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Berlin und Hannover: Proteste gegen Massenüberwachung

Demonstranten vorm Brandenburger Tor

Keine Vorratsdatenspeicherung und mehr Schutz für Whistleblower: Demonstranten vorm Brandenburger Tor in Berlin

Foto:

dpa

Berlin/Hannover -

Demonstranten haben am Samstag am Brandenburger Tor in Berlin gegen Massenüberwachung protestiert. Die Veranstalter sprachen von bis zu 400 Teilnehmern, die Polizei machte bislang keine Angaben. Anlässlich des „International Day of Privacy“ (Internationaler Tag der Privatsphäre) versammelten sich die Demonstranten auf Initiative der Aktion „Freiheit statt Angst“ auf dem Pariser Platz.

Auf Transparenten forderten sie einen besseren Schutz von sogenannten Whistleblowern, die im öffentlichen Interesse Geheimnisse verraten. Der bekannte NSA-Whistleblower Edward Snowden wurde als „ein echter amerikanischer Held“ bezeichnet. Unter den Demonstranten war auch der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele.

Auch in Hannover fand am Sonnabend eine Demonstration gegen die Überwachung durch Geheimdienste statt. Organisiert wurde die Demonstration dort vom Bündnis „Stop watching us!“

Laut Online-Lexikon Wikipedia gab es 2006 in Bielefeld  die erste Demonstration unter dem Motto „Freiheit statt Angst“. Im November 2007 gab es bundesweite Proteste in über 40 Städten gegen die die Umsetzung der Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung. (dpa)


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