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Flüchtlingskrise: Mehr als 25.000 Flüchtlinge irren durch Griechenland

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Flüchtlinge laufen in Griechenland durch eine Pufferzone an der Grenze zu Mazedonien.

Athen -

Mehr als 25.000 Flüchtlinge und Migranten irren Medienberichten zufolge derzeit durch Griechenland. Trecks ziehen auf der Autobahn Athen-Thessaloniki Richtung Norden; in der Nacht zum Samstag schliefen dort viele im Freien. An der Grenze zu Mazedonien, nunmehr vollständig geschlossen ist, harren den Angaben zufolge mittlerweile mehr als 5000 Menschen aus.

Auffanglanger in Griechenland überfüllt

Die Registrierzentren (Hotspots) und die Auffanglager des Landes seien nun überfüllt, berichtet der Fernsehsender Skai. So hielten sich auch viele Flüchtlinge und Migranten in Parks in Athen und an den Docks der Hafenstadt Piräus auf. Dort kam am Samstagmorgen eine Fähre mit 440 Menschen von den Inseln Lesbos und Chios an. Weitere Fähren mit Flüchtlingen liegen vorläufig in den Inselhäfen vertäut, um den Zustrom zum Festland zu mindern.

Viele Kinder und alte Menschen

Unter den Flüchtlingen und Migranten sind den Berichten zufolge viele Kinder und alte Menschen, die medizinische Hilfe benötigen. Milchpulver, Wasser und Lebensmittel seien gefragt. Freiwillige im ganzen Land versuchen, die Menschen notdürftig zu versorgen. (dpa)


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