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US-Wahlkampf: Trump für noch „viel schlimmere“ Foltermethoden als Waterboarding

Immobilientycoon und US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump während einer TV-Debatte.

Immobilientycoon und US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump während einer TV-Debatte.

Foto:

reuters

Washington -

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump will im Fall eines Wahlsieges nicht nur die höchst umstrittene Verhörmethode „Waterboarding“ gegen Terroristen wiedereinführen. Er würde noch „verdammt viel Schlimmeres“ zulassen, als diese Form des simulierten Ertränkens, sagte der Multimilliardär am Samstagabend (Ortszeit) in der letzten TV-Debatte der republikanischen Kandidaten vor der nächsten Vorwahl am Dienstag im Bundesstaat New Hampshire.

Der erzkonservative Senator Ted Cruz erklärte, er würde in Notfällen, wenn es etwa um die Verhinderung einer unmittelbar drohenden Terrorattacke gehe, ebenfalls „offen“ für das Waterboarding von Terrorverdächtigen sein.

Der Ex-Gouverneur von Florida, Jeb Bush, sagte dagegen, er würde an dem von Präsident Barack Obama verkündeten Verbot dieser Praxis, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in geheimen CIA-Gefängnissen angewendet worden war, nicht rütteln. „Ich denke, es ist angemessen, wo wir jetzt stehen“, sagte der Bruder des früheren US-Präsidenten George W. Bush. Über Trump, seinem republikanischen Konkurrenten im Präsidentschaftswahlkampf, sagte Bush, „dieser Kerl braucht eine Therapie“. (dpa)


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