10.02.2012

Voice of Germany: Ivy Quainoo ist "The Voice of Germany"

Die Kandidatin Ivy Quainoo ist die Siegerin der Castingshow "The Voice of Germany". (Foto: Jörg Carstensen/ dpa)

Foto: dapd

Im Finale der Sat.1-Castingshow „The Voice of Germany“ hat sich die Berlinerin Ivy Quainoo durchgesetzt - sie holte mit Abstand am meisten Zuschauerstimmen.

Die Berlinerin Ivy Quainoo hat die Castingshow „The Voice of Germany“ gewonnen. Die 19-jährige Deutsch-Ghanaerin überzeugte die Zuschauer des Showfinales am Freitagabend mit ihren drei Darbietungen. Sie sang unter anderem ihr eigenes Lied „Do You Like What You See“. Mit 33,66 Prozent der abgegebenen Stimmen lag Quainoo in der Gunst der Zuschauer vorn. Hinter ihr landete auf Platz zwei Kim Sanders (24,58 Prozent), gefolgt von Michael Schulte (23,78 Prozent) und Max Giesinger (17,99 Prozent).

Ihre Coaches, Alec und Sascha von der Band BossHoss, freuten sich mit ihrem Schützling über den Sieg. Doch auch die anderen Jurymitglieder - Nena, Rea Garvey und Xavier Naidoo - hatten vor der Entscheidung Ivy Quainoo für ihre Darbietungen gelobt. Wobei auch die anderen Finalisten viel Lob einstrichen. Sie lieferten in der Sat.1-Liveshow aus Berlin-Adlershof insgesamt begeisternde Auftritte ab.

Voice of Germany: Bilder vom Finale

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So gut wie die Auftritte der Kandidaten waren auch die Einschaltquoten der Castingshow, die ProSieben und Sat.1 über Wochen gemeinsam ausgestrahlt hatten. Die beiden Sender lockten durchschnittlich 4,2 Millionen Zuschauer ab drei Jahren vor die Fernsehgeräte. Deswegen gibt es ab Herbst 2012 eine zweite Staffel.

Duett mit höchster Gesangsprominenz

Max Giesinger (Team Xavier), Ivy Quainoo (Team Boss Hoss), Kim Sanders (Team Nena) und Michael Schulte (Team Rea) haben bei der Gesangsshow auf SAT.1 um den Titel gekämpft. Die Kandidaten traten in mehreren Runden gegeneinander an. Dabei sangen sie neben ihren eigenen Liedern auch mit ihren prominenten Lehrern und internationalen Gaststars. Ivy Quainoo tritt etwa mit der britischen Band Florence And The Machine auf, Max Giesinger mit der Sängerin Katie Melua.

Die Jurymitglieder Xavier Naidoo, Rea Garvey, Nena und Boss Hoss waren dabei eher Dekoration: Denn wer "Voice of Germany" wird, bestimmten die Zuschauer durch ihre Anrufe, SMS und die Downloads der Kandidaten-Songs, die in doppelter Wertung in die Abstimmung mit eingingen.

Umfrage: Sanders hat die Nase vorn

Eine Vorab-Umfrage hatte noch die in Darmstadt wohnende Amerikanerin Kim Sanders als Favoritin gesehen. 29 Prozent wollen Giesinger ihre Stimme geben. Auf die anderen beiden Kandidaten, Ivy Quainoo (19) aus Berlin und Michael Schulte (21) aus Schleswig-Holstein, entfielen 17 beziehungsweise 16 Prozent. Dazu hatte das Meinungsforschungsinstitut YouGov von Montag bis Donnerstag (6. bis 9. Februar) 2135 Menschen in Deutschland zu der Castingshow befragt.

Die Castingsendung lockt auch viele Fans ins Internet. Mehr als 50 Millionen Mal sei die Homepage der Show bis zum vergangenen Mittwoch angeklickt worden - hier sind also die Zahlen des Finales noch gar nicht eingerechnet, sagte ProSiebenSat.1-Unterhaltungschef Wolfgang Link. Zum Vergleich: Auf Facebook verfolgten rund 400.000 Anhänger Neuigkeiten rund um den Rivalen des RTL-Formats „Deutschland sucht den Superstar“. (swe, mit dapd, dpa)

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