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Flüchtlingsjunge Aylan jagt Frauen in Köln: „Charlie Hebdo“-Karikatur zu Übergriffen sorgt für Empörung

Der erwachsene Flüchtlingsjunge Alan jagt schreiende Frauen.

Der erwachsene Flüchtlingsjunge Alan jagt schreiende Frauen.

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Das Bild des toten Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi hat im September in der ganzen Welt für Aufsehen gesorgt. Das französische Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ verbindet in seiner neuesten Ausgabe nun die Tragödie mit den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln.

Die Karikatur trägt die Überschrift: „Was wäre aus dem kleinen Aylan geworden, wenn er groß geworden wäre?“ Direkt daneben befindet sich die eingekreiste Zeichnung, welche den toten Jungen am Strand zeigt. Darunter ist zu sehen, wie er sich schrittweise zu einem Erwachsenen entwickelt und letztlich versucht, eine flüchtenden Frau zu begrapschen. Komplettiert wird die Satire mit der Antwort „Ein Po-Grapscher in Deutschland.“

In den sozialen Netzwerken äußern sich viele Leute empört über die neueste Veröffentlichung des Magazins. „Unmoralisch, skrupellos, es ist eine Schande“, schreibt ein Nutzer.

Ein anderer Nutzer äußert sich deutlicher: „Dieses Mal unterstützt ihr den Rassismus, Charlie Hebdo. Wo ist euer Stift? Wo ist euer Verstand?“

Unterzeichnet wurde der Cartoon mit „Riss“, also Laurent Sourisseau, der bei den Anschlägen auf die Redaktionsräume im letzten Jahr verletzt wurde.


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