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Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof: AfD-Chefin Petry nennt Gewalt Folge falscher Asylpolitik

AfD-Chefin Frauke Petry.

AfD-Chefin Frauke Petry.

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dpa

Berlin -

Die Bundesvorsitzende der „Alternative für Deutschland“, Frauke Petry, hat die Gewalt in der Silvesternacht in Köln und Hamburg als „Auswirkung der unkontrollierten Zuwanderung nach Deutschland“ bezeichnet und politische Konsequenzen gefordert.

Petry sagte dieser Zeitung: „Wenn Frauen auf einem der am stärksten belebten deutschen Plätze in Gegenwart der Polizei nicht mehr vor sexueller Gewalt durch eine Gruppe von etwa 2.000 Männern mutmaßlich arabischer und nordafrikanischer Herkunft geschützt werden können, ist der sogenannte Rechtsstaat am Ende und damit der Schutz auch von Frauenrechten in unserem Land nicht mehr gewährleistet“. Die Ereignisse seien „die entsetzliche Folge einer katastrophalen Asyl- und Migrationspolitik“ der Bundesregierung.

Die Polizei wisse seit langem, dass sich „auch in NRW nordafrikanische Banden zu Hunderten zusammenrotten, Bürger bestehlen, bedrohen und belästigen“, sagte Petry. Die Polizei sei wegen jahrelangen Stellenabbaus weitgehend machtlos, während es den Justizbehörden „an Durchgriffsmöglichkeiten und auch dem politischem Willen“ fehle, „bei Straftaten krimineller Ausländer und Asylbewerber schneller und konsequenter zu handeln“, erklärte die AfD-Vorsitzende.

„Links-grüne Frauenrechtlerinnen schweigen wortreich“

Petry kritisierte zudem, dass „ausgerechnet jetzt die selbsternannten links-grünen Frauenrechtlerinnen zu den Kölner Gewalttaten wortreich schweigen“. Sie nehmen bewusst in Kauf, dass Migranten „eine frauenfeindliche und fundamental religiös motivierte Gesellschaftskultur“ nach Deutschland brächten und damit hiesige Werte und Frauenrechte gefährdeten.

Die Kölner Polizei sprach am Dienstagmittag von etwa 90 Anzeigen von Frauen, die sich auf die Silvesternacht bezogen. Demnach hätten sich am 31. Dezember auf dem Bahnhofsvorplatz etwa 1000 Männer versammelt, die „dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum“ stammten und aus deren Mitte sich kleinere Gruppen gebildet hätten, die Frauen umzingelt, bedrängt und ausgeraubt hätten. Die Polizei meldete Sexualdelikte „in sehr massiver Form“ und eine Vergewaltigung.