Neulinge am Nacktbadestrand sollten die eine oder andere Regel beachten.
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Freunden des Nacktbadens sind selbst Shorts und Bikini am Strand noch zu viel. Diese Urlauber sind zumindest im Ausland am besten in der FKK-Zone aufgehoben. Doch Vorsicht: Neueinsteiger sollten sich vor dem Nacktbaden gut informieren.
Freikörperkultur ist nicht überall gerne gesehen. Wer sich komplett entkleidet, dem drohen in einigen Ländern empfindliche Strafen. Selbst in den liberalen Niederlanden ist FKK nur in speziell ausgewiesenen Strandbereichen gestattet. In Frankreich riskieren Frauen gar eine Geldstrafe in Höhe von 150 Euro, wenn sie ohne Oberteil an einem Textilstrand erwischt werden.
An Nacktbadestränden herrscht absolute Textilfreiheit. Obwohl es kein offizielles Gesetz gibt, wird von Besuchern erwartet, dass sie ihre Badesachen ausziehen. Ausnahmen gibt es bei Familien mit pubertierenden Kindern. Diese müssen sich nicht ausziehen, wenn die Eltern das Nacktgebot befolgen.
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Respektvoller Umgang
Am FKK-Strand soll sich jeder so wohl fühlen, wie Gott ihn schuf. Speckpolster, übermäßige Behaarung oder sonstige Schönheitsmakel sind hier unwichtig. Diese Einstellung sollte geteilt und respektiert werden. Also gilt: Nicht gaffen, starren oder dumme Bemerkungen machen.
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Privatsphäre einhalten
Jeder Mensch hat seine persönliche Toleranzgrenze, wenn es um Privatsphäre geht. Diese sollte besonders beim FKK respektiert werden. Hier gilt: Lieber etwas mehr Abstand zum Nachbarn halten. Ist der Strand bereits bei Ankunft überfüllt, am besten etwas versetzt das Handtuch ausbreiten.
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Handtuch mitnehmen
Lust auf einen kühlen Drink in der Strandbar? Handtuch nicht vergessen. Mit nacktem Hintern auf Barhockern sitzen ist nämlich sowohl unbequem als auch unhygienisch. Deshalb einfach ein Handtuch oder einen Pareo umwickeln und schon steht der Abkühlung nichts mehr im Wege.
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Foto- und Filmverbot
An FKK-Stränden gilt absolutes Foto- und Videoverbot. Handys sollten ganz ausgeschaltet werden, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Wer unbedingt ein Foto von sich selbst am Strand machen möchte, sollte dieses nicht im textilfreien Strandabschnitt knipsen.
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Keine Erotik am Strand
Anhänger des Naturismus genießen das Gefühl der Freiheit, jedoch nicht in Bezug auf Erotik. Am FKK-Strand hat Sexualität also nichts verloren. Besonders Paare sollten nicht zu intim miteinander umgehen. Dies könnte störend auf andere Strandbesucher wirken.
FKK ist nicht überall erlaubt. Vor dem Nacktbadevergnügen sollte man daher unbedingt einen Strand ausfindig machen, an dem Freizügigkeit ausdrücklich erwünscht ist. Nacktsein in der Öffentlichkeit ist nämlich ein ernsthaftes Vergehen. Wer kein Bußgeld riskieren möchte, sollte die gegebenen Regeln respektieren.
Dagegen haben die Freunde der Freizügigkeit in Deutschland wenig zu befürchten. Zwar war das Nacktbaden in der Vergangenheit an der Ostsee noch weiter verbreitet. Doch wer kein Problem damit hat, Seite an Seite mit bekleideten Menschen zu liegen, der kann seiner FKK-Leidenschaft ganz nach Belieben nachgehen. Der Verzicht auf Badehose, Bikini oder Badeanzug ist hierzulande nicht nur an reinen FKK-Stränden grundsätzlich erlaubt. Allerdings darf niemand belästigt werden, andernfalls droht auch an deutschen Stränden ein Bußgeld.
