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Berlin-Marienfelde: Diese Filiale wird geschlossen

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Sportunterricht bei Schuldirektor Rainer Bonne.  Der Pädagoge wurde im Jahr 2011  mit dem Integrationspreis seines Bezirkes geehrt.
Sportunterricht bei Schuldirektor Rainer Bonne. Der Pädagoge wurde im Jahr 2011 mit dem Integrationspreis seines Bezirkes geehrt.
Foto: Markus Wächter
Berlin –  

Zwei Jahre lang wurden Kinder aus Flüchtlingsfamilien im Übergangswohnheim von Marienfelde unterrichtet. Für manche von ihnen war es der erste Schulbesuch überhaupt. Doch nun soll damit Schluss sein.

Berlin Es ist still an diesem Morgen in der Klasse von Dagmar Lorenz. Es wird gerechnet. Die Großen bis hundert, die Kleinen, soweit sie kommen. Die Lehrerin geht von Tisch zu Tisch, erklärt, korrigiert und lobt. Im Raum hängen Bildtafeln mit Buchstaben. A: Ameise, U: Unterhose, Z: Zitrone. Dazu jede Menge Kinderkunst, Schneemänner, Blumen, Ausmalbilder, Scherenschnitte. Es ist ein Dorfschulidyll – mitten in Berlin. Hier, in zwei umgebauten Dreizimmerwohnungen auf dem Gelände des Übergangswohnheimes im Stadtteil Marienfelde, machen Kinder aus der ganzen Welt oft ihre ersten schulischen Erfahrungen überhaupt. Egal, ob sie sechs Jahre alt sind oder schon sechzehn.

Was wie ein kleines pädagogisches Idyll wirkt, hatte in der Hauptstadt von Anfang an starke Gegner. Nun ist es amtlich. Am Freitag ist der letzte Schultag. Zur Begründung heißt es, der Senat und auch der Flüchtlingsrat würden in Berlin keine sogenannten Lagerschulen billigen.

Fast zwei Jahre lang unterrichtete an diesem Ort eine Lehrerin, die lange niemand wollte, Kinder, die noch nicht wissen, ob sie in diesem Land einmal gewollt werden, in einer Schule, die immer gegen Widerstände zu kämpfen hatte. Letztlich geht es in diesem Fall um Integration. Und die wollen doch eigentlich alle. Doch wie es aussieht jeder auf andere Weise.

Freie und glückliche Menschen

Das Wohnheim in Marienfelde ist gewissermaßen der in Stein gefasste Wille zur Integration. Erbaut wurde es 1953 als Notaufnahmelager für DDR-Flüchtlinge. Bis zum Mauerbau 1961 strömten Hunderttausende über die Zwischenstation Berlin in die Bundesrepublik. Marienfelde war eines von vielen Lagern, besaß jedoch Modellcharakter. Hier gab es statt der üblichen Baracken eine richtige Wohnsiedlung mit Ein- bis Dreizimmerwohnungen, Küche und Bad. Durch die Siedlung führten saubere, asphaltierte Wege, dazwischen lag Rasen, standen Hecken und Bäume, für die Kinder waren Spiel- und Bolzplätze da. In der Grundsteinurkunde heißt es, aus dem Notaufnahmelager solle später einmal „eine Heimstätte freier, glücklicher Menschen“ werden.

Als keine DDR-Flüchtlinge mehr kamen, wurden die Häuser für Spätaussiedler und Flüchtlinge aus aller Welt genutzt. Im August 2010 glaubte der Senat, auf die Einrichtung verzichten zu können und schloss sie. Aber schon damals war klar, dass die 180 Familienwohnungen bald fehlen würden. Also wurde die Siedlung im Dezember 2010 wieder eröffnet, der Internationale Bund übernahm als Freier Träger die Leitung. Sehr schnell waren wieder alle 600 Plätze belegt, mehr als die Hälfte davon mit Kindern, die meisten im schulpflichtigen Alter.

Weil mitten im Schuljahr nicht für jedes von ihnen ein Platz gefunden werden konnte, eröffnete die benachbarte Kiepert-Grundschule im Februar 2011 auf dem Gelände eine Zweigstelle. Hier werden zwei Klassen mit insgesamt fünfzehn bis zwanzig Kindern unterrichtet.

