

+++15:25 Uhr: Bergführer will Maschine gehört haben+++

Die Zeitung „La Provence“ zitiert einen Bergführer aus der Region, er habe ein Flugzeug abseits der üblichen Routen zum fraglichen Zeitpunkt gehört. Sehen konnte er jedoch nichts.

+++15:25 Uhr: Hinweise auf Haltener Schüler verdichten sich+++

Laut „Bild“ gibt es deutliche Hinweise darauf, dass 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Haltern unter den Opfern sind. „Wir müssen davon ausgehen“, sagte ein Stadtsprecher nach einem Gespräch mit der Polizei. Alle Schüler des Joseph-König-Gymnasiums wurden nach Hause geschickt.

+++15:15 Uhr: 67 Deutsche unter den Opfern+++

Germanwings teilt mit, dass sich unter den 150 Menschen an Bord vermutlich 67 Deutsche befanden.

+++15:13 Uhr: Letzter Check am Vortag+++

Die Maschine wurde am Vortag zum letzten Mal routinemäßig in Düsseldorf gecheckt, die letzte große Überprüfung fand im Sommer 2013 statt. Die Maschine wurde 1991 von Airbus an Lufthansa ausgeliefert und war seitdem in Betrieb. Der A320 hatte 6000 Flugstunden.

+++15:10 Uhr: Notruf ungewiss+++

Es ist laut Germanwings ungewiss, ob wie zunächst gemeldet tatsächlich ein Notruf abgesetzt wurde.

+++15:08 Uhr: Acht Minuten Sinkflug+++

Die Maschine war am frühen Morgen bereits von Düsseldorf nach Barcelona unterwegs und startete den Rückflug dann um 10:01 Uhr. Um 10:45 Uhr wurde die Reisehöhe von 12.000 Metern erreicht, diese aber nur eine Minute gehalten. Dann begann ein achtminütiger Sinkflug bis zum Verlust des Radarkontaks um 10:53 Uhr. Dann folgte der Absturz.

+++15:07 Uhr: Angehörige werden informiert+++

Zur Stunde werden die Angehörigen vom Unternehmen informiert, bevor Passagierlisten veröffentlicht werden.

+++15:05 Uhr: Zwei Babys an Bord+++

Germanwings-CEO Thomas Winkelmann teilt in Köln mit, dass sich zwei Babys unter den 144 Passagieren befinden. Ein Technik-Team von Lufthansa ist auf dem Weg zur Absturzstelle.

+++14:42 Uhr: Schüler aus Haltern unter Opfern?+++

Wie die „Bild“ und die „Ruhrnachrichten“ berichten, könnten unter Opfern wohl 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums in westfälischen Haltern sein. Sie kamen von einem Schüleraustausch.

+++14:38 Uhr: Kraft drückt ihr Mitgefühl aus+++

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich in einem kurzen Statement in der Staatskanzlei zum Absturz geäußert: „Es ist für Nordrhein-Westfalen eine besonders schwierige Situation. Wir alle hoffen darauf, dass noch jemand überlebt. Aber alles was wir hören, klingt nicht danach“, sagte Kraft.

+++14:35 Uhr: Merkel reist am Mittwoch zur Absturzstelle+++

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigt an, dass sie am Mittwoch zur Absturzstelle reisen wird, um sich ein Bild vor Ort zu verschaffen. Der Absturz sei ein Schock. Noch sei vieles unklar, daher verbiete es sich, über die Ursache zu spekulieren.

+++14:31 Uhr: Merkel ist „tief erschüttert“+++

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich in einer Pressekonferenz „tief erschüttert“ über den Absturz.

+++14:20 Uhr: Info kam um 11:30 Uhr in Düsseldorf an+++

Laut Auskunft des Flughafens erreichte die Info, dass die Maschine vom Radar verschwunden sei, Düsseldorf um 11.30 Uhr. Sofort sei ein Krisenstab gebildet worden, Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen.

+++14:10 Uhr: Noch keine Passagierlisten+++

Unsere Reporterin meldet sich von der Pressekonferenz des Flughafens Düsseldorf und der Lufthansa. „Ein schwarzer Tag für die Luftfahrt“, sagt Florian Grenzdörfer, NRW-Sprecher der Lufthansa. Passagierlisten sind immer noch nicht veröffentlicht worden. Es ist aber die Rede davon, dass unter den Passagieren 50 „spanisch klingende Namen“ zu finden seien. Die Ursachenforschung dauere an, um 15 Uhr wird es eine Pressekonferenz von Germanwings in Köln geben.

+++13:58 Uhr: 150 Tote sind bestätigt +++

Inzwischen sind Angaben der Anzahl zu Verunglückten bestätigt: 144 Passagiere und 6 Crew-Mitglieder waren an Bord. Wahrscheinlich gibt es also 150 Tote.

+++13:53 Uhr: Merkel und Gauck äußern sich zeitnah+++

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich um 14.30 Uhr zu dem tragischen Unglück in Südfrankreich äußern. Wenig später um 14.45 Uhr wird eine Stellungnahme von Bundespräsident Joachim Gauck aus Peru erwartet.

+++13.48 Uhr: Facebook-Seite „RIP Germanwings Flug 4U9525“ +++

Seit etwa einer Stunde gibt es eine Facebook-Seite mit dem Titel „RIP Germanwings Flug 4U9525“, auf der die neusten Informationen geteilt werden.

+++13.44 Uhr: Germanwings-Fluggäste am Flughafen Köln/Bonn sind beunruhigt +++

Am Köln-Bonner Flughafen ist alles ruhig. Alles Germanwings-Flüge scheinen planmäßig abzuheben. Werner (80) und Irene (79) fliegen am Nachmittag von Köln/Bonn nach Barcelona – mit Germanwings. Im Taxi auf dem Weg zu m Flughafen haben sie von dem Unglück erfahren. „Wir haben kein gutes Gefühl. Aber der Flug ist gebucht. Wir wollen unsere Tochter in Spanien besuchen, sie hat Geburtstag.“ (jac)

+++13.41 Uhr: Absturzort ist zugeschneit +++

Mehrere Medien melden, dass die Absturzstelle komplett zugeschneit und nur per Helikopter rund zu Fuß zu erreichen ist. Mehrere französische Rettungskräfte bereiten sich auf den Aufstieg vor. Für den Rest des Tages sind noch weitere Schneefälle angekündigt.

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