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Mutter aller Imagefilme: Obststand Didi: Der erste Imagefilm für Äpfel und Bananen

Mehr Werbung für´s Obst - ein Münchner Obsthändler hat´s gemacht - nicht ohne Ironie.

Mehr Werbung für´s Obst - ein Münchner Obsthändler hat´s gemacht - nicht ohne Ironie.

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Berliner Zeitung

Didi Schweiger verkauft Äpfel und Birnen. Auch Bananen und Weintrauben. Sein kleiner Obststand an der U-Bahnhof-Station Universität in der Leopoldstraße in München wird von vielen Studenten frequentiert. Didi gilt als Münchner Original, berichtet die Süddeutsche in ihrem Artikel über den Obstverkäufer.

Nun hat er einen Imagefilm gedreht - auf höchstem Niveau. Ein Film ("S'Lebn is a Freid! Die Mutter aller Imagefilme"), der den kleinen Stand in Szene setzt und wirkt, als ob ein Großunternehmen eine langfristig angelegte Image-Kampagne ins Leben gerufen hat - abgelutschte Werbeslogans ("Leistung fängt bei uns mit einer individuellen Qualitätskontrolle an") inklusive.

Sätze wie "Wir sind ein Familienunternehmen mit Tradition, ein Unternehmen, das für Qualität, für Leidenschaft und Nachhaltigkeit steht", erinnern an Kampagnen von Hipp. Dazu dudelt leise eine Klaviermusik. Kaum ein Imagefilmklischee, das nicht erfüllt bleibt: Da beißt Didi Schweiger beherzt in den Apfel, dort greift ein kleines Mädchen nach einer perfekt gebogenen Banane und zwischendurch werden "spontane" Statements seiner Kundschaft eingeblendet.

Das Video ist bei youtube inzwischen schon mehr als 30.000 Mal geklickt worden.

Dieter Scheels von "al Dente Entertainment GmbH" ist der Regisseur des ersten professionellen Imagefilms für einen Obststand. Unter dem Video kommentiert er seine Arbeit:

"1. Es ist egal, ob ein Unternehmen einen oder 100.000 Mitarbeiter hat. 2. Die Inhalte der meisten Unternehmensfilme sind komplett austauschbar. 3. Es zählt allein die Glaubwürdigkeit der Menschen." (BLZ)


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