Ob die Jungen und Mädchen in Dagmar Lorenz’ Klasse dereinst freie und glückliche Menschen sein werden, wie die Gründungsurkunde es beschwört, wer weiß das schon. An diesem Vormittag Ende Dezember machen sie jedenfalls den Eindruck, als seien sie auf einem guten Weg. Fünf Kinder aus drei Nationen, das ist heute die Klasse. Die Jüngste ist sechs, die Älteste elf Jahre alt. Sie kommen gern hierher: der siebenjährige Aarian* und seine elfjährige Schwester Madina aus Afghanistan, die Schwestern Albika und Nurset, neun und sechs Jahre alt, beide aus Tschetschenien, und die zehnjährige Iliana aus Russland.

Welche Kinder in Deutschland eine Zukunft haben, richtet sich nach dem Asylgesetz, aber das spielt hier und heute ebensowenig eine Rolle wie das Wort Integration, das ja viel zu oft ohnehin nur ein Wort ist.

Pause ist, dann wenn sie gebraucht wird

Vorn an der Tafel geht es ums Wetter, um die Wochentage, um gestern, morgen und übermorgen. Die Kinder wollen Deutsch lernen, sie geben sich Mühe, machen Fehler und scherzen darüber. Es gibt keine Noten und keinen 45-Minuten-Takt, Pause ist dann, wenn sie gebraucht wird. Alle sind entspannt. Sorgen gibt es draußen genug. Da kommen die Schwestern Albika und Nurset zu spät ins Bett und nicht zur Ruhe, weil die Mutter seit Monaten im Krankenhaus liegt, weil ihr Vater mit ihnen und den zwei kleineren Geschwistern überfordert ist, weil ältere Geschwister noch in Tschetschenien leben und weil überhaupt völlig unklar ist, wie das alles weiter geht mit ihnen. Aber jeden Tag ist Schule, jeden Tag ab 9 Uhr, nur wenige Schritte von der Wohnungstür entfernt.

„Ich weiß gar nicht, wie früh ich noch kommen muss, um mal in Ruhe etwas vorbereiten zu können“, sagt Dagmar Lorenz, eine große dunkelhaarige Frau mit praktischer Frisur. „Gestern standen schon um halb neun Kinder vor der Tür und haben auf mich gewartet.“ Sie ist Mitte vierzig, hat Komparatistik und Romanistik studiert, Soziologie, später noch Anglistik auf Lehramt. Das klingt ein bisschen überqualifiziert für eine Grundschullehrerin. Aber das Studium hat bei ihr lange gedauert, und der Abschluss war nicht besonders.

Jüngere Lehrer mit besseren Staatsexamen finden schneller eine Festanstellung. Mit insgesamt sieben Zeitverträgen hat sich die Lehrerin durchs Arbeitsleben gehangelt, bis sie schließlich fest an die Kiepert-Schule kam. Sie liebt ihren Beruf und zwar genau so, wie sie ihn hier ausüben kann. Mit wenig Vorgaben, aber einem festen Vorsatz: den Kindern zu helfen, die Welt um sie herum zu verstehen. Wie komme ich heil über die Marienfelder Allee? Wie funktioniert die Müllabfuhr? Aber natürlich auch: Welche Farbe hat ein Löwe? Denn die Welt eines Kindes ist ja viel größer als Deutschland.

Manchmal muss sie mit einer ganz elementaren Frage beginnen: Was ist Schule? Letztes Jahr kam eine Achtjährige, die nicht wusste, wie man einen Stift hält. Selbst bei den 12- bis 16-Jährigen, die nebenan von der Kollegin Charlotte Butzmann unterrichtet werden, gibt es Kinder, die nicht genau wissen, ob sich die Sonne um die Erde dreht oder umgekehrt. Doch muss sich hier niemand für seine Unwissenheit schämen. Wer nicht lesen kann, wird es lernen.

Für Uta Sternal, die das Übergangswohnheim in Marienfelde leitet, liegt die Qualität der kleinen Schule darin, dass sie niedrigschwellig ist, wie sie es nennt. Einig war sie sich mit ihren Lehrerinnen, dass die beiden Klassen nur der Anfang sein konnten: Natürlich musste es von hier aus weitergehen, hinein in die Wirklichkeit, in die ganz normalen Schulen, hinaus nach Berlin.

