Demonstranten werfen mit Steinen - das Militär hält mit Tränengas dagegen. Foto: AFP
Demonstranten werfen mit Steinen - das Militär hält mit Tränengas dagegen. Foto: AFP
Bei Protesten gegen den regierenden Militärrat in Ägypten sind erneut mehrere Menschen getötet worden. In Kairo lieferten sich Demonstranten und Sicherheitskräfte wieder schwere Gefechte.
Wieder kosten Kämpfe zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Ägypten mehreren Menschen das Leben. In Kairo bahnten sich maskierte Demonstranten Wege durch Absperrungen aus Stacheldraht und entzündeten Feuer in einer Straße im Stadtzentrum. Nahe des Innenministeriums ging die Polizei mit Tränengas gegen Steine werfende Demonstranten vor, berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP - zwei Menschen erstickten.
Demonstranten ergreifen nach einer Tränengasattacke in Kairo die Flucht. Foto: Mohamed Omar
Jugendliche Demonstranten fliehen vor den anrückenden Sicherheitskräften in Kairo. Foto: Mohamed Omar
In Kairo herrscht Chaos in den Straßen. Foto: Mohamend Omar
Demonstranten und Sicherheitskräfte liefern sich vor dem Innenministerium in Kairo Straßenschlachten. Foto: Mohamed Omar
Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften wurden in Kairo nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 600 Menschen verletzt. Foto: Ahmed Khaled
Fast 10 000 Menschen haben sich vor dem Innenministerium in Kairo versammelt, um gegen die Untätigkeit der Sicherheitskräfte bei den tödlichen Fußball-Krawallen zu protestieren. Foto: Ines Della Valle
Krawalle in Kairo nach den blutigen Zusammenstößen im Fußballstadion. Foto: Mohamed Omar
In Kairo kam es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Foto: Mohamed Omar
Auch in Suez setzten Beamte Rauchbomben und Tränengas gegen Protestierende ein. Dort wurden am Donnerstagabend bei einem Polizeieinsatz gegen Demonstranten zwei Menschen erschossen. Streit gab es darüber, wer die tödlichen Schüsse abgab: Während Zeugen von heftiger Polizeigewalt berichteten, erklärten Sicherheitskräfte, das Feuer sei von Demonstranten eröffnet worden.
Nach Fußball-Krawallen: Wut auf Polizei und Militär
Krawalle in Kairo nach den blutigen Zusammenstößen im Fußballstadion. Foto: Mohamed Omar
Protest in Kairo: Demonstranten vor dem Innenministerium, in dem sie die wahren Schuldigen für die tödlichen Fußballkrawalle vermuten. Foto: Mohamed Omar
Marsch aufs Innenministerium in Kairo. Foto: Mohamed Omar
Ägypter versammeln sich in Kairo, um gegen die blutigen Krawalle in einem Fußball-Stadion zu protestieren. Foto: Mohamed Omar
Al-Ahli-Fans galten als die Speerspitze der Revolution. Foto: str
Fans der Mannschaft von Al-Masri verfolgen Anhänger des Al-Ahli-Teams in Stadion von Port Said. Foto: str
Fußball-Fans verlassen das Stadion in Kairo, nachdem ein Spiel abgebrochen wurde. Zuvor war bekannt geworden, dass es Krawalle in Port Said gegeben habe. Daraufhin brach Feuer im Kairoer Stadion aus. Foto: Ahmed Khaled
Im Mai 1985 kommt es im Brüsseler Heysel-Stadion zu schweren Ausschreitungen - 39 Menschen starben. Foto: dpa
Ägyptische Fußball-Fans prügeln sich vor den Augen von Sicherheitskräften im Stadion von Port Said. Foto: str
Bei Ausschreitungen im Stadion von Port Said wurden viele Menschen totgetrampelt oder erdrückt. Foto: Stringer
Protest in Kairo: Demonstranten vor dem Innenministerium, in dem sie die wahren Schuldigen für die tödlichen Fußballkrawalle vermuten. Foto: Mohamed Omar
Erst am Donnerstag wurden zwei Demonstranten vor dem Innenministerium in Suez erschossen. Insgesamt wurden dem ägyptischen Innenministerium zufolge seit Donnerstag knapp 1500 Menschen bei den Protesten verletzt.
Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums über 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Zusammenstöße begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen der ägyptischen Premier League Al-Ahli Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt. Das regierende Militär ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
Foto: REUTERS
Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums über 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Zusammenstöße begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen der ägyptischen Premier League Al-Ahli Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt. Das regierende Militär ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
Foto: dpa
Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums über 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Zusammenstöße begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen der ägyptischen Premier League Al-Ahli Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt. Das regierende Militär ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
Foto: AFP
Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums über 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Zusammenstöße begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen der ägyptischen Premier League Al-Ahli Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt. Das regierende Militär ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
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Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums über 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Zusammenstöße begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen der ägyptischen Premier League Al-Ahli Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt. Das regierende Militär ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
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Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums über 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Zusammenstöße begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen der ägyptischen Premier League Al-Ahli Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt. Das regierende Militär ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen nach einem Fußballspiel in der ägyptischen Stadt Port Said sind am Mittwoch nach Angaben des ägyptischen Gesundheitsministeriums über 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Zusammenstöße begannen, nachdem Fans des heimischen Teams Al-Masri nach dem 3:1-Sieg gegen den Tabellenführer und Erzrivalen der ägyptischen Premier League Al-Ahli Sekunden nach dem Abpfiff das Spielfeld gestürmt hatten. Die Fans hätten Steine, Feuerwerkskörper und Flaschen geworfen und dabei auch Spieler verletzt. Das regierende Militär ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.
Seit dem Volksaufstand gegen Mubarak vor einem Jahr ist die Lage in Ägypten äußerst angespannt. Immer wieder gibt es Proteste gegen den Militärrat, dem vorgeworfen wird, das Land nicht unter Kontrolle zu bekommen und gegen Menschenrechte zu verstoßen.
Touristen entführt
Die unruhige Lage wirkte sich bereits negativ auf den Tourismus im Land aus. Am Freitag entführten Beduinen auf dem Sinai zwei US-Touristinnen und ihren ägyptischen Reiseführer. Sie forderten die Freilassung von Verwandten in ägyptischen Gefängnissen. Nach wenigen Stunden wurde die Geiselnahme ohne Tote oder Verletzte beendet - unter welchen Umständen, wurde zunächst nicht bekannt.
Erst am Samstag war ein französischer Tourist bei einem bewaffneten Überfall im Badeort Scharm el Scheich getötet und ein Deutscher verletzt worden. (afp)
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