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Drei Tage nach Terroralarm in München: Pasinger Bahnhof wegen Sprengstoffverdachts vorübergehend gesperrt

Terrorwarnung München

Der Bahnhof in Pasing wurde wegen Sprengstoffverdachts vorübergehend gesperrt.

Foto:

dpa

München -

Drei Tage nach dem Terroralarm in München ist die Vorhalle des Pasinger Bahnhofs wegen eines Sprengstoffverdachts vorübergehend gesperrt worden. Ein Streifenbeamter der Bundespolizei habe in der Nacht zu Sonntag wegen eines manipulierten Münztelefons in der Vorhalle Alarm gegeben, sagte ein Münchner Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. An dem Gerät an der Wand der Eingangshalle sei eine Kamera angebracht worden. Ein hinzugeholter Sprengstoffhund der Polizei habe bei dem Gerät angeschlagen, doch sei letztlich kein Sprengsatz gefunden worden.

Die Vorhalle des Bahnhofs sei wegen des Sprengstoffverdachts mehrere Stunden gesperrt worden, sagte der Polizeisprecher. Allerdings sei zu dieser Uhrzeit in dem Bahnhof im Münchner Westen ohnehin wenig los gewesen. Bei der Kamera an dem Münztelefon habe es sich womöglich um einen „Scherz“ gehandelt, sagte der Sprecher. Die Sperrung wurde am Morgen wieder aufgehoben. Der Alarm erfolgte drei Tage, nachdem der Münchner Hauptbahnhof und der Pasinger Bahnhof in der Silvesternacht wegen Hinweisen auf einen angeblich drohenden Selbstmordanschlag einer Gruppe islamistischer Attentäter gesperrt worden war. Die Hinweise ließen sich bisher nicht erhärten. (afp)



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