Für die Grundschüler aus der Wohnheimklasse hieß das bisher nach wenigen Monaten: Umzug in die Kiepert-Schule, auf die andere Seite der Marienfelder Allee. Ihr Schulbesuch begann dort in einer der drei kleinen „Willkommensklassen“. So früh wie möglich, soweit es ihr Deutsch zuließ, wechselten sie dann für einzelne Stunden in reguläre Klassen. Irgendwann sollten alle Kinder aus den Wohnheimen dort ankommen. Das war das Ziel. Nicht immer wurde es erreicht.

Eine Familie, die ins Wohnheim zieht, bleibt dort im Durchschnitt sechs bis neun Monate. Für viele Kinder ist die Zeit zu kurz, um ganz in den regulären Klassen anzukommen, aber dennoch lang genug, um zumindest den Grundstein für einen Bildungsweg in Deutschland zu legen. Die Filiale im Wohnheim, als Provisorium gestartet, hatte sich bei allen Schwierigkeiten im Detail grundsätzlich bewährt.

Rainer Bonne, der Direktor der Kiepert-Schule, sitzt im ersten Stock am Schreibtisch seiner Sekretärin. Sie ist seit Wochen krank geschrieben und so bleibt der Papierkram an ihm hängen. Davon gibt es eine Menge, gerade hier. Bis zum letzten Tag vor den Weihnachtsferien hatte er 43 Abmeldungen im laufenden Schuljahr zu verbuchen. Am Ende werden es um die 100 sein. „Ganz normaler Durchlauf“, sagt er. Die Schülerzahl bleibt konstant bei rund 450, ein gutes Fünftel davon lebt im Wohnheim. Bonne wühlt in einer der unteren Schubladen, zieht ein altes Ringbuch heraus – die von Hand geführte Statistik aus den Achtzigerjahren:„Damals, zur Spitzenzeit, als die Polen kamen, da hatten wir teilweise 200 Kinder pro Jahr, die kamen und gingen.“ Nach 1989 kamen die Kinder der Spätaussiedler aus Russland, dann die Irakkriegsflüchtlinge und danach die aus Bosnien. Und dann gibt es noch die anderen Kinder, die aus Marienfelde, die die vollen sechs Jahre Grundschulzeit bleiben. Bonne musste immer beiden Gruppen gerecht werden. „Zu viel Durchlauf, das hält keine Klasse aus, da stumpfen die Kinder ab. Kaum haben sie sich auf jemanden eingelassen, ist er wieder weg“, sagt der Direktor.

Schließung aus prinzipiellen Gründen

Rainer Bonne, 64, ein freundlicher Herr mit grauem Schnurrbart, hat das Mariendorfer Schulkonzept entwickelt, durchgesetzt und immer wieder so überarbeitet, dass es auf die jeweiligen Kinder der jeweiligen Zeit passte. Er sagt, „ich bin Realo, ich muss aus dem, was heute machbar ist, für die Kinder, die heute hier sind, das Beste herausholen“. Unter Umständen heißt das für ihn: „Grauzonen kreativ nutzen.“

Doch damit ist jetzt Schluss: „Der Schulbetrieb im Wohnheim wird eingestellt“, sagt die zuständige Schulstadträtin von Tempelhof-Schöneberg, Jutta Kaddatz (CDU). Sie teile die Auffassung des Senats, dass die Kinder so schnell wie möglich in reguläre Schulen integriert werden sollen. Im Senat wiederum teilt man die Ansicht des Flüchtlingsrates, der die Schule ebenfalls ablehnt. Aus prinzipiellen Gründen, um nicht einigen Kindern einen Sonderstatus einzuräumen. So schließt sich eine Grauzone, die etlichen Flüchtlingskindern ein wenig geholfen hat, einen Weg ins Leben zu finden. Oder auch nur, die Zeit zu überbrücken, bis ein Schulplatz in einer regulären Schule gefunden war. Denn das kann viele Wochen dauern: Die Plätze sind knapp, das Anmeldeverfahren ist kompliziert.

Für die Kinder aus Marienfelde wurde zumindest erreicht, dass sie nicht auf einzelne Schulen verteilt werden. Die gesamte Klasse von Dagmar Lorenz zieht in die Rudolf-Hildebrandt-Grundschule um, wo sie künftig von ihr unterrichtet wird. Die Kinder müssen dorthin allerdings sechs Stationen mit dem Bus fahren. Also muss auf ihre Eltern Verlass sein, dass sie sie jeden Morgen zur Schule schicken – eine Stunde früher als bisher. Rainer Bonne befürchtet, dass gerade für die Kinder, die ohnehin nicht regelmäßig kommen, diese Schwelle zu hoch sein könnte. Martina Mauer, Sprecherin des Flüchtlingsrates, schlägt vor, dass Sozialarbeiter morgens vor der Schule die Kinder empfangen und zum Bus bringen könnten. Uta Sternal, die Leiterin des Übergangswohnheimes sagt dazu: „Das ist unrealistisch. Jeder Sozialarbeiter ist hier für 85 Bewohnerinnen und Bewohner zuständig.“ Es gebe auch so schon mehr als genug zu tun: Behördenbriefe übersetzen und deren Inhalt erklären, asylrechtliche Fragen beantworten, Schulen und Kitas suchen, Sprachkurse organisieren, Rechtsanwälte besorgen, Streitigkeiten schlichten, Schulden regulieren, Arztbesuche vorbereiten.

Der Flüchtlingsrat hat sich durchgesetzt, die Integration, wie man sie dort versteht, ist ein Stück vorangekommen. Nur einige der Kinder, um die es geht, bleiben auf der Strecke. Genauer gesagt: ihre Bildung. Im Jahr 2011, das ist ja noch nicht allzu lange her, erhielt Rainer Bonne für seine Arbeit den Integrationspreis des Bezirks Tempelhof-Schöneberg.

Doch nun ist das nichts mehr wert. Die kleine, freie Dorfschule wird abgeschafft. Aus grundsätzlichen Erwägungen. Ist er empört? Nein, eher enttäuscht: „Wenn es um Ideologie geht, dann sind kleine unkonventionelle Lösungen nicht mehr möglich. Schade“, sagt Rainer Bonne. Er wird in vier Monaten pensioniert. Es ist nicht so, dass er Angst um sein Lebenswerk haben muss. Jetzt arbeiten sogar andere Schulen nach seinem Modell.

Seit der Völkerwanderung

Durch die großen Scheiben des Flachdachbaus sieht Bonne hinter dem Schulhof auf das gutbürgerliche Marienfelde. Hier stehen die Einfamilienhäuser eng nebeneinander, eingebettet in schmale Gärten. Es ist keine Villengegend, aber der Wohlstand ist zu offensichtlich, als dass man ihn bescheiden nennen könnte. Die Marienfelder Bürger fahren nicht durch die halbe Stadt, um ihre Kinder in vermeintlich bessere Schulen zu bringen, dorthin, wo die deutschen Kinder unter sich sind. Sie halten der Kiepert-Schule die Treue. „Die Nachbarschaft zum Wohnheim hat hier einfach Tradition“, sagt Rainer Bonne, „Solange es Menschen in existenziellen Nöten auf dieser Welt gibt“, sagt er „werden sie sich aufmachen und ein besseres Leben suchen. Das geht schon seit der Völkerwanderung so.“ Der so spricht, ist Pragmatiker und arbeitet seit 1979 mit den Kindern jener Menschen, die sich aufgemacht haben ins sichere Berlin.

Wer wissen will, wie der Lehrer Rainer Bonne es ganz praktisch mit der Integration hält, der muss am Donnerstagmorgen seine Sportstunde besuchen. Da rennen und toben 37 Kinder durch die Halle. Auch Dagmar Lorenz kommt mit ihren Schülern aus dem Übergangswohnheim. Beim Fangenspielen gibt es zwei Mannschaften, bunt gemischt. Völlig egal, wer da gerade wen fängt, das Gejohle und die Anfeuerungsrufe sind auf gleichbleibend ohrenbetäubendem Niveau. Als sich alle ausgetobt haben und warm sind, geht es an die Kästen. Der Hocksprung wird geübt. Bonne sagt, alle müssen mit anpacken. In gemischten Trupps hieven die Kinder die schweren blauen Matten herum. Danach geht es nach Leistung. Die Kinder müssen sich ordentlich anstellen, darauf legt der Sportlehrer wert. Es gibt drei Stationen, deren Schwierigkeitsgrad sich steigert. Jeder schätzt selbst ein, in welche Reihe er gehört. Und dann ist es wie im richtigen Leben: Wer sich steigert oder doch noch nicht so weit ist, der wechselt die Gruppe, stellt sich wieder an, versucht es noch einmal. Aber für einige der Kinder gilt: Ab Montag woanders.

* Alle Kindernamen wurden von der Redaktion geändert.

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Am 9. November 2014 jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Alles zum Thema lesen Sie hier.

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