Sonderthema: Flüchtlinge in Berlin | Fehrle sagt die Meinung
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Aktuelle Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

Nach Vergewaltigung: Indische Polizei weist Vorwürfe zurück

Indische Polizisten bei einer Demo gegen Gewalt.
Indische Polizisten bei einer Demo gegen Gewalt.
 Foto: AFP

Nachdem ein Freund des Vergewaltigungsopfers in Indien schwere Vorwürfe gegen die dortige Polizei erhebt, wehrt sich diese und verteidigt ihre Reaktion auf den Vorfall. Man habe die Frau binnen 34 Minuten ins Krankenhaus gebracht, heißt es.

Die Polizei in Neu Delhi hat Vorwürfe verschleppter Hilfeleistung im Zusammenhang mit der Vergewaltigung einer später verstorbenen jungen Inderin zurückgewiesen. Der erste Streifenwagen habe die Frau und ihren ebenfalls verletzten Begleiter sechs Minuten nach Eingang des Notrufs erreicht, teilte die Polizei am Samstag mit. 34 Minuten nach dem Notruf hätten Polizisten mit den Opfern das Krankenhaus erreicht. Das belegten die GPS-Systeme der Streifenwagen. Es habe „keine Versäumnisse“ der Polizei gegeben.

Die beiden Opfer waren von mehreren Männern in einem Bus in ihre Gewalt gebracht und dort misshandelt worden. Die Frau wurde bestialisch vergewaltigt und gefoltert. Dann wurden beide aus dem Bus heraus nackt auf die Straße geworfen. Der Begleiter der später verstorbenen 23-Jährigen hatte in seinem ersten Interview den Vorwurf erhoben, niemand habe geholfen, nachdem die Täter sie aus dem Bus geworfen hätten. Auch nach dem Eintreffen der Polizei hätten die Beamten wertvolle Zeit verschwendet.

Die Frau war am Samstag vor einer Woche an ihren Verletzungen gestorben, nachdem sie in ein Spezialkrankenhaus nach Singapur verlegt worden war. Fünf Männer sind unter anderem wegen Mordes und Vergewaltigung angeklagt. Beim sechsten Beschuldigten wird noch geprüft, ob er minderjährig ist. (dpa)

Auch interessant
comments powered by Disqus

Facebook
Chef-Kommentar
Brigitte Fehrle ist Chefredakteurin der Berliner Zeitung.

Hier kommentiert unsere Chefredakteurin Brigitte Fehrle Themen, die Berlin bewegen.  mehr...

Neue Bundestagsabgeordnete
Sommerfeste, Vereinsfeiern, Kirchen- und Kleingartentermine: Es ballt sich für die Bundestags-Neulinge Katharina Dröge (Grüne), Ute Finckh-Krämer (SPD), Harald Petzold (Linke) und Emmi Zeulner aus der CSU (v. l.).

Der Bundestag geht in die Ferien – für die Abgeordneten ist es ein Urlaub ohne Gewähr. In den nächsten Tagen könnte eine Griechenland-Sondersitzung anberaumt werden. Ein Besuch bei vier Parlamentariern zeigt, wie schwer es ist, Familie und Mandat zu vereinen  mehr...

Aktuelle Videos
Blog aus Istanbul
Dossier
        

 Polizisten vor dem  durch eine Explosion zerstörten Haus in Zwickau,  in dem das rechtsradikale Trio zuletzt untergeschlüpft war.

Aktuelle Nachrichten vom Prozess gegen Beate Zschäpe und ihre mutmaßlichen Helfer.

Dossier
Einflussnahme auf Abgeordnete im Bundestag. Inzwischen gilt es als ausgeschlossen, dass  Deutschland in dieser Legislaturperiode noch das UN-Abkommen  ratifizieren wird, das schon vor  zehn Jahren verabschiedet wurde.

Wir begleiten vier Abgeordnete, die in dieser Legislaturperiode erstmals im Bundestag sitzen.

Beliebteste Fotostrecken
Meinung
So sah Berlin früher aus
Service

Wo drohen Staus? Fährt die S-Bahn? Immer ab 16 Uhr für den Folgetag.

Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute: Alle Kinos:
Jobmarkt
Wohnen
Sonderbeilagen & Prospekte
Zur mobilen Ansicht wechseln