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Syrienkonflikt: Damaskus genehmigt Hilfslieferungen in belagerte syrische Städte

Ein kleines syrisches Kind lächelt inmitten von Trümmern eines Gebäudes in der Nähe von Damaskus in die Kamera.

Ein syrisches Kind spielt in den Trümmern eines Gebäudes nahe Damaskus.

Foto:

dpa

Damaskus -

Demnächst sollen lebenswichtige Güter unter anderem in die von Regimetruppen eingeschlossenen Orte Sabadani, Madamijeh und Madaja, in die von Rebellen belagerten Orte Fuaa und Kafraja sowie in die Regime-Enklave Dair as-Saur im Gebiet der Terrormiliz IS gebracht werden, teilte das UN-Nothilfebüro Ocha in Amman am Dienstagabend mit.

Zuvor hatte UN-Syrienvermittler Staffan de Mistura nach einem Treffen mit dem syrischen Außenminister Walid al-Muallim in Damaskus gesagt, man habe über die Wichtigkeit von humanitärer Hilfe gesprochen und werde dieses „morgen testen“.

Genauer äußerte sich de Mistura nicht. Die Möglichkeit von sofortigen Hilfslieferungen in belagerte Gebiete in dem Bürgerkriegsland ist Teil der internationalen Vereinbarung von München vor wenigen Tagen. (dpa)


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