Wer Mallorcas Südwestküste mag und FKK liebt, ist am Playa el Mago bestens aufgehoben. Textilfrei ist hier das Motto, keinesfalls aber Pflicht. Von Felsen umgeben, ist die idyllische Bucht der perfekte Ort für einen entspannten Strandtag und gilt als echter Geheimtipp unter den FKK-Freunden.
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Playa de las Gaviotas / Teneriffa
Gut versteckt im Osten der Insel liegt der entzückende kleine Strand für Anhänger der Freizügigkeit. In der schäumenden Brandung lässt es sich herrlich baden. Ein Naturstrand nicht nur für Naturisten - Besucher in Badekleidung sind ebenfalls gerne gesehen.
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Cap d’Agde / Frankreich
Die Hauptstadt der Nackten: Shoppen, Eis essen oder Fahrrad fahren - wer im „Quartier naturiste“ Urlaub macht, befreit sich schon bei Ankunft von lästigen Textilien. Der berüchtigte „Schweinchenstrand“ ist weltweit bekannt – wer will, kann sich hier sogar näher kommen. Aber Vorsicht: Offiziell erlaubt ist das nicht!
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Mirtiotissa Beach / Korfu
Fernab von hektischen Strandpartys und lauter Musik findet sich der kleine Strand eingerahmt in wild romantischer Natur. Urlauber treffen auf Einheimische – am einzigen FKK-Strand der Insel vermischen sich die Kulturen und Traditionen. Highlight: Natürliche Duschen im Felsen mit frischem Quellwasser.
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Playa del Ingles / Gran Canaria
Die Dünen von Maspalomas sind legendär: Vom Kiosk „Bude 4“ im öffentlichen FKK-Bereich geht’s rauf auf die Dünen und rein ins Vergnügen. In Büschen und unter Palmen des weitläufigen Areals finden sich zahlreiche Paare, die sich miteinander vergnügen. Natürlich nicht offiziell, denn es gilt: Sex in der Öffentlichkeit ist strengstens verboten.
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inStrände von Hvar / Kroatien
FKK-Inselhopping ist nur in Kroatien möglich. Hier hat man die Qual der Wahl: Nudismus wird auf fast allen kleinen Inseln vor Hvar praktiziert. Empfehlenswert ist das winzige Eiland Jerolim mit traditionellem FKK-Strandbad – ein schönes Fleckchen in entzückender Natur. Genau die richtige Wahl für entspannten Urlaub frei von gesellschaftlichen Zwängen.
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Es Cavallet / Ibiza
House-Musik und kühle Cocktails gibt es in den zahlreichen Strandbars – nackte Haut am dazugehörigen Strand. Ein Top-Spot für Nudisten: Wild und naturbelassen mit schneeweißen Dünen und hohen Wellen. Das Ende des Strandes ist ein bekannter Gay-Treff.
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Praia do Homem Nu / Algarve
„Strand des nackten Menschen“ – der Name ist hier Programm. Anfang der neunziger Jahre entdeckten Naturisten diese Bucht für sich. An der Westspitze der Ilha de Tavira gelegen, bietet der weitläufige und naturbelassene Strand Badevergnügen für freizügige Urlauber. Vorsicht: Die Strömungen sind sehr stark und nur für geübte Schwimmer geeignet.
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Faliraki / Rhodos
Eigentlich gilt in Griechenland Nacktbadeverbot, dennoch gibt es versteckte Ecken, an denen die Ordnungshüter ein Auge zukneifen. Bekannter Treffpunkt für FKK-Fans ist der südliche Teil des Faliraki-Strandes. Hier kann nach Lust und Laune sonnengebadet werden – ganz ohne lästige Bikinischnüre und Badehosen.
Ursprungsort des Nacktbadens und der deutschen Nudisten-Kultur – die berühmte „Buhne 16“. Drei Kilometer FKK-Vergnügen samt cooles Szene-Bistro und Strandsauna für nordisch-frische Sommertage. Feiner Sand und raue Wellen, gepaart mit entspannter Freizügigkeit – ein Paradies für anspruchsvolle FKK-Urlauber.
Ganz egal, ob man im In- oder Ausland einen offiziellen FKK-Strand besucht, sollte man die Regeln einhalten. Damit sich auch Neulinge am Nacktbadestrand rundum wohl fühlen, hat das Reiseportal HolidayCheck.de deshalb die wichtigsten Verhaltensregeln für FKK-Freunde zusammengestellt. Wir zeigen sie oben in der Bildergalerie.
In der Kleinstadt bei Neapel sind sogar Miniröcke verboten. „Wir sind hier schließlich nicht auf Mallorca“, argumentiert Bürgermeister Luigi Bobbio. Verstöße dagegen werden mit bis zu 500 Euro geahndet.
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Korsika
Oben ohne baden und sonnen ist in Frankreich generell akzeptiert – nur ein paar Inselbewohner auf Korsika wehren sich heftig: Hier sind 150 Euro Strafe für jede Frau fällig, die das Oberteil weglässt. Wer auf Korsika nahtlos braun werden will, sollte deshalb ausgeschilderte Strandplätze aufsuchen.
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Goa (Indien)
Ende der 60er Jahre fielen die Hippies in Goa ein. Seither mussten die Bewohner des indischen Bundesstaates viel ertragen. Doch alles lassen sie sich nicht bieten. Ein Badehosen- und Bikini-Verbot in Tempeln gibt es schon lange. Jetzt wurden die Regeln noch einmal verschärft. Auch oben ohne am Strand und auf öffentlichen Plätzen ist nun passé.
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Vatikan
Waren bislang Trägertops und kurze Hosen und Röcke nur im Campo Santo (im Innersten des Vatikans) verboten, so gilt das Verbot mittlerweile überall Vatikan. Findige Händler haben das zum lukrativen Geschäft gemacht: Sie verkaufen Einmal-Hosen aus Papier für einen Euro.
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Cannes (Frankreich)
Weil der Besitzer eines angrenzenden Jachtclubs seine Segelschüler nicht ständig auf nackte Hintern gucken lassen wollte, darf am berühmten Palm Beach in Cannes nicht mehr nackt gebadet werden. Wer sich hüllenlos am Strand zeigt, muss elf Euro für ein Knöllchen bezahlen.
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Baltimore (USA)
Ein Gesetz aus dem Jahr 1898 verbietet es, in den Parks von Baltimore zu viel Arm zu zeigen. Für das Tragen von ärmellosen Hemden sind zehn Dollar Strafe fällig. Das veraltete Gesetz wird allerdings heute nur noch belächelt.
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Appenzell (Schweiz)
Die Anwohner waren geschockt über einen neuen Trend in ihrem Kanton: Nacktwandern. Nach einiger Diskussion wurde ein neues Gesetz eingeführt. Wer jetzt noch hüllenlos durch die Berge von Appenzell marschiert, muss 200 Franken Bußgeld zahlen.
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Thailand
Das sollte man wissen: Im warmen Thailand ist Autofahren ohne T-Shirt verboten. Wer mit nacktem Oberkörper hinterm Steuer erwischt wird, zahlt mehrere hundert Baht (bis zu acht Euro).
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Grenada (Karibik)
In Grenada legt man Wert auf Stil. Auf dem Weg zum Strand, egal ob vom Hotel oder vom Schiff, sollten Mann und Frau sich etwas überziehen. Wer auf der Straße von der Polizei in Badebekleidung erwischt wird, zahlt rund 270 Dollar Strafe.
Stadt oder Strand? In Barcelona gibt es beides. Prima, scheinen sich viele Touristen gedacht zu haben, dann brauche ich ja nur eine Badehose einzupacken. Doch Besucher in Bikini und Badeshorts im Gotteshaus Sagrada Família, das ist den Stadtvätern zu viel. Deshalb haben sie „Nacktheit auf öffentlichen Plätzen“ verboten. Wer erwischt wird, muss mit 300 Euro Strafe rechnen.
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USA Reisen: Wenn man die USA einmal durchqueren möchte, dann stellt sich die Frage, ob man im Osten beginnt und am Ende der Reise noch die warme Sonne Kaliforniens genießt...