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Genitalverstümmelung im Irak?: Vereinte Nationen prüfen Hinweise

Viele irakische Familien sind inzwischen aus den umkämpften Gebieten geflohen.

Viele irakische Familien sind inzwischen aus den umkämpften Gebieten geflohen.

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dpa

Irak -

Die Vereinten Nationen prüfen Hinweise, wonach im Irak die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) die Genitalverstümmelung von Frauen befohlen haben soll. „Wir versuchen herauszufinden, was wir gesichert wissen“, sagte ein UN-Sprecher am Donnerstag Abend und relativierte damit Äußerungen der UN-Gesandten für den Irak, Jacqueline Badcock. Diese hatte zuvor mitgeteilt, dass Millionen Frauen rund um die von den Extremisten kontrollierte Stadt Mossul im Nordirak durch die Anordnung bedroht seien.

Im Internet kursiert ein entsprechender Aufruf, den die IS vor einem Jahr veröffentlicht haben soll. Das Dokument weist aber nach Einschätzung von Experten Merkmale einer Fälschung auf. So ist die Grammatik fehlerhaft, es fehlen einzelne Worte. Es ist nicht auszuschließen, dass Badcock ihre Warnung auf diese oder eine ähnliche Quelle stützte. (dpa)


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