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Jahresausblick: 2013 - Das wird spitze

Eine Wachsfigur von Karl Marx (1818-1883) steht im Berliner Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds". Zum 130. Todestag (14. März 2013) werden tausende chinesische Touristen in Deutschland erwartet.

Eine Wachsfigur von Karl Marx (1818-1883) steht im Berliner Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds". Zum 130. Todestag (14. März 2013) werden tausende chinesische Touristen in Deutschland erwartet.

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ddp

Eines ist klar in diesem Jahr – es gibt was auf die Ohren. Gefeiert wird Komponist Richard Wagner anlässlich seines 200. Geburtstags und seines 130. Todestages – besonders in seiner Geburtsstadt Leipzig und seiner Wirkungsstätte Bayreuth. „Wagners Leben und Werk sind das phantastische Märchen der Tausend-und-zweiten Nacht. Er wurde am 22. Mai 1813 geboren – und ist niemals gestorben.“ Geht es nach Wagner-Maniacs wie dem Opernkritiker Marcel Prawy (1911-2003), weilt Wagner ohnehin noch unter uns.

Der Apple-TV

Etwas auf die Augen geben dürfte es im neuen Jahr für Apple-Fans. Steve Jobs, ebenfalls unsterblich, hat da so eine Idee hinterlassen: iTV, der Apple-Fernseher. 2013 soll er endlich kommen. Geht es nach dem Geraune der Apple-Maniacs, wird das Gerät ein sehr schlankes Aluminiumgehäuse haben, sprachgesteuert sein und eine Kamera zum Videochatten haben.

Der Dauerwahlkampf

Augen und Ohren verschließen würde so mancher gern beim Gedanken an den Dauerwahlkampf, der Deutschland 2013 bevorsteht. Nicht nur über einen neuen Bundestag wird abgestimmt. Hinzu kommen Landtagswahlen in Niedersachsen, Bayern und Hessen sowie Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein. Viel Lärm um fast nichts dürfte dabei herauskommen, wenn Angela Merkel dann ab Herbst ihre zweite große Koalition anführt.

Die wahre Präsidentin Europas

Merkel, die ewige Kanzlerin, die von der britischen Zeitschrift The Economist bereits für einen Spitzenposten in Europa ins Gespräch gebracht wird. Denn 2014 müssen ein neuer EU-Ratspräsident und ein neuer EU-Kommissionschef her. Merkel möge doch, so der leicht boshafte Vorschlag, beide Posten kombinieren und sich zur wahren Präsidentin Europas machen lassen. Ob Europa dafür bereit ist? Nun ja, bis 2014 ist es noch ein bisschen hin.


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