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Nachlass von Hitler und Göring: Frankreichs Juden über Nazi-Auktion empört

Bild: Telebunk

Hitler (l.) und Goering am 30. Januar 1933 am Fenster der Reichskanzlei.

Paris -

Die größte jüdische Organisation Frankreichs hat die Absage einer geplanten Versteigerung von persönlichen Gegenständen Adolf Hitlers und des NS-Reichsmarschalls Hermann Göring aufgerufen. Die für den 26. April in Paris angesetzte Auktion sei eine „Form moralischer Unanständigkeit“ und respektlos gegenüber den „Opfern der Nazi-Barbarei“, erklärte der Dachverband CRIF am Sonntag. Die Organisation rief das französische Kulturministerium auf, die Versteigerung zu stoppen.

Nachlass aus der Alpen-Residenz

Das Pariser Auktionhaus Vermot de Pas will am 26. April Bücher, Geschirr, Pässe und andere Gegenstände versteigern, die aus Hitlers bayerischer Alpenresidenz Berghof am Obersalzberg und dem benachbarten Haus Görings stammen. Zuvor hatte sich bereits eine weitere jüdische Organisation gegen die Auktion ausgesprochen. (afp)


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