12.02.2012

Wrack der Costa Concordia: Treibstoff der Costa Concordia wird abgepumpt

Einen Monat nach der Havarie beginnen die Abpump-Arbeiten an der Costa Concordia.
Einen Monat nach der Havarie beginnen die Abpump-Arbeiten an der "Costa Concordia".
Foto: REUTERS

Einen Monat nach der Havarie der "Costa Concordia" beginnt das Abpumpen des Öls aus den Tanks des Kreuzfahrtschiffs. Da sich die Wetterbedingungen gebessert hätten, konnten die Arbeiten vorverlegt werden. Sollte das Öl auslaufen, befürchten Experten eine Umweltkatastrophe.

Einen Monat nach der Havarie der „Costa Concordia“ hat das Abpumpen des Öls aus den Tanks des Schiffes begonnen. Die Arbeiten seien von Montag auf Sonntag vorverlegt worden, weil sich die Wetterbedingungen gebessert hätten, teilten die Behörden am Sonntagabend mit. In den Tanks der „Costa Concordia“ sind etwa 2300 Tonnen Treibstoff, überwiegend Schweröl. Sollte das Öl auslaufen, befürchten Experten eine Umweltkatastrophe. Die Vorbereitungen für das Abpumpen laufen seit Wochen, jedoch machte schlechtes Wetter den Bergungsexperten der niederländischen Firma Smit stets einen Strich durch die Rettung.

Unterdessen drückte Italiens Präsident Giorgio Napolitano bei einem Gedenkgottesdienst in Rom sein tiefes Bedauern über das Unglück aus. „Es war eine Tragödie“, sagte er am Sonntag in Rom. Der Staatschef sicherte den Angehörigen der Opfer seine Solidarität zu und lobte die Arbeit von Rettern und Tauchern. Diese hätten alles getan, um Überlebende zu retten und Tote zu bergen.

Schwierige Bergung der Costa Concordia

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Kardinal Angelo Bagnasco mahnte, noch müsse die ganze Wahrheit über das Unglück ans Licht kommen und der Gerechtigkeit genüge getan werden. „Das ist notwendig, um die Wunden zu heilen und das Vertrauen wiederherzustellen.“ (dpa)

Costa Concordia - das Unglück in Italien

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