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Niederlande Richard Nieuwenhuizen: Getöteter Linienrichter: Lange Haftstrafen

Blumen am Sportplatz der SC Buitenboys in Almere erinnern an Richard Nieuwenhuizen.
Blumen am Sportplatz der SC Buitenboys in Almere erinnern an Richard Nieuwenhuizen.
Foto: dpa
Lelystad –  

Nach der tödlichen Attacke auf einen Fußball-Linienrichter verurteilt die niederländische Justiz die Täter zu bis zu sechs Jahren Haft. Die Angreifer hatten den Mann wegen einer vermeintlichen Fehlentscheidung kurz nach dem Schlusspfiff eines Amateur-Fußballspiels zu Tode geprügelt.

Im Prozess um den tödlichen Angriff auf einen Fußball-Linienrichter hat die niederländische Justiz am Montag drastische Haftstrafen verhängt: Sechs Jugendliche und ein erwachsener Täter wurden zu ein bis sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Zugleich betonte das zuständige Gericht in Lelystad nahe Amsterdam, dass es „keine Tötungsabsicht“ bei ihnen erkennen konnte. Die Angreifer hatten den Linienrichter wegen einer vermeintlichen Fehlentscheidung kurz nach dem Schlusspfiff eines Amateur-Fußballspiels am 2. Dezember 2012 zu Tode geprügelt. Der Fall sorgte international für Aufsehen.

Die angeklagten Jugendlichen waren zum Tatzeitpunkt zwischen 15 und 17 Jahre alt. Bei dem Erwachsenen handelt es sich um den 51-jährigen Vater eines Angeklagten. Der 41-jährige Linienrichter Richard Nieuwenhuizen war nach einem Spiel der B-Jugend in Almere beleidigt, angegriffen und am Kopf verletzt worden. Einige der Teenager traten noch auf ihn ein, als er bereits am Boden lag.

Nach dem Angriff ging Nieuwenhuizen, dessen Sohn selbst in einer der beiden Mannschaften mitgespielt hatte, zunächst nach Hause. Einige Stunden später wurde er jedoch wegen Unwohlseins ins Krankenhaus gebracht, wo er einen Tag später starb. Das fußballbegeisterte Land reagierte zutiefst schockiert auf den Vorfall. (AFP)

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