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Syrienkrieg: Autobomben töten 46 Menschen in Homs

Syrische Polizisten und Bürger vor den Trümmern des Bombenanschlags in Homs.

Bei einem Doppelanschlag in der syrischen Stadt Homs starben mindestens 46 Menschen.

Foto:

dpa

Beirut -

Bei zwei koordinierten Bombenanschlägen in der syrischen Stadt Homs sind am Sonntag nach Angaben der Opposition mindestens 46 Menschen getötet worden. Darunter seien 28 Zivilisten, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte mit.

Bei der Detonation zweier Autobomben in dem von Regierungstruppen kontrollierten Stadtbezirk Sahra seien auch mindestens 100 Menschen verletzt worden. Das staatliche Fernsehen zeigte Bilder von Verletzten, die auf der Straße lagen, ausgebrannten Autos und zerstörten Geschäften.

Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. Im vergangenen Monat hatte sich die Extremistenmiliz Islamischer Staat zu einem Anschlag in Homs im Westen des Landes bekannt, bei dem mindestens 24 Menschen getötet wurden. Die Regierungstruppen hatten zuletzt bei ihrem Vormarsch gegen den IS einige Dörfer in der Provinz Aleppo zurückerobert. (rtr)