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Angriff auf Syrien: Top-IS-Terroristen nach US-Angaben getötet

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Blick auf die Stadt Palmyra in Syrien

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AFP

Washington -

US-Streitkräfte haben in den vergangenen Tagen mehrere hochrangige Führungsfiguren der Terrormiliz Islamischer Staat getötet. „Wir eliminieren systematisch ihr Kabinett“, sagte US-Verteidigungsminister Ashton Carter am Freitag. Das Pentagon gehe davon aus, dass unter den Getöteten auch der IS-Vize und -Finanzchef Abdul Rahman Mustafa al-Kaduli ist.

Abdul Rahman Mustafa al-Kaduli

Die Nummer zwei des IS, Abdul Rahman Mustafa al-Kaduli, soll nach US-Angaben getötet worden sein.

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dpa

Erst vor zehn Tagen hatte das Pentagen den Tod des IS- „Kriegsministers“ bestätigt, der unter dem Namen „Omar, der Tschetschene“ bekannt war. Er war an den Folgen eines Luftschlags der US-Streitkräfte in Syrien ums Leben gekommen. Es sei wichtig, Schläge gegen die Führungsstrukturen des IS auszuführen, aber kein ausreichendes Mittel für den Sieg über den Terrorismus. „Führungsfiguren können ersetzt werden“, sagte Carter.

Der Minister wollte zu der Militäroperation, die zum Tod von Al-Kaduli geführt hat, keine näheren Angaben machen. Einzelheiten könnten Beteiligte gefährden, sagte er. Tötungsaktionen des US-Militärs werden in der Regel von Spezialtruppen ausgeführt, wie sich auch in Syrien aktiv sind.

Einer der meistgesuchten Terroristen der Welt

Al-Kaduli zählte zu den meistgesuchten Terroristen der Welt. Er war bis 2012 im Irak inhaftiert und schloss sich dann in Syrien dem Terrornetzwerk Islamischer Staat (IS) an. Vor seiner Haft hatte er dem Terrornetzwerk Al-Kaida im Irak angehört.

US-Verteidigungsminister Ash Carter 250316

Der US-Verteidigungsminister verkündete die Ergebnisse auf einer Pressekonferenz am Freitag.

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AP

Nach den Worten Carters war er vor allem für die Finanzflüsse des IS verantwortlich. Die Finanzierung der Terrormiliz wird von den USA und ihren Alliierten seit langer Zeit als ein neuralgisches Zentrum der Terrorstrukturen angesehen und bekämpft. So bombardierten die Alliierten Bargeldlager und Öltransporte, mit denen der IS versucht, Geld zu beschaffen.

„Wir haben denjenigen unschädlich gemacht, der die Finanzierung all ihrer Operationen verantwortet hat und damit ihre Fähigkeit beschnitten, Kämpfer zu bezahlen und zu rekrutieren“, sagte Carter. (dpa)


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