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Unfälle: Mehr als 30 Verletzte durch Schiffsunfälle

        

Helfer bergen verletzte Schiffspassagiere in Amrum.
Helfer bergen verletzte Schiffspassagiere in Amrum.
Foto: dapd

Missglückte Manöver auf Amrum und Usedom

In Nord- und Ostsee ist gleich zwei Schiffen das Anlegemanöver missglückt. Das eine Schiff fuhr gegen einen Anleger, das andere gegen eine Seebrücke. Dabei wurden insgesamt mehr als 30 Menschen verletzt, die meisten der Verletzten sind Kinder.

Vor der Nordseeinsel Amrum fuhr ein Ausflugsschiff am Dienstagvormittag aus zunächst ungeklärter Ursache mit etwa sechs Stundenkilometern gegen einen Anleger im Hafen von Wittdün. An Bord der knapp 25 Meter langen „MS Eilun“ befanden sich rund 120 Kinder und mehrere Betreuer. Bei dem Aufprall seien viele der Kinder gestürzt und hätten sich verletzt, sagte der Sprecher der Wasserschutzpolizei Wolfgang Boe. 15 von ihnen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. „Zum Glück wurde niemand lebensbedrohlich verletzt“, sagte Sprecher Boe. Weitere Kinder seien vor Ort betreut worden. Nach Angaben der Feuerwehr habe die Mehrzahl der Kinder etliche Tage in Landschulheimen auf der Insel verbracht.

Nach Angaben der Wasserpolizei sei das Schiff mit einer Geschwindigkeit von etwa drei Knoten, also knapp sechs Stundenkilometern auf den Anleger gefahren. Die Ursache war zunächst unklar. „Es handelt sich vermutlich um einen technischen Defekt. Das wird jetzt sorgfältig untersucht“, sagte Boe. Für Amrum wurde ein rettungsdienstlicher Großalarm ausgelöst. Zwei Rettungshubschrauber, zwei Polizeiboote sowie mehrere Notärzte, Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz.

Aufprall gegen Seebrücke

Bereits am Montagabend war das Fahrgastschiff „Adler Vineta“ in Ahlbeck auf der Ostseeinsel Usedom gegen eine Seebrücke geprallt. Drei der Passagiere seien dabei leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Dienstag. Sie konnten nach ärztlicher Behandlung wieder entlassen werden.

Die „Adler Vineta“ hatte zum Unfallzeitpunkt 37 Passagiere und sechs Crewmitglieder an Bord. Offenbar wegen eines Fahrfehlers prallte das Schiff so heftig gegen einen Holzpfeiler der Seebrücke, dass die Bordwand beschädigt und die Reling verbogen wurde. Das Schiff musste zur Reparatur den Heimathafen Swinemünde anlaufen. (dpa, dapd)

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