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Alba Berlin gegen Löwen Braunschweig: Berliner starten mit Niederlage in die Bundesliga-Rückrunde

Will Cherry (r.) von Alba Berlin beim Angridd auf den Korb der Löwen Braunschweig.

Will Cherry (r.) von Alba Berlin beim Angridd auf den Korb der Löwen Braunschweig.

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imago/Eibner

Die Basketballer von Alba Berlin sind mit der schlechtesten Angriffsleistung in der Bundesliga-Geschichte des Clubs in die Rückrunde gestartet. Bei den Löwen Braunschweig erzielten die Berliner am Samstagabend nur 43 Punkte und verloren trotz einer disziplinierten Verteidigung mit 43:46 (24:20). Die zuvor schlechteste Ausbeute von 49 Zählern verbuchte Alba 1992 in Leverkusen. Durch die historische Pleite rutschten die verletzungsgeplagten Albatrosse auf den dritten Tabellenplatz hinter Meister Bamberg und Bayern München ab.

Dragan Milosavljevic war mit 13 Punkten der beste Werfer des Hauptstadtclubs, für die Gastgeber war Dereck Needham mit 11 Zählern am treffsichersten.

Gute Rebounds

In einem an Höhepunkten armen ersten Viertel neutralisierten sich die beiden Mannschaften weitgehend. Alba glich die schwache Wurfquote mit guter Rebound-Arbeit aus und führte nach 10 Minuten mit 14:13. Im Anschluss verteidigten die ohne die verletzten Jordan Taylor und Niels Giffey angetretenen Hauptstädter noch konzentrierter und bauten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf vier Punkte aus. „Wir lassen den Ball zu langsam laufen und brauchen in der Offensive bessere Ideen“, mahnte Vargas in der Pause.

Doch die Berliner taten sich auch im dritten Durchgang schwer. Die Abwehrschlacht setzte sich auch im Schlussviertel fort. Eineinhalb Minuten vor Spielende sorgte ein Dreier des zuvor aus dem Feld erfolglosen BBL-Topscorers Keaton Grant für die Entscheidung - die Albatrosse konnten nicht mehr kontern. (dpa)