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Medienbericht: Abschiebungen im letzten Jahr fast verdoppelt

Abgelehnte Asylbewerber am Kassel-Airport in Calden

Abgelehnte Asylbewerber am Kassel-Airport in Calden

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dpa

Dresden -

Aus den 16 Bundesländern sowie unter der Verantwortung der Bundespolizei wurden demnach insgesamt 20.888 Ausländer abgeschoben. Dies seien fast doppelt so viele wie im Vorjahr, als 10.884 Menschen Deutschland verlassen mussten.

Weit mehr Menschen, die zum Verlassen Deutschlands aufgefordert wurden, seien freiwillig - zum Teil gefördert - ausgereist, schrieb die „Sächsische Zeitung“. Das Bundesinnenministerium nenne hierzu die Zahl von 37.220 - fast 90 Prozent von ihnen aus Albanien, dem Kosovo, Serbien und anderen Ländern des westlichen Balkans.

Die meisten Abschiebungen in NRW

Insgesamt hätten also 58.108 Ausreisepflichtige Deutschland verlassen. Außerdem sei eine unbekannte Zahl ausreisepflichtiger Ausländer fortgezogen, ohne sich förmlich „abzumelden“. Diese Zahl sei nach Angaben des Innenministeriums „nicht valide erfassbar“, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Die meisten Abschiebungen habe es nach Angaben des Bundesinnenministeriums im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (4395) gegeben, gefolgt von Bayern (4195), Hessen (2651) und Baden-Württemberg (2431), schreibt die Zeitung.

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