16.01.2012

Bombenalarm: Entwarnung nach Bombenalarm beim Rathaus-Spandau

Von Andreas Kopietz
Berlin –  

Mitten im Feierabendverkehr hat es am Montagnachmittag in Spandau Bombenalarm gegeben. Gegen 15.20 Uhr war in der Nähe des Rathauses Spandau  ein herrenloser Koffer entdeckt worden. Er stand hinter einer City-Toilette in der Näher einer Bushaltestelle.

Die Polizei stufte die Bedrohung als „ernsthaft“ ein und löste  Bombenalarm aus.

Sie richtete einen Sperrkreis von 300 Metern ein.  In ihm lag das  Rathaus Spandau, das evakuiert werden musste und auch der Rathausvorplatz, der geräumt wurde.

Die Bahnhöfe der U-Bahnlinie 7, Rathaus und Altstadt Spandau, wurden ebenfalls gesperrt. Die Züge fuhren ohne Passagiere durch, damit sie an der Endstation umkehren konnten. Der Verkehr, zu dem auch der Busverkehr gehörte, wurde weiträumig umgeleitet. Die Polizei überlegte, ob sie auch das nahe gelegene Einkaufszentrum mit in die Sperrungen einbeziehen sollte, nahm davon jedoch Abstand.

Kriminaltechniker des Landeskriminalamtes untersuchten den Koffer mithilfe eines ferngesteuerten Roboters, der unter anderem über eine Röntgenvorrichtung verfügt. Sie entschlossen sich dann dazu, per Roboter den Koffer mit einem scharfen Wasserstrahl aufzuschießen. Wie sich herausstellte, war der Koffer leer. Die Sperrungen wurden gegen 17.35 aufgehoben